Lucid arbeitet an Lösung für externe Grafikkarte über Thunderbolt
Lucid hat gerade eine Technologie in der Entwicklung, bei der man extern über die Thunderbolt-Schnittstelle eine spieletaugliche Grafikkarte nachrüsten kann. Damit soll man den Pixelbeschleuniger sogar unter Windows wechseln können. Tests liefen bereits erfolgreich.
Ultrabooks eignen sich aufgrund ihrer kompakten Maße bekanntlich nicht für den Einsatz als hochgezüchtete Gaming-Plattform. Geht es nach dem amerikanisch-israelischen Unternehmen Lucid, könnte sich das bald ändern. Der Konzern arbeitet aktuell an einer Software, mit der man über die Thunderbolt-Schnittstelle eine externe Grafikkarte betreiben kann. Ein funktionierender Prototyp wurde bereits dem Laptop Mag demonstriert.
Bei der Umsetzung einer solchen Software gestaltet sich vor allem das An- und Abstecken unter Windows als Knackpunkt. Laut Lucid reagiert das Betriebssystem darauf mit einem Bluescreen. Bei einer Präsentation seines Prototyps auf dem Intel Developers Forum an einem Ultrabook mit einer HD 4000 aus dem Hause Intel verlief der Umstieg jedoch problemlos. Während des Betriebs wurde die externe Karte in Form einer Radeon HD 6700 einfach in die Thunderbolt-Schnittstelle gesteckt und korrekt erkannt. Bei einem anschließenden Durchlauf des 3DMark 06 erreichte das erweiterte System dreimal mehr Frames - statt 28 errechnete es 90 Bilder in der Sekunde.
Die von Lucid programmierte Software lief anscheinend so gut, dass sie sogar das Abstöpseln der externen Grafikeinheit während des laufenden Benchmarks verkraftete. Statt abzustürzen, beendete sie das Programm und schaltete auf die HD 4000 zurück. Falls die Technik ihre Marktreife erlangen sollte, könnten Nutzer kompakter Systeme so relativ mühelos eine externe Grafikkarte nachrüsten. Alternativ wäre auch ein Einsatz an stromsparenden Rechnern denkbar, wo die energiehungrige Grafikkarte nur bei Bedarf angeklemmt werden soll. Die Umsetzung ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Derzeit sieht es nämlich so aus, als arbeite Lucid nur an einer reinen Softwarelösungen. Demzufolge bräuchte es noch einen Partner für ein marktreifes Produkt.
Meilensteine sollte man jedoch nicht erwarten. Laut den Kollegen vom 3D-Center ist die Anbindung der Thunderbolt-Schnittstelle üblicherweise limitiert, womit lediglich der Einsatz von Mitteklasse-Grafikkarten Sinn ergeben würde. 10 GBit in der Sekunde sind für eine externe Schnittstelle zwar viel, sehen im Vergleich zu einem PCI-Express-x16 2.0-Port dennoch kein Land. Dieser erreicht theoretisch 64 GBit in der Sekunde. Da Thunderbolt intern meist über PCIe-x2 angebunden wird, sinkt dessen Übertragungsrate gar auf nur 8 GBit/Sekunde. Das bremst zwar schon Mitteklassegrafikkarten aus, erlaubt diesen aber immer noch einen deutlichen Vorteil gegenüber integrierten GPUs wie der HD 4000.
Quelle: Laptop Mag

bei mir war mal mein mainboard kaputt und meine hd4870 war nur noch mit 1x pcie angeschlossen. alles ruckelte sehr stark und nichts lief flüssig, obwohl es früher ohne probleme ging. glaube die technik macht wenig sinn, wenn man mal überlegt wie viel bandbreite in der zukunft benötigt wird (zb. pcie 3.0 x16 15754 MB/s und x8 7877 MB/s). vllt sinnvoll falls thunderbolt auf pcie 3.0 portiert wird und eventuell mehr lanes bekommt
Wieso fällt mir da nur "Lucid Virtu" ein ... der Müll funktioniert bis heute nicht wie "versprochen"!
Lucid.... Ich hoffe auf Nachamer die Ahnung haben und nicht nur auslangeweile was halbfertiges bauen und dann aufhören.
Vor allem traue ich Lucid keinen Meter mehr über den Weg. Die kündigen immer interessante Ideen an die im Nachhinein nicht richtig funktionieren und urplötzlich nicht mehr supportet werden.
Wird hier nicht anders sein, da wird es wieder bei 80% der Anwendungen nicht richtig oder gar nicht funktionieren und wenn sie was neues gefunden haben um die Kunden zu verarschen, stellen sie den Support ein und lassen dich im Regen stehen.
Außerdem ist es relativ unsinnig eine externe Grafikkarte am Lappy zu benutzen, denn mobil wird das ohne Steckdose nämlich nichts und zuhause ist man am PC dann so oder so wieder besser aufgehoben.