Grafikkartenmarkt: Erneut heftiges Minus bei den Auslieferungen
Die Stimmung im PC-Markt bleibt schlecht, da helfen auch die jüngsten Zahlen zum Grafikkartenmarkt nicht wirklich. Es gibt immerhin einen kleinen Lichtblick.
Über die schlechten Geschäfte mit PCs, CPUs und GPUs hat PCGH schon mehrmals berichtet. Bei der Marktforschungsfirma Jon Peddie Research wird nun das Jahr 2022 und besonders die Entwicklung bei Grafikkarten analysiert.
GPU-Auslieferungen historisch schwach
Jon Peddie sieht dabei die Gesamtlieferungen von Grafikprozessoren über alle Plattformen hinweg bei einem Minus von 38 Prozent im Jahresvergleich. Desktop-Grafikkarten liegen bei einem Minus von 24 Prozent, Notebook-GPUs gar bei minus 43 Prozent. Das sei der größte Rückgang seit dem Höchststand im Jahr 2011. Schaut man nur auf das vierte Quartal 2022, so gingen die globalen GPU-Lieferungen im Vergleich zum Q3 2022 um 15,3 Prozent zurück. Das Minus war bei Nvidia mit 11,7 Prozent am niedrigsten, AMD folgt mit 12,7 und Intel mit 16,5 Prozent.
Quelle: JonPeddia
Marktanteile GPU Gesamtmarkt
Zu beachten ist, dass diese Statistik alle GPUs beinhaltet, also auch integrierte Grafik in Desktop-CPUs und Notebooks. Da Komplett-PCs und Prozessoren (Desktop und Notebook) zuletzt einen beispiellosen Absturz erlebten, auch abzulesen in den schwachen Zahlen bei AMD und Intel, ist es auch kein Wunder, dass die Gesamtauslieferungen von GPUs so schlecht ausfielen. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber doch: Bei diskreten Grafikkarten stieg die Zahl der Auslieferungen von Q3 auf Q4-2022 um immerhin 7,8 Prozent. Das dürfte auch auf die vielen Neuerscheinungen von AMD (Radeon RX 7900 XT/X) und Nvidia (RTX 4090, RTX 4080) in diesem Zeitraum zurückzuführen sein. Im Jahresvergleich sieht es aber schon wieder erheblich schlechter aus, denn im Q4 2021 waren die Auslieferungen noch satte 43,7 Prozent höher.
Das im Q4 erreichte Niveau von 7,43 Millionen diskreten Grafikkarten wurde zuletzt im Q2/2019 erreicht. In der JP-Statistik, die bis 2014 zurückreicht, gab es überhaupt nur drei Quartale unter 8 Millionen Einheiten. Zwei der drei Quartale sind 2022 zu finden. Im Gesamtmarkt gab es wenig Änderungen bei den Marktanteilen. Intel ist durch seine CPUs mit integrierter Grafik immer führend (zuletzt 71 Prozent), AMD bleibt bei 12 Prozent und Nvidia bei 17 Prozent.

Dual GPUs wie die 295 waren auch nicht weit verbreitet. Genauso wie SLI und Crossfire Systeme.
Für mich mal gar nichts.
Es steht dir zudem frei, die Berichte der Vorjahre zu lesen um einen Vergleich zu ziehen. Hier nach Kalenderjahr:
2022: 7.5%
2021: 0.9%
2020: Insignifikant
2019: Insignifikant
2018: 2%
Heißt, das ist die mit Abstand größte Knick der letzten 5 Jahre. Fast 4 mal so viel wie beim letzten Miningboom.
Mir ist das doch rosa was diverse beteiligte Parteien an dem Produkt verdienen, Ich will sehen was die an dem Tresen für einen Preis aufstellen und wie sich das eben zum Konkurrenzprodukt und zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage passt, also ob sich das für mich lohnt. Beim Technik-Kauf sind wir alle daran gewöhnt das die Margen teils extrem hoch ausfallen, gerade für Apple und ihre Produkte z.B. - gekauft wird das trotzdem, da lohnt es sich nicht zu warten da diese nicht wirklich billiger werden außerhalb von Sonderangeboten und Modellwechsel.
Dual GPUs wie die 295 waren auch nicht weit verbreitet. Genauso wie SLI und Crossfire Systeme.
Es steht dir zudem frei, die Berichte der Vorjahre zu lesen um einen Vergleich zu ziehen. Hier nach Kalenderjahr:
2022: 7.5%
2021: 0.9%
2020: Insignifikant
2019: Insignifikant
2018: 2%
Heißt, das ist die mit Abstand größte Knick der letzten 5 Jahre. Fast 4 mal so viel wie beim letzten Miningboom.