Nvidia GT200: Spezifikationen durchgesickert
Nachdem letzte Woche bereits bestätigt wurde, dass der GT200 über rund eine Milliarde Transistoren verfügt (Nvidia bestätigt GT200: Die Eine-Milliarde-Transistoren-GPU), finden sich bei den Kollegen von Nordichardware nun weitere Details.
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GT200: Wird Nvidias neue High-End-Karte ohne Kühler so aussehen wie diese 8800 GTS? (Bild: PCGH)
Der GT200 soll sein Tape-Out bereits hinter sich haben, der Chip wird also wahrscheinlich schon produziert. Daher sind nun die möglichen Spezifikationen durchgesickert.
Im Gegensatz zu den auf 55 Nanometer geschrumpften G92b-Chips (Nvidia: 55 Nanometer GPUs schon im zweiten Quartal?) wird der High-End-Grafikprozessor GT200 wie bei Nvidia üblich in einem bereits erprobten Fertigungsprozess vom Band laufen - also mit 65 Nanometern. Neben der Integration von DirectX 10.1 erhöhen die Kalifornier vor allem die Anzahl der Funktionseinheiten. So erhält der GT200 insgesamt zehn Cluster, wovon jedes statt wie bisher mit 16 nun mit 24 ALUs bestückt ist. Damit kann der Chip auf satte 240 Rechenwerke zurückgreifen. Die TMUs und TAUs werden ebenfalls aufgestockt, hier stehen 120 Einheiten zur Verfügung. Die Takraten des Chips und der Shader orientieren sich an den aktuellen Geforces und betragen somit wahrscheinlich 600 respektive 1.500 Megahertz.
Statt wie AMD auf ein 256 Bit Speicherinterface und GDDR5 zu setzen, klotzt Nvidia mit 512 Bit. Zusammen mit GDDR3-Speicher, welcher aktuell mit bis zu 1.1 Gigahertz verfügbar ist, würde eine Bandbreite von 140,8 GiB/s erzielt. Allem Anschein nach ist der GT200 ein verbesserter und mehr oder weniger verdoppelter G92.
Laut nordichardware.com dürfte der neue Chip erst im dritten oder vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen, zuvor wird Nvidia die Geforce 9900 Serie auf Basis des G92b ins Rennen gegen AMDs im Juli kommenden RV770 Pro schicken (RV770: Bereits Ende Mai zunächst mit GDDR3).