Next-Gen-Radeon-Grafik in Smartphones: AMD und Samsung kooperieren
AMD arbeitet mit Samsung zusammen, um Grafiklösungen für Smartphones auf Basis der Next-Gen-GPU-Generation RDNA zu entwickeln. Wir haben erste Details.
Etwas überraschend hat AMD in einer Pressemeldung eine enge Zusammenarbeit mit Samsung verkündet. Das gemeinsame Ziel sei es, "stromsparende leistungsstarke mobile Grafik-IP-Technologie" zu entwickeln. Dafür will AMD Samsung die Lizenz für eine spezielle Grafik-IP erteilen, die auf der RDNA-Architektur basiert, die auch die kommende Navi-Generation (Radeon RX 5700) befeuert.
Was steckt hinter der Zusammenarbeit?
Bisher stammen Grafikchips in Smartphones hauptsächlich von PowerVR. Insgesamt gibt es vier Unternehmen, die den Smartphone-Markt beherrschen in Sachen Grafikchip.
- PowerVR von Imagination Technologies. Die Grafikchips stecken in vielen Smartphone-SoCs. Im Laufe des letzten Jahres wurde das Unternehmen von einem chinesischen Investor aufgekauft.
- Apple-Grafikchip. Dieser ist ausschließlich in iPhones zu finden.
- ARM-Mali-Grafikchip, der in Samsungs Exynos-SoCs verbaut wird.
- Qualcomm Adreno. Diese Chips sind bei allen Telefonen, die auf Qualcomm-SoCs setzen, an Bord.
Neben diesen "Standard-Grafikchips", die sowohl Samsung als auch andere Chiphersteller benutzen, betritt nun eben AMD (erneut) die Bühne der smarten Telefone durch eine strategische Partnerschaft mit Samsung. Zudem soll es auf AMD-Basis "custom graphics IP" geben, die dann in Samsung-Galaxy-Telefonen eingebaut werden. Für AMD stellt es den Einstieg ins Smartphone-Geschäft dar, auch wenn es keine eigenen Telefone sind.
"Adoption of our Radeon graphics technologies across the PC, game console, cloud and HPC markets has grown significantly and we are thrilled to now partner with industry leader Samsung to accelerate graphics innovation in the mobile market," sagt Dr. Lisa Su, AMD president und CEO. "This strategic partnership will extend the reach of our high-performance Radeon graphics into the mobile market, significantly expanding the Radeon user base and development ecosystem."
Kurz und kompakt: AMD und Samsung
- AMD lizenziert "custom graphics IP" für Samsung-Telefone.
- Samsung zahlt Lizenzgebühren an AMD.
- Ziel: Bessere Grafikleistung in Smartphones und ein Verkaufsargument durch das "AMD-Branding".
Quelle: AMD

Niemand ist grundsätzlich too big to fail, aber dafür braucht es bei etablierten Unternehmen schon ein wenig mehr als eine eigene Durststrecke und/oder Erfolge Anderer.
rdna schlägt billig wie eine bombe ein
geforce radeon werden billiger
wir werden alle one big happy family sein
Ich weiß also nicht wovon du sprichst.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Du wurdest von AMD so gut über den Tisch gezogen, dass du die Reibungswärme als Nestwärme interpretiert hast. Macht AMD wohl doch nicht alles falsch.
so funzt good cop bad cop
ich sehe meister
ging es bei alten grafikkarten nicht um vega? warum primitive shader bei rdna erwähnen?
vega war pascal trotzdem überlegen
es gibt nix zu begründen
performance gut alles gut
Niemand ist grundsätzlich too big to fail, aber dafür braucht es bei etablierten Unternehmen schon ein wenig mehr als eine eigene Durststrecke und/oder Erfolge Anderer.
Wie lange müssen wir denn noch warten?