Intel Battlemage: "Brillante Performance" im nächsten Monat?

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Intel Battlemage: "Brillante Performance" im nächsten Monat?
Quelle: Sven Bauduin

Aus China kommen spannende Gerüchte zu Intels kommender Generation von Desktop-Grafikkarten aus der Arc-Serie auf Basis von Intel Xe 2 HPG ("Battlemage"). Demnach soll es schon im kommenden Monat mit "brillanter Performance" losgehen.

Wie der für gewöhnlich gut informierte Leaker Golden Pig Upgrade jetzt über den chinesischen Mikroblogging-Dienst Sina Weibo bekannt gegeben hat, wird Intels kommende Generation von Desktop-Grafikkarten aus der Arc-Serie auf der Basis von Intel Xe 2 HPG ("Battlemage") schon im kommenden Monat an den Start gehen. Der Leaker spricht von "brillanter Performance", wobei nicht hervorgeht, ob es sich um Wunschdenken, Hoffnung oder Insiderwissen handelt. Zuletzt hieß es, dass das Unternehmen aus Santa Clara zuerst die kleineren Modelle präsentieren wird.

Die Nachfolger der Arc A770 und Arc A750 aus der Generation "Alchemist" könnten dann vermutlich wie Geforce RTX 5000 ("Blackwell") und Radeon RX 8000 ("RDNA 4") zur CES 2025 im Januar des kommenden Jahres präsentiert werden. Bei allen drei Herstellern machen aber nach wie vor Gerüchte und weniger Fakten die Runde.

Intels Battlemage scheint in den Startlöchern zu stehen. Quelle: Golden Pig Upgrade via Sina Weibo Vonseiten Intels wurde bereits der neue G31-Grafikprozessor bestätigt, während erste neue Grafikkarten auf Basis von Xe 2 HPG ("Battlemage") mit bis zu 20 Xe-2-Cores zwischenzeitlich in Benchmark-Datenbanken aufgetaucht sind. An der Spitze spekulieren Beobachter und Gerüchteküche indes über den BMG-G10.

  Intel Arc A770 Intel Arc B770*
Codename Alchemist ("ACM") Battlemage ("BMG")
GPU-Architektur Intel Xe-HPG Intel Xe2-HPG
Grafikprozessor Intel ACM-G10 Intel BMG-G10
Xe-Cores 32 64
Shader 4.096 8.192
Speicher 16 GiByte GDDR6 16 GiByte GDDR6
Speicherbus 256-Bit 256-Bit
L2-Cache 16 MiByte 48 MiByte
Release 2022 2024

*) nicht offiziell bestätigt.

Anfang des Jahres kamen die ersten Gerüchte auf, dass Intel seinen großen Grafikprozessor "BMG-G10" mit bis zu 64 Xe-2-Cores und 8.192 FP32-Shader-Einheiten gestrichen haben soll und lediglich den kleinen "BMG-G21" sowie möglicherweise einen "BMG-G31" mit deutlich weniger Recheneinheiten im Vollausbau ins Rennen schicken wird. Diese "Gerüchte" bestätigen sich offensichtlich nicht, denn die voraussichtlich größte Xe-2-GPU wurde bereits in Dokumenten gesichtet.

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Quelle: Golden Pig Upgrade via Sina Weibo via VideoCardz

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        denn das lapidare "Guttun" klang nach bzw. hinterlies einen Tenor der Art ach ne, komm, wir könnten aber wir lassen es einfach mal, kein Bock
        Nein, so war es definitiv nicht gemeint und für mich auch aus dem Kontext ableitbar. Es macht aktuell keinen Sinn gegen Nvidias Monster Chips anzutreten, da dort eben das Kapital und die Marktmacht steckt, dort kann man eben die extrem hohen Margen fahren. Man sah ja schon bei RDNA 2 wo AMD defintiv den besseren Chip hatte (bis auf RT), dass man lieber 500 EUR mehr für eine schlechtere 3080 investiert hat, als AMDs Alternative zu nehmen.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        denn das lapidare "Guttun" klang nach bzw. hinterlies einen Tenor der Art ach ne, komm, wir könnten aber wir lassen es einfach mal, kein Bock
        Nein, so war es definitiv nicht gemeint und für mich auch aus dem Kontext ableitbar. Es macht aktuell keinen Sinn gegen Nvidias Monster Chips anzutreten, da dort eben das Kapital und die Marktmacht steckt, dort kann man eben die extrem hohen Margen fahren. Man sah ja schon bei RDNA 2 wo AMD defintiv den besseren Chip hatte (bis auf RT), dass man lieber 500 EUR mehr für eine schlechtere 3080 investiert hat, als AMDs Alternative zu nehmen.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BigBoymann
        Merkst du eigentlich noch was?

