Nvidia GH200: Grace Hopper Superchip wird erstmals in Workstation angeboten - für gewaltige Preise
Eigentlich ist Nvidias KI-Beschleuniger GH200 für Rechenzentren gedacht, doch nun wird der Grace Hopper Superchip erstmals in einer Workstation angeboten. Für Endkunden dürfte der Preis aber deutlich zu hoch sein.
Nvidia hat im vergangenen Jahr ein immenses Umsatzwachstum erzielt, das maßgeblich durch die angebotenen KI-Beschleuniger ermöglicht wird. Eines dieser Modelle, der Grace Hopper Superchip, ist jetzt erstmals auch außerhalb von Supercomputern aufgetaucht. Die gewaltige Beschleunigerkarte, die im Vollausbau 72 ARM-Kerne mit einer GPU mit 16.896 Shadern kombiniert, wird von einem deutschen Händler über die Website gptshop.ai angeboten.
Workstation mit GH200
Einzeln wird das Modell dabei nicht verkauft, sondern als Teil von fertigen Workstations. Diese kann man dabei in verschiedenen Punkten konfigurieren. Beispielsweise stehen zwei Varianten der GH200 zur Auswahl: das ältere Modell mit 96 GiByte HBM3-Speicher und die neuere Variante mit 144 GiByte HBM3-Speicher. Für die verbaute ARM-CPU stehen in beiden Fällen außerdem noch 480 GiByte LPDDR5X-Speicher zur Verfügung.
Quelle: gptshop.ai
Blick ins System: Der Rand des Gehäuses wird durchgehend mit Noctua-Lüftern bestückt.
Das günstigste Basismodell der Workstation wird für 45.900 Euro angeboten, und für die teuerste Basisvariante werden 62.500 Euro verlangt. In beiden Fällen dürfte der Großteil des Preises wohl für die GH200 entfallen. Dazu gibt es dann weiteres Zubehör, beispielsweise zwei 2.000-W-Netzteile und zahlreiche Noctua-Lüfter zur Kühlung. Ab Werk wird zudem 1-TB-SSD verbaut, und optional gibt es weitere SSDs, Festplatten, eine Nvidia-Netzwerkkarte oder auch eine Geforce RTX 4060, um dem System eine Grafikausgabe zu ermöglichen.
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Angesichts des hohen Preises und der mangelnden Anwendungszwecke dürfte die Workstation für Endkunden allerdings wohl kaum infrage kommen, und auch im wissenschaftlichen Einsatz dürften Supercomputer wohl weiterhin die wirtschaftlichere Wahl sein. Spannend ist der Workstation-Einsatz der GH200 aber allemal, auch wenn sich die hohen Anschaffungskosten rein durch technisches Interesse wohl kaum rechtfertigen lassen.
Quelle: via Tom's Hardware

Am Preis dürfte es wohl nicht liegen...
Wie ich hier immer wieder gelernt habe, gibt es ja so erfolgreiche Forenmitglieder ....
Wie ich hier immer wieder gelernt habe, gibt es ja so erfolgreiche Forenmitglieder ....
Ich frage mich wie man auf die Idee kommt, in einem solchen Boliden nur eine 1 TB SSD einzubauen ....