Nvidia GB200: KI-Beschleuniger soll über 60.000 US-Dollar kosten - mehr als Vorgänger
Laut einer Schätzung von HSBC kostet Nvidias KI-Topmodell, der Beschleuniger GB200, einzeln zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar. Gegenüber dem Vorgängermodell GH200 wäre das ein deutlicher Preisanstieg.
Im Gaming-Markt muss man auf Nvidias kommende RTX-5000-Grafikkarten - Codename Blackwell - noch warten. Im Datacenter werden gleichnamige Chips hingegen bereits angeboten. Bereits auf der GTC im März hat Nvidia die B200-GPU vorgestellt, die zwei einzelne GPU-Chiplets als MCM zusammenfügt. Gegenüber dem Vorgängermodell H100 steigt die Transistorzahl damit von 80 auf 208 Milliarden Stück - mit entsprechenden Vorteilen für die Rechenleistung. Gleichzeitig hat Nvidia außerdem den neuen KI-Beschleuniger GB200 ("Grace Blackwell") angekündigt, der wiederum zwei solche GPUs mit Nvidias Grace-CPU kombinieren soll.
Bessere Technik, höhere Preise
Insgesamt kommt die Datacenter-GPU damit auf fünf einzelne Rechenchips - vier GPUs und eine CPU. Diese Kombination lässt sich Nvidia dabei aber einiges kosten. Zwar wird der GB200 nicht einzeln verkauft, sondern nur von Server-Anbietern in fertigen Racks angeboten. Die Großbank HSBC hat laut dem Barron-Redakteur Tae Kim nun aber trotzdem eine Preisschätzung für den KI-Beschleuniger ermittelt.
Demnach soll der Preis einer einzelnen GB200 zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar liegen. Zum Vergleich: Für weniger Geld bekommt man inzwischen eine ganze Workstation mit dem Vorgänger GH200. Nvidia hat den Preis im Vergleich also offenbar deutlich angehoben. Nvidias NVL36-System mit 18 GB200-Beschleunigern soll damit 1,8 Millionen US-Dollar kosten. Das doppelt so große NVL72-System gibt es hingegen für drei Millionen US-Dollar.
Auch spannend: Geforce RTX 5000 ("Blackwell"): Nvidia soll Kühllösungen mit bis zu 600 Watt testen [Bericht]
Die Einstiegshürde für Nvidias aktuelles KI-Topmodell ist damit hoch. Doch wie die Geschäftszahlen des Unternehmens zeigen, kann man sich das durchaus erlauben. Die Nachfrage ist durch den anhaltenden KI-Hype hoch. Im Einstiegssegment muss Nvidia daher nicht allzu aktiv sein, zumal dieses von älteren Modellen und zumindest teilweise auch von den Geforce-GPUs abgedeckt wird. Passend dazu ist auch der Preis der günstigsten Blackwell-GPU - B100 - gesalzen. Für diese verlangt das Unternehmen angeblich zwischen 30.000 und 35.000 US-Dollar. Damit gibt es dort aber immerhin keine starke Preiserhöhung. Nvidias Vorgängermodell H100 befand sich angeblich in einer ähnlichen Region.
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Quelle: via Golem



MfG
Raff
Aber vielleicht übernimmt irgendwann die KI und hat eine Lösung! Wie auch immer die aussieht!
Ich mache das schon! Alles was geht zocke ich mit einem alten Rechner, in dem eine RX 6400 steckt. Verbrauch beim zocken inkl. Monitor ca. 105 Watt!
Und Balkonsolar habe ich auch!
Ich glaube kaum das Privatpersonen das Geld dafür locker haben.
Ich glaube kaum das Privatpersonen das Geld dafür locker haben.
Bei der aktuellen und voraussichtlich weiter steigenden Nachfrage sehe ich kein zeitnahes Ende für Nvidias Erfolgskurs. Oder sind dedizierte LLM-Beschleuniger in Aussicht, die effizienter aber immer noch ausreichend flexibel arbeiten?
Mich würde mal interessieren wieviel des KI-Stromverbrauchs auf sinnlosen Schwachsinn und am Ende nichtmal genutzte Werke verfällt.
Ich glaube kaum das Privatpersonen das Geld dafür locker haben.
MfG
Raff
Aber vielleicht übernimmt irgendwann die KI und hat eine Lösung! Wie auch immer die aussieht!
Der i9 11900K war noch der Gamingking, das war dann erst wieder mit dem 13900K der Fall, der den 5800X3D platt gemacht hat.
Auch wenn sich die Jünger der jeweiligen überlegenen Fraktionen nach zwei Monaten nicht mehr dran erinnern können: das Rennen war und ist spannend.
"Entweder es gibt Kaffee für alle oder es gibt Kaffee für keinen"
- Che Guevara*
Wenn man sich selbst was gönnt, dann können sich auch alle anderen was gönnen. Ein KI Bild verursacht etwa 1,1gr CO2, was so etwa 7m Autofahren entspricht. Zum, vergleich: wir sind hier in einem Forum unterwegs, indem viele sich eine RTX 4090 gönnen, obwohl es die RTX 3060 genauso tun wurde. Da heizt man dann 450W die Stunde zum Fenster raus, damit bei Cyberpunk 2077 das Pathtracing in 4K im Performacemodus, statt dem Ultraperformancemodus funktioniert. Cybpunk 2077 komplett, inkl aller DLCs, durchzuzocken, dauert etwa 80h, das bedeutet, bei einem Gaming PC, der sich inkl Monitor 700W genehmigt, 56kWh, was in 23,3 Kg CO2 resultiert. Davon könnte man sich 22.000 KI Bilder erzeugen lassen.
* oftmals haben auch Massenmörder gute Ideen.
Ich hoffe du beherzigst deinen eigenen Ratschlag und hinterfragst alles, was du machst.
Und Balkonsolar habe ich auch!