        Natürlich hat das was mit gut daran tun zu tun, deine Äußerungen sind eine Erklärung warum sie gut daran tun es so zu handhaben.

        Ich will hoffen, dass sie das nich getan haben und glaube auch, dass dies so ist. AMD, NV, Intel werden alle wissen, das MCM am Ende der nächste große Step sein wird müssen, trotz aller Nachteile. Aber wir werden bei Blackwell bereits sehen, dass wir in N4 800 bis 900 mm² monolithisch belichten müssen um einen Chip zu produzieren der einigermaßen sinnvoll über dem Vorgänger platziert ist
        Natürlich merke ich noch was, sonst hättest du nicht obige Antwort von mir erhalten , denn das lapidare "Guttun" klang nach bzw. hinterlies einen Tenor der Art ach ne, komm, wir könnten aber wir lassen es einfach mal, kein Bock ... So ist es jedoch definitiv nicht, Es ist ganz klar dem Marktdruck geschuldet, da es sie wirtschaftlich überfordert. nVidia hat nahezu den gesamten Markt in der Hand und entsprechend bleibt kaum Spielraum um etwas zu verdienen, insbesondere, wenn das gelieferte Produkt dann nicht einwandfrei ist.
        Vielleicht haben wir uns auch nur missverstanden und du kannst meine Antwortz auch nur als Präzisierung verstehen, das "merkst du was" war jedenfalls überflüssig.

        Zum zweiten Teil: Hier die Aussage nicht missverstehen. MCM dient keinem Selbstzweck oder einem Coolness-Faktor. Eine entsprechende Entwicklung dient einem wohldefinierten Zweck, der von Hersteller zu Hersteller und gar von einzelnem Produkt zu Produkt unterschiedlich gelagert sein kann und so wird es auch weiterhin monolithische Produkte geben.
        Bei AMD bspw. diente der MCM-Aufbau von RDNA3 dazu günstiger zu fertigen aber nicht den Marktführer leistungstechnisch in die Schranken zu weisen. Du erinnerst dich vielleicht noch an die Fieberträume so mancher Fanboys hier, die davon träumten ein CDNA-änhliches Design in den Consumer-Markt zu bringen und die Shaderzahl so "beliebig" erhöhen zu können. Am Ende kam ein weitaus konservativeres Design mit einem weiterhin monolithischen Graphics Core und man hatte lediglich das/die Speicher-PHY/Controller ausgelagert, was schlicht eine Maßnahme zur Eindämmung der Komplexität war und weil man wusste, dass man mit dem IF Latenzprobleme bekommen würde, wenn man mit dieser Version Shader-Blöcke zusammenschließen wollte. Und selbst hier lief man schon in handfeste Entwicklungsprobleme.
        Bei Intel weiß man, dass MCM schon von Beginn an mit in der Planung war und mit EMIB/Foveros sind sie hier sehr gut aufgestellt. Hier hätte man ihnne tatsächlich glauben können, dass sie mit einer gereiften 3rd Gen Celestial den HighEnd-Markt angehen werden und hier absehbar auch mit einem MCM-Design (das hatte sie ja bereits mit Xe-HPC und mit PVC gar im Extrem). Mit der strategeischen Neuausrichtung Ende 2022/23 und jetzt on top den beträchtlichen finanziellen Problemen in 2024 würde ich diese Ambitionen jedoch auch bei denen komplett auf Eis liegen sehen und man darf froh sein, wenn es von Celestial weiterhin dedizierte LowEnd- und Midrange-GPUs geben und die Arch nicht nur noch als iGPU-Design weiterexistieren wird.
        Bei nVidia weiß man aktuell immer noch nicht was der große GB202 sein soll, ggf. doch ein MCM a la dem großen HPC-Blackwell mit zwei zusammengeschalteten Chips (vielleicht 2xGB203?) oder ob es doch ein rein monolithisches Design wird. Entwicklungstechnisch wird nVidia mit seinem R&D sicherlich für beide Szenarien was im Feuer gehabt haben.
        Darüber hinaus kann man aktuell schlecht abschätzen, was nVdia abliefern kann und was nicht. Ich würde bzgl. dem GB202 aktuell von einem monolithischen Design ausgehen. Darüber hinaus kann der möglicherweise durchaus kleine Vorteile durch einen Sub-Node-Sprung mitnehmen, da man immer noch nicht 100%ig weiß, was der customized 4N von damals und der jetzige 4NP tatsächlich als Basis nutzen. Selbst heute noch widersprechen sich die Aussagen, d. h. man könnte spekulativ gar vermuten, dass der 4N eine N5-Basis hatte und der 4NP- nun eine N4P oder N4X-Basis.
        Ergänzend darf man hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen dass nVidia AI-unterstützt entwickelt hat, was signifikante Zugewinne ermöglichen soll. Cadence sprach erst kürzlich bzgl. seiner eigenen AI-Design-Möglichkeiten davon, dass die für seine Kunden in etwa Vergleichbar sein sollen zu einem Full-Node-Sprung bzgl. PPA. Man darf also abwarten, was die abliefern können werden ...

