CES: AMD zeigt uns neue Polaris- und HDR-Demos - Desktop-Polaris für 2016 bestätigt
Verbraucht AMDs neue Polaris-GPU-Architektur wirklich deutlich weniger Strom als die Konkurrenz? Und was hat HDR-Grafik mit der Darstellung von Computerspielen zu tun? Das zeigte uns AMD auf der CES in Las Vegas.
Vor wenigen Tagen fiel das Embargo zu AMDs neuer Polaris-Architektur, die sich PCGH-Redakteur Carsten Spille kurz vor dem Jahreswechsel näher ansehen konnte. Auf der CES 2016 zeigte uns Robert Hallock, seines Zeichens Head of Global Technical Marketing bei AMD, dann eine erste Vergleichsdemo. Zu diesem Zweck waren in einem AMD-Konferenzraum zwei Systeme aufgebaut, auf denen Star Wars Battlefront lief. Dem Polaris-PC stand ein Rechner mit einer GTX-950-Grafikkarte von Nvidia gegenüber.
Sowohl im spielerischen Leerlauf als auch beim "Double Boxing" beider Systeme sprechen die zwei an die PCs angeschlossenen Spannungsmesser eine deutliche Sprache: Während das Nvidia-System sich im Schnitt etwa 150 Watt genehmigt, kommt das Polaris-System mit rund 90 Watt aus - beinahe nur halb so viel. Sicher mag die Demo darauf ausgelegt gewesen sein, einen besonders großen Verbrauchsunterschied zu offenbaren, doch sie zeigt das Potenzial, das in der neuen Architektur steckt. Auf die Tatsache angesprochen, dass AMD sie zunächst in Gaming-Laptops einsetzen will, beruhigt uns Robert Hallock: Noch in diesem Jahr sind Desktop-Varianten mit Polaris-Chip geplant.
HDR-Grafik: Mehr Farben und Details
Eine zweite Demo beschäftigt sich mit der Darstellung von Farben auf Monitoren und Fernsehern. Fotografen kennen HDR-Aufnahmen, die einen erhöhten Dynamikumfang als herkömmliche Fotos besitzen. Geht es nach AMD, so bekommen wir es bald auch bei bewegten Bildern mit HDR-Inhalten zu tun. "Heutzutage passen werden alle Spiele im Gamma-2.2-Standard ausgegeben", erklärt Robert Hallock. "Ein Standard, der 1937 festgelegt wurde und heutigen Inhalten bei Weitem nicht mehr gerecht wird."
Was das bedeutet, zeigt eine Demo einer gerenderten Weltraumumgebung. Eine Grafikkarte vom Typ Radeon R9 Fury X gibt diese sowohl auf einem HDR-OLED- als auch auf einem SDR-LED-TV von LG aus. In der bekannten SDR-Darstellung wirken Texturen von Raumschiffen, Meteoriten und Helden verwaschen und detailarm. Mit aktivierter HDR-Ausgabe springt uns die Szenerie fast ins Gesicht: Vor dem nun pechschwarzen Weltraum leuchten die Sterne wie Perlen auf schwarzem Samt, während galaktische Nebel eine Vielzahl an Gelb-, Orange- und Rottönen erkennen lassen. Das Raumschiff wirkt fast wie mit einem Schärfefilter bearbeitet - auch wenn das nicht der Fall ist, wie Robert Hallock unterstreicht.
Gibt es etwa beim Film viele Schritte, mit denen Inhalte bearbeitet und konvertiert werden, haben es Spielentwickler einfacher. "Sie rechnen die Grafik ihrer Werke intern sowieso schon in HDR und müssen lediglich die Konvertierung in Gamma 2.2 weglassen", sagt Robert Hallock. Fernsehhersteller wie Samsung, Sony, Panasonic und LG haben auf der CES bereits HDR-Geräte im Einsatz - nun gilt es, auch die Monitorhersteller an Bord zu holen. Und natürlich die Spieldesigner, deren Titel einen entsprechenden AMD-Treiber unterstützen sollen, um in HDR dargestellt zu werden. Sie müssen aber laut Hallock keine zusätzliche Arbeit dafür aufwenden, denn intern rechnen Grafik-Engines ja bereits im HDR-Farbraum. Wir können nur hoffen, dass AMDs Pionierarbeit von Erfolg gekrönt wird. Der Unterschied zwischen SDR und HDR ist so gewaltig, dass er an den Sprung von Standard- zu HD-Grafik erinnert.
Muss man Ironie oder nen scherzhaften Beitrag extra mit <*yZ> kdsdjfksdjf </*yZ> taggen oder mit Kommentar ( // )kenntlich machen?
Bei PCGH wird so viel Blödsinn gepostet, woher sollte ich sonst wissen ob es jemand ernst meint?
@ Atent123:
Irgendwie ging das an mir vorbei...
@K12_Beste
Muss man Ironie oder nen scherzhaften Beitrag extra mit <*yZ> kdsdjfksdjf </*yZ> taggen oder mit Kommentar ( // )kenntlich machen?
Jahre Lang sind 80% des Budgets in Zen geflossen.
Mir egal WANN sie eine neue VGA-Generation bringen, sollen sie die Ressourcen zusammenstreichen und erst die Nächste nächstes Jahr Releasen, und dafür alles in die nächste CPU Generation stecken