Pascal & Polaris: Speichermangel soll Preise bis Dezember steigen lassen
Weil sich Speicherhersteller auf die Produktion von DDR-RAM unter anderem für Smartphones konzentrierten, soll das Angebot an Grafikkarten weiter knapp ausfallen. Gleichzeitig würden die Preise bis Dezember weiter steigen. Der Zwischenhandel sei zurzeit leergefegt, Grafikkarten auf Reserve gebe es nicht. Der Bericht geht nur auf Nvidias Pascal ein, AMDs Polaris sollte aber ebenso betroffen sein.
Schon seit Monaten ist klar, dass es der PC-Markt bei den Speicherherstellern zurzeit schwer hat. Bei den Smartphones explodiert der Speicherbedarf förmlich, da selbst günstige Modelle inzwischen mit 3 oder 4 GiByte ausgestattet sind. 6 GiByte sieht man ebenfalls immer öfter. Die Margen bei Smartphones sind hoch, weshalb die Hersteller vorzugsweise DRAM für die Mobilgeräte herstellen. Darunter leiden nicht nur die Preise von DDR4-Modulen, sondern auch von Grafikkarten, wenn GDDR-Produktionsstraßen auf anderen DRAM umgestellt werden.
Die Webseite barrons.com berichtet nun vom Analysten Vijay Rakesh, der in Asien einige Hardware-Hersteller besucht haben soll. Es wird nur auf Nvidia eingegangen, AMD betrifft die Probleme aber genauso. Aufgrund der Krypto-Währungen fielen die Verkäufe der Geforce GTX 1070 und GTX 1060 höher aus als erwartet. Im laufenden Quartal sollen schlussendlich 30 bis 50 Prozent mehr Grafikkarten verkauft werden als ursprünglich prognostiziert - die hohe Nachfrage verschlimmere das Problem mit der Speicherknappheit. Die durchschnittlichen Preise seien innerhalb der letzten sechs Monate bereits um 25 Prozent gestiegen.
Die Boardpartner erwarteten, dass die Preise bis zum Jahresende aufgrund der Speicherknappheit weiter steigen könnten. Als Resultat wird eine verhaltene Nachfrage erwartet. Aktuell gebe es im Zwischenhandel keinerlei Lagerbestände. In Deutschland sind die Straßenpreise der Geforce GTX 1070 weiterhin hoch, wohingegen sich jene der GTX 1080 weitgehend normalisiert haben - aufgrund des GDDR5X-RAMs ist sie für Miner weniger interessant. Von digitimes.com gab es zuletzt ähnlich klingende Nachrichten.



Für mich sind 1TB < 200€ schon recht annehmbare Regionen, wo der Preis anscheinend für die meisten Leute "anfängt zu stimmen". Hat schon seine Gründe, wieso SSDs empfohlen werden
Leider sind die Zeiten für günstigen Flashspeicher erstmal vorbei.
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Für mich sind 1TB < 200€ schon recht annehmbare Regionen, wo der Preis anscheinend für die meisten Leute "anfängt zu stimmen". Hat schon seine Gründe, wieso SSDs empfohlen werden