Nvidia Geforce: Nächster Flaggschiff-Chip AD102 angeblich mit deutlich mehr Shadern
Der Leaker kopite7kimi hat erste Gerüchte zu Nvidias kommender Flaggschiff-GPU aus der Lovelace-Generation parat. Diese könnte demnach bis zu 18.432 Shader und einen größeren Cache bieten.
Im Moment sind noch nicht einmal alle Grafikkarten aus Nvidias Ampere-Generation auf dem Markt, und von einer breiten Verfügbarkeit ist gar nicht zu reden. Trotzdem dürfte Nvidia bereits fleißig damit beschäftigt sein, die Nachfolger der RTX-3000-Grafikkarten zu entwickeln. Angeblich soll die RTX-4000-Serie den Codenamen Lovelace tragen, in 5 nm gefertigt werden und irgendwann 2022 in den Handel kommen.
AD102 mit 18.432 Shadern und größerem Cache?
Weitere Informationen kommen nun vom Leaker kopite7kimi, der schon im Mai 2019 die im September 2020 vorgestellten Ampere-Chips korrekt zuordnen konnte. Für den kommenden Flaggschiff-Chip, Codename AD102, hält er es für möglich, dass die GPU auf 144 Streaming Multiprocessors (SM) setzen wird.
Geht man davon aus, dass diese Annahme stimmt, so hätte der Vollausbau des AD102 insgesamt 18.432 Shader und damit 71,4 Prozent mehr Recheneinheiten als der GA102-Vollausbau (10.752). Wäre das der Fall, so müssten aber immer noch eventuelle Architekturänderungen berücksichtigt werden, um die Leistung zu beurteilen. Zudem dürfte eine potentielle RTX 4090 nicht mit dem Vollausbau erscheinen, sondern, wie auch die RTX 3090, einige Streaming Multiprocessors deaktivieren.
Passend dazu: Nvidia Geforce RTX 3090 alias "BFGPU" im Test: Titanischer Alleskönner für 1.500 Euro
Ein weiteres Fragezeichen steht hinter der Speicheranbindung, denn diese müsste für eine solche GPU deutlich überarbeitet werden. Hier erwartet kopite7kimi einen größeren Cache. Dadurch könnte man das Problem, ähnlich wie bei AMDs Infinity Cache, wohl abfedern. Weitere Lösungsansätze wären der Einsatz von HBM-Speicher oder eine weitere Verbreiterung des Speicherinterfaces. Beide Möglichkeiten konnten sich in der Vergangenheit aber nur bedingt durchsetzen: Bei HBM stehen die Kosten im Weg, bei einem allzu breiten Speicherinterface der Energiebedarf.
| GPU | Fertigung | GPCs | TPCs | SMs | Shader |
|---|---|---|---|---|---|
| AD102 | (5 nm) | (12) | (72) | (144) | (18.432) |
| GA102 | 8 nm | 7 | 42 | 84 | 10.752 |
Ob die hier präsentierten Spekulationen wirklich stimmen, ist derzeit nicht sicher abzusehen - sie könnten auch komplett daneben liegen. Die Echtheit ist aber zumindest nicht pauschal auszuschließen: Wenn der Release tatsächlich für 2022 geplant ist, müssten die ersten Lovelace-Chips bereits in Planung sein.
Quelle: 3D Center


Das haben NV wie AMD schon ne Weile her umgesetzt (mit 2:1)
Wie viel Leistungsunterschied macht das aus?
Wie viel das ausmacht kannste nicht pauschal sagen da das nur ein Parameter von Hunderten ist die das beeinflussen. Wenn mans konsequent durchzieht kommen Zuwächse raus wie bei DOOM Eternal, die Doom-Engine ist sehr FP32-lastig.
Ich denke aber nicht dass sich das noch groß (wieder zurück) ändert. Modernere Spiele benötigen zusehends mehr Fließkommaberechnungen und immer weniger Ganzzahlberechnungen. Deswegen bringt das ja auch vergleichsweise so viel Leistung bei Ampere (und für alte Spiele die viel Integer nutzen sind diese Karten sowieso viel schneller als nötig). Vielleicht geht man auch den Weg konsequent weiter und setzt ne dedizierte Integereinheit ein (genau wie dedizierte Tensors und Raytracer) - technisch gesehen sind die Tensoreinheiten ja auch nur Integereinheiten die auf INT8 spezialisiert sind.
Man könnte also ne Raytracereinheit, eine Tensor/Integereinheit, einen großen L3-Cache und ne Phalanx an FP32-Einheiten (die man dann wieder zählt als "Shader") nutzen. Nur so ne Gedankenspielerei.
Wie viel Leistungsunterschied macht das aus?
Mit Ergonomie am PC hat das neben ichts zu tun.
Das mit der Auflösung des Contents bekriegt sich dagegen meist mit den Bedienoberflächen. In 8k ist eben nichts mehr mit 8pt oder 10pt Schrift. Dann werden die Schriften, Beschriftungen und ggf. rein grafische Bedienelemente eben auch größer. Sonst erahnt man mehr als man erkennt. Heißt die GUI wird entsprechend größer oder die Bedienung fummeliger. Vor allem da vieles den alten Konventionen folgt und die GUIs sich oben und unten ausbreiten, statt links und rechts.
Die RAW-Konverter fingen erst mit dem Wandel an. Das interessiert sonstige Soft aber noch lage nicht.
Was du meinst wäre vielleicht ein 16:10. In max. 2k. Sowas wie ein Dell U3014 A03. So einen hab ich noch...
Mir ist da während der Bearbeitung und Analyse von Nasa bis Medizin und von D810 bis 7RIV noch nicht aufgefallen, daß es mir dafür an Auflösung des Monitors mangelt.
Endlich einer der es verstanden hat warum 4k am pc quasi unnütz ist