Intel bringt Grafikkarte auf Larrabee-Basis

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Intel soll laut VCI-Co-Präsident Thorsten Herfet noch in diesem Jahr erste Produkte auf Larrabee-Basis herausbringen - unklar bleibt, ob in den freien Handel oder an Entwickler und Forscher.

Thorsten Herfet spricht über Larrabee anlässlich der Eröffnung des Visual Computing Institute an der Unversität des Saarlandes (2) Quelle: http://www.pcgameshardware.de Thorsten Herfet spricht über Larrabee anlässlich der Eröffnung des Visual Computing Institute an der Unversität des Saarlandes (2) Bei der gestrigen Eröffnung des Intel Visual Computing Institute an der Universität Saarbrücken, welches Intel mit 12 Millionen US-Dollar fördert, ließ einer der Redner, Thorsten Herfet, in einem Nebensatz fallen, was bisher vermutet wurde: Intel will Grafikkarten auf Basis des Larrabee-Prozessors noch dieses Jahr veröffentlichen.

Ob es sich dabei um kommerzielle Grafikkarten im High-End-Bereich oder um frühe Muster für Entwickler handelt, wurde aus dem kurzen Nebensatz (... or Larrabee later this year - kein Zitat!) nicht deutlich.

Bereits auf dem Shanghai-IDF zeigte Intels Senior Vice President Pat Gelsinger einen Larrabee-Wafer mit belichteten Larrabee-Prozessoren in die Kameras, aus denen wir eine Kerngröße von 600 mm² und mehr schlossen. Später wurde dies mit "What you have seen was the extreme Edition of Larrabee" kommentiert. Die GDC2009 nutzte Intel, um die C++-Implementation und die Eignung für Berechnungen der Spielphysik der Larrabee-Grafikkarten zu demonstrieren.

Mit dem Larrabee hat Intel eine massiv-parallele Architektur mit x86-kompatibler Pentium-Basis und 16x-SIMD-Einheiten für den Löwenanteil der Berechnungen geschaffen. Ein ebenfalls gestern gezeigter, erster Die-Shot des Larrabee offenbart vermeintliche 32 Rechenkerne (nach aktueller Grafikkarten-Notation würde das als "512 ALUs" ausgelegt) plus 8 Quad-TMUs. Bei einer zumindest für CPUs nicht unüblichen Taktrate von 2 Gigahertz würde die Marke von zwei Tera-FLOPS Rechenleistung fallen; herkömmliche GPUs erreichen allerdings eher selten deartige Taktregionen.

Die Grafikkarten auf Basis des Larrabee-Prozessors werden auch nicht mit diesem Codenamen auf den Markt kommen. Wie Intel seine künftige Grafikkarten-Generation nennen wird, ist indes unbekannt. Die letzte dedizierte Grafikkarte von Intel hieß schlicht i740, der Nachfolger i752 schaffte es nie in den freien Handel. Die integrierte Grafikeinheiten der 815er-Chipsätze basieren auf diesem Design. Die heutigen GMA- oder Graphics Media Accelerator Chipsatzgrafikkerne basieren sowohl auf Intel-eigener (GMA 9xx, X-Serie, HD-Serie) als auch auf von IMG-Tec lizenzierter Technik (GMA 500).

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von a.stauffer.ch@besonet.ch BIOS-Overclocker(in)
        Also da bin ich mal gespannt als Hardcore Gamer,auf das Larrabee konzept!!!!
      • Von a.stauffer.ch@besonet.ch BIOS-Overclocker(in)
        Also da bin ich mal gespannt als Hardcore Gamer,auf das Larrabee konzept!!!!
      • Von kuer BIOS-Overclocker(in)
        Warten wir ab was da kommt. Alles was man braucht hat Intel. Für NV wird es aber sicher schwere auf dem Markt, da NV zwei komplett Anbieter(GPU und CPU) gegen sich hat. Vieleicht kann NV aus VIA was rausholen. Aber alles Vermutung.
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von tm0975
        Stimmt meine Vermutung also. Die Frage ist natürlich, ob die Datenbasis representativ ist. Aber im großen und Ganzen wird sie es schon sein. Die Aussge ist ja auch sehr deutlich.
        aha, weil sie einen Intel CPU haben, würden sie also auch eine Intel Grafikkarte kaufen? Interessanter zusammenhang. Das heißt, wenn ich Samsung festplatten kaufe, muß ich auch Samsung Bildschirme kaufen und Samsung handys, oder iwe stellst du dir das vor?
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Philbob
        32cores à 16 SIMD einheiten= 32x16=512 "shader"
        Hmm - eigentlich nicht. Es heißt ja nicht ohne Grund "SingleInstructionMutlipleData" - wärend z.B. Nvidia-Streamprozessor nur eindimensional, also mit einem Datenpunkt rechnet. Vergleichbar wäre es vielleicht mit einer ganzen Pipeline, die mehrere Pixel gleichzeitig in gleicher Weise bearbeitet (also son bissl das komplette 5er Pack bei ATI) - aber solange man nicht weiß, welche Befehle in wie vielen Takten abgearbeitet werden, ist auch das eigentlich egal.

        Zitat von ashura hades
        Also das größte Problem bei 2 Ghz sehe ich vor allem in einem immer kritischen Punkt, der Hitzeentwicklung. Aktuelle Grafikkarten würden ja schon prima als Herdplatten durchgehen, bei 2 Ghz glaube ich nicht an eine für Privatanwender befriedigende Lösung.
        Das dachte ich seinerzeit bei der Radeon9700 auch
        Aber aktueller Stand der Dinge ist: HD4890: "Boey, ich will ne HD4890x2." Mainboard mit 7xPEG: "geil, 7 HD4870x2 mit Wasserkühler rein"
        Auf den ersten Konzeptzeichnungen sah Intel immer zwei 6pol Anschlüsse vor, mit unter 225W wären sie nach heutigen Maßstäben also geradezu genügsam - und selbst wenns 300 oder 400W werden: Ich fürchte, das nimmt ihnen niemand übel, solange die Leistung stimmt.

        Aber wie oben: Über letztere kann man erst was sagen, wieviele von den x.000.000.000 Hz denn vergehen, ehe eine Berechnung abgeschlossen ist.
      • Von k1337oris Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Jami
        Ich hoffe nur, dass Intel die "Grafikkarten"-Logos schön blau gestaltet. Rein wegen der Farbgebung
        glaube das ist ne riesen verschwörung und die sind alle auf dune hängengeblieben atreides, harkon und ordos
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