        Zur Reticle Size, die ist auf maximal 858 mm2 beschränkt, was eine Limitierung der aktuellen Belichtungsmaschinen darstellt, d. h. 900 mm2-Chips kann es nur per MCM geben. (Das höchst spezielle Beispiel der Wafer Scale Engine hier bitte nicht in diesen Kontext einwerfen.)
        Mit der Verwendung späterer High-NA-Scanner (ab Intel 14A und bei TSMC voraussichtlich ab der 2nd 2nm-Gen) wird sich die belichtbare Chipfläche dann gar noch mal halbieren, Das wird dann auch dazu führen, dass bereits für MidRange-Produkte eher eine MCM-Fertigung ins Auge gefasst werden wird, aber bis bspw. Consumer-GPUs eine derart moderne Fertigung nutzen werden, wird noch einige Zeit ins Land gehen. Aufgrund der weiter steigenden Kosten darf man gar vermuten, dass die Hersteller die Fertigung möglicherweise aufteilen werden und für die untere Hälfte des Marktsegmentes eher noch bei einem älteren, günstigeren Node verbleiben werden und nur fürs HighEnd den nächsten Node-Step mitnehmen ...
      • Von Veoh Komplett-PC-Käufer(in)
        Nah weis ich nicht ob Battlemage so der Hammer wird.
        Muss man mal abwarten.
        Laut Datenblatt sieht es aber nicht so nach top Tier aus.

        Intel hinkt mit den Karten ca. 2-3 Jahre hinterher.
        Genau wie ARC währen diese mind. 2 Jahre früher released worden hätten diese durchaus Konkurenz Potential gehabt.

        Nvidia legt z.B. bald schon mit G-DDR 7 auf während Battlemage noch stink normalen G-DDR 6 Hat.

        Nun gut, Intel hat aber eh angekündigt falls Battlemage auch floppt dann werden Desctop Grafikkarten auch wieder eingestampft.

        - und dabei hätte ich denen durchaus eine chance gegeben. Aber es nützt ja nichts wenn andere Hersteller dann den Boden damit aufwischen.
      • Von xDave78 Software-Overclocker(in)
        Nachdem man kürzlich den "quasi Ausstieg" aus dem Rennen um performante Consumer-GPUs kommuniziert hat, bleibt abzuwarten wie sich diese Info auf die Kaufentscheidung zugunsten einer dedizierten INTEL GPU auswirken wird. Ich könnte mir vorstellen, dass es viele potenzielle Käufer abschreckt.
        Es bleibt natürlich abzuwarten, was INTEL genau meint, wenn sie sagen dass sie sich aus der "aggressiven" Entwicklung neue dedizierter GPUs zurückziehen und ihr Portfolio konsolidieren. Aber nach dem Willen vorn mitzuspielen klingt es nicht. Es klingt eher nach Rückzug in die iGPU Komfortzone in der INTEL schon seit jeher eine gute Marktposition hat.
        Schändlich.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        Mit "Guttun" hat das nichts zu tun, die können beide einfach nicht wirtschaftlich sinnvoll mithalten in dem Segement.
        Merkst du eigentlich noch was?

        Natürlich hat das was mit gut daran tun zu tun, deine Äußerungen sind eine Erklärung warum sie gut daran tun es so zu handhaben.

        Zitat von gerX7a
        Da man die aber anscheinend nicht in einer vertretbaren Zeit lösen konnte, hat man das Projekt eingestampft
        Ich will hoffen, dass sie das nich getan haben und glaube auch, dass dies so ist. AMD, NV, Intel werden alle wissen, das MCM am Ende der nächste große Step sein wird müssen, trotz aller Nachteile. Aber wir werden bei Blackwell bereits sehen, dass wir in N4 800 bis 900 mm² monolithisch belichten müssen um einen Chip zu produzieren der einigermaßen sinnvoll über dem Vorgänger platziert ist
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