Grafikkartenmarkt: Erhebliche Unterschiede zwischen Mindfactory und Amazon US

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Grafikkartenmarkt: Erhebliche Unterschiede zwischen Mindfactory und Amazon US
Quelle: PCGH

In den USA scheinen vor allem günstigere Nvidia-Grafikkarten bei Amazon deutlich besser wegzugehen als bei Mindfactory auf dem deutschen Markt.

Der unter anderem für seine Erhebungen zu Verkaufszahlen von Grafikkarten bei Mindfactory und Prozessoren bei Amazon US bekannte X-Kanal "TechEpiphany" hat kürzlich auch erstmals Daten zu den US-Grafikkartenverkäufen bei Amazon für Juni veröffentlicht. Zwar gibt es hier keine Vergleichswerte zu den Vormonaten, doch es zeigen sich erhebliche Unterschiede zu den Mindfactory-Verkaufszahlen, wie 3dcenter.org bezugnehmend berichtet.

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Während die Mindfactory-Zahlen bei den Grafikkarten zuletzt üblicherweise ausgeglichen oder leicht zu AMD tendierend gewesen seien, sieht die Sache bei Amazon in den USA deutlich anders aus: Hier liegt Nvidia mit über 70 Prozent Marktanteil beim Absatz sowie fast 80 Prozent beim Umsatz merklich vorne. Derweil fallen die Verkaufsstatistiken für AMD- und Intel-Prozessoren bei Mindfactory und Amazon US ähnlich aus, wobei Intel am Heimatmarkt etwas besser da steht. Intel-GPUs wiederum spielen nur eine sehr kleine Rolle.

CPU-Markt: Mindfactory und Amazon US ähneln sich

Anhand der durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP) bei den Grafikkarten zeigt sich indes, dass diese bei Amazon in den USA durchgehend erheblich niedriger liegen, wonach hier offenbar mehr Einstiegs- und Mittelklassemodelle gekauft werden, während bei Mindfactory demnach mehr High-End den Besitzer wechselt. Bei den Prozessoren ergibt sich indes keine merkliche Differenz bei den durchschnittlichen Verkaufspreisen, wodurch sich Mindfactory und Amazon US hier wieder ähneln.

Auffällig sei zudem, dass in den USA bei Amazon unter den meistverkauften Grafikkarten im Gegensatz zu Deutschland noch vergleichsweise alte Modelle wie Geforce RTX 3050 und 3060 eine Rolle spielen. Auf Platz 10 der Verkaufscharts ist mit 1.300 Exemplaren sogar noch die Geforce GT 1030 vertreten, während sich in der Liste auch noch bemerkenswerte Verkäufe von Radeon RX 580 und RX 550, Geforce GT 710, GT 730 und GT 610 finden.

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Mir ging's auch um das exakte Gegenteil. Nur weil beispielsweise beim Verkäufer steht er sitzt in der EU, heißt es eben nicht, dass die Ware nicht dennoch aus China kommen kann.

        Bei den Grafikkarten hat man das ja schön gesehen damals. Da war es ein französischer Händler, meine ich, der Karten vertrieben hat welche einen falschen Chip unterm Kühler hatten.

        Wenn wir uns hier also über Grafikkartenpreise austauschen, dann ist es sicherlich vernünftig einmal zu schauen wer die da verschickt, aber der Standort dieses Händlers ist keine Garantie dafür, dass die Karte nicht aus Fernost oder sonstwo geliefert wird.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Mir ging's auch um das exakte Gegenteil. Nur weil beispielsweise beim Verkäufer steht er sitzt in der EU, heißt es eben nicht, dass die Ware nicht dennoch aus China kommen kann.

        Bei den Grafikkarten hat man das ja schön gesehen damals. Da war es ein französischer Händler, meine ich, der Karten vertrieben hat welche einen falschen Chip unterm Kühler hatten.

        Wenn wir uns hier also über Grafikkartenpreise austauschen, dann ist es sicherlich vernünftig einmal zu schauen wer die da verschickt, aber der Standort dieses Händlers ist keine Garantie dafür, dass die Karte nicht aus Fernost oder sonstwo geliefert wird.
      • Von VanWayne PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Da sieht man wer der Verkäufer ist und dessen Geschäftsadresse, aber nicht von wo er versendet und wo was hergestellt wird.
        Das stimmt. Der Verkäufer sitzt aber bei gewissen Artikeln in 80 % der Fälle (gefühlt) in China und ich bezweifele stark, dass der aus dem Ausland importiert, um von China nach Europa zu exportieren. Möglich ist es.

        Das ist das beste, was machen machen kann. Aber wenn man "made in China" vermeiden will, wird es richtig eng.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Da sieht man wer der Verkäufer ist und dessen Geschäftsadresse, aber nicht von wo er versendet und wo was hergestellt wird.
        Da gibt's Verkäufer mit Geschäftsadresse Frankreich, die aber in China fertigen lassen und versenden. Also immer nur die halbe Wahrheit.

        Ich selbst hab schon bei deutschen Händlern bestellt und Umschläge mit Luftfrachtstempel und asiatischen Schriftzeichen bekommen.

        Also vielleicht hab ich mich ungenau ausgedruckt, aber genau auf diese Problematik wollte ich hinaus. Der Verkäufer sagt eben nur manchmal etwas darüber aus, woher ein Produkt stammt.
      • Von VanWayne PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Sieht man bei Amazon denn vor dem Kauf woher der Artikel kommt?
        Zitat von RyzA
        Nein. Ich sehe nur ob Amazon der Verkäufer ist.
        Und gehe davon aus das die mir keine gebrauchte Ware aus China andrehen.
        Das wäre auch strafbar und Betrug!
        Man kann das sehr wohl sehen, in vielen Fällen. Wie alles bei Amazons grottigem UI muss man sich unter Umständen nur 34238749 Male durchklicken.

        Je nach Plattform ist das auch etwas anders. Ich sehe es bei der Desktop-Version direkt bei der Produktbeschreibung. Beispiel: https://www.amazon.de/Gehäuse-NVMe-Gehäuse-kompatibel-Thunderbolt-Aluminiumlegierung/dp/B08X9YTWJC/ref=pd_rhf_dp_s_pd_sbs_rvi_d_sccl_1_1/260-7334634-6189805

        Bei der App für Android geht man auf "Verkäufer" und guckt sich das Impressum an. Hier geht es meiner Erfahrung nach ausnahmslos.
      • Von Registrierzwang Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ... manch' einer wartet so lange, bis er noch mehr bezahlen muss
        Ich warte seit einem halben Jahr auf eine bemerkbare Preissenkung bei der Core Ultra 265K und warte und warte und warte und warte....
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