Nvidia Hopper: Tape-Out der Dual-Die-GPUs steht angeblich bevor
Die Gerüchteküche vermeldet, dass der Tape-Out von Hopper nicht mehr weit sei. Vermutlich wird es die HPC-Chips aber trotzdem erst im nächsten Jahr geben. Mit Blick auf den Ampere-Nachfolger bleibt die Zukunft ebenfalls unklar.
Twitter-Nutzer "Greymon55" hatte mal wieder mit einem Hardware-Rätsel von sich reden gemacht, das auch alsbald gelöst und - nach zwischenzeitlicher Löschung - freundlicherweise von den Kollegen vom 3D Center festgehalten wurde. Konkret lautete die Auflösung "nVidia's Hopper will tape-out soon". Der Tape-Out von Hopper soll demnach schon bald stattfinden. Auf einen zeitnahen RTX-3000-Nachfolger sollte man aber an der Stelle nicht hoffen.
Bei Hopper soll es sich nämlich um keine Gaming-Architektur handelt. Vielmehr wird erwartet, dass die Chips auf professionellen Grafiklösungen zum Einsatz kommen. Allen voran im High-Performance-Segment. Mutmaßlich setzen derartige GPUs auf bis zu zwei Dies mit jeweils 144 Shader-Clustern, in Summe also auf 288 Shader-Cluster. Angeblich steigert man die Leistung im Vergleich zum GA100 mit Ampere-Technik um satte 200 Prozent.
AMD schneller dran als Nvidia?
Obwohl der Tape-Out angeblich vor der Tür steht, dürfte es trotzdem noch bis ins Jahr 2022 dauern, bis erste Hopper-basierte Produkte auf den Markt kommen. Zwischen Tape-Out und Launch vergehen in der Regel nämlich noch einige Monate: an der HPC- mehr als an der Gaming-Front. Im Zweifel können dabei sogar mehr als zwölf Monate ins Land ziehen.
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AMD ist der Konkurrenz möglicherweise schon einen Schritt voraus. Auch deren Instinct MI200 soll sich einen Chiplet-Ansatz mit bis zu zwei Compute-Dies und maximal 16.384 Shader-Einheiten zunutze machen. Hier werden erste Produkte aber schon gegen Jahresende erwartet. Ob es gelingt, die Chips noch bis Ende 2021 zu veröffentlichten, bleibt aber selbstredend abzuwarten.
Quelle: 3D Center
