Grafikkarten: Nvidia, HP und Zotac hoffen auf Zoll-Erlass für US-Einfuhr
Diverse Hardware-Hersteller, darunter Nvidia, HP und Zotac, fordern von der US-Regierung eine Ausnahme für Strafzölle auf die EInfuhr von Hardware aus China. Damit reagieren sie auf die zunehmenden Versorgungsprobleme und die hohen Kosten, die die Strafzölle mit sich bringen.
Weil die Trump-Administration im Handelskrieg mit China saftige Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Importe aus dem asiatischen Land erhoben hat, sind die Kosten für Elektronikartikel und Hardware wie Grafikkarten in den USA deutlich angestiegen. Unternehmen wie Nvidia, HP und Zotac fordern die US-Regierung unter Präsident Joe Biden in Anbetracht der schwierigen Versorgungslage jetzt dazu auf, eine Ausnahmeregelung für Grafikkarten und andere aus China importierte Elektronikwaren zu erlassen.
Alternative Quellen für Hardware fehlen
Die Behörde der US-Handelsvertreter (USTR) hatte kürzlich bereits in Aussicht gestellt, dass die USA bald Ausnahmen für bestimmte Produkte einrichten könnten, die aktuell von den Strafzöllen auf Importwaren aus China betroffen sind. Nvidia, Zotac und HP haben daraufhin angeregt, dass insbesondere Grafikkarten bei diesen Ausnahmeregelungen berücksichtigt werden sollten. Der Grund liegt auf der Hand: 55 Prozent der seltenen Erden, die für die Chipproduktion benötigt werden, kommen aus China, und 85 Prozent dieser Erden werden in China auf verschiedene Weise weiterverarbeitet.
Ein Zotac-Sprecher konstatierte deshalb:
"China bleibt [...] die Hauptproduktionsbasis für Grafikkarten und PCs in der Industrie. Der Hauptgrund dafür ist, dass sich die ausgehende Versorgungskette hauptsächlich in China befindet. [...] Dadurch ist es sehr schwierig, eine Quelle für die richtigen Hersteller zur Produktion unserer Produkte in den USA oder einem Drittland außerhalb Chinas zu finden. Wir beschäftigen mittlerweile Vertragshersteller in Taiwan mit der Produktion. Aber wir müssen die Versorgungskette verwalten, indem wir alle verschiedenen Teile und Komponenten von China dorthin schicken, damit die Taiwanesische Fabrik die Produkte herstellen kann. Wir konnten keine alternativen Quellen auftun."
Die USTR erklärte dazu, dass ein Wiederinkrafttreten der Ausnahmeregelung für Grafikkarten maßgeblich davon abhänge, inwiefern diese Ausnahme schwerwiegende negative Folgen für US-Interessen haben könne, darunter auch für kleinere Unternehmen, Versorgungsketten und den Arbeitsmarkt. Eine endgültige Entscheidung über eine Ausnahme von den Strafzöllen gibt es bisher aber noch nicht.
Quelle: Tomshardware

https://www.finanzen.net/... ,
https://www.finanzen.net/... ?
Imperialism at its best.
Eine kleine Firma mit 5 Angestellten bekommt natürlich auch den Zollabschlag ... .
Man sollte erst einmal was dagegen unternehmen, bevor man über Zölle nachdenkt.
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Preis bei uns also 2000€, oder $2257,7 und ganz ohne böse Strafzölle in der EU.
Preisdifferenz 1,8%
Kein Tag ohne neuen dummen Versuch der GPU Hersteller die Schuld auf etwas anderes zu schieben als die eigene Gier.
Man sollte erst einmal was dagegen unternehmen, bevor man über Zölle nachdenkt.
Ganz unabhängig von Mining haben wir hier einen Faktor, der es (solange in den USA die Nachfrage nicht einbricht, was NV und Co. aber laut Artikel gerade befürchten) völlig unattraktiv macht in Europa zum normalen Preis zu verkaufen. Warum hier nicht auch die Aufschläge verlangen? Solange sie in den USA gezahlt werden, werden sie auch hier gezahlt. Nur mit mehr Reingewinn.
Ich werd das mal beobachten, sollten Ausnahmen kommen, könnte das Auswirkungen auf die GraKa Preise haben. Oder ich überschätze den Effekt, mal sehen.
Hat das eigentlich irgendeinen Sinn?
Wenn man die Ausnahme der Ausnahme der Ausnahme benötigt, um sich selbst nicht dauern ins Knie zu fffff, ja was soll der Käse dann überhaupt?
Jedes Handeln hat auch seine Konsequenzen, aber das weiß man auch vorher schon.
Aber vermutlich hat sich da vorher niemand Gedanken darüber gemacht, was so etwas überhaupt bedeutet?
Im Krieg gibt es keine Gewinner, nur Verlierer.
Ehernes Gesetz.