Intel Xe3P mit 160 GiB LPDDR5X: Crescent Island gesichtet
Hardware-Insider YuuKi_AnS hat erste Platinenaufnahmen von Intels kommendem KI-Beschleuniger Crescent Island geteilt. Die Bilder offenbaren einen massiven Xe3P-Grafikchip sowie 20 LPDDR5X-Speichermodule mit insgesamt 160 GiB.
Im sozialen Netzwerk X hat der bekannte Hardware-Insider YuuKi_AnS die ersten Bilder vom Platinenlayout des Intel Crescent Island veröffentlicht, dem kommenden HPC- und KI-Beschleuniger des Halbleiterriesen aus Santa Clara. Adressiert werden sollen damit insbesondere Inference-Workloads in großen KI-Rechenzentren.
Xe3P-Grafikprozessor als Basis
Im Zentrum prangt ein massives Package, welches laut deutlich größer ausfällt als der aktuelle BMG-G31, der derzeit größte Grafikprozessor der Battlemage-Generation und auf Intel Xe3P basieren wird. Rund um den großen Grafikchip gruppieren sich die besonders kompakten LPDDR5X-Speicherbausteine ("ICs"): zwölf auf der Vorderseite und acht auf der Rückseite - in Summe also 20 Module mit jeweils 8 GiB-Speicher.
160 GByte LPDDR5X statt HBM3E
Daraus ergeben sich exakt jene 160 GiB Systemspeicher, die Intel bereits im Oktober 2025 auf dem OCP Global Summit offiziell bestätigt hat. Anstelle des sündhaft teuren und derzeit chronisch knappen HBM3E-Speichers setzt der Hersteller bewusst auf den günstigeren LPDDR5X-Standard und umschifft so geschickt den weiter anhaltenden HBM-Engpass, der auch Nvidia Rubin und AMD Instinct MI400 zu schaffen macht.
Die Stromversorgung übernimmt ein einzelner 12VHPWR-Anschluss der zweiten Generation ("12V-2×6") mit den bekannten 16 Kontakten, flankiert von 13 bestückten Leistungsphasen ("VRMs"). Ein seitlich angebrachter USB-Type-C-Port dient wohl ausschließlich Testzwecken, so der treffsichere Hardware-Insider.
Intel Crescent Island richtet sich explizit nicht an Gamer, sondern an Anbieter von "Tokens-as-a-Service" und KI-Inferenz in luftgekühlten Enterprise-Servern. Die neueste Xe3P-Architektur ist auf Performance pro Watt optimiert und unterstützt eine breite Palette an Datentypen für moderne LLM-Workloads in Rechenzentren.
Markteinführung wohl erst 2027
Intel plant das Sampling für die zweite Jahreshälfte 2026, ein Marktstart dürfte erst 2027 erfolgen. Ein Einsatz der optimierten Architektur auf einer möglichen dedizierten Gaming-Grafikkarte der Arc-Serie bleibt indes weiterhin unwahrscheinlich.
Demnach seien Xe3 und Xe3P, welche als integrierter Grafikprozessor ("IGP") in der Intel Core Ultra Series 3 ("Panther Lake") und der Core Series 3 ("Wildcat Lake") sowie der Core Ultra Series 4 ("Nova Lake") zum Einsatz kommen und überzeugen, für den Einsatz auf dedizierten Arc-Grafikkarten bereits lange zuvor gestrichen worden. Der Nachfolger X4 ("Druid") liege zumindest noch in der Luft, heißt es da weiter.
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Quelle: YuuKi_AnS via VideoCardz

Update: Jetzt wurde die maximale Kapazität verdreifacht, sprich auf 480GiB erhöht.
Scheinbar ist es 1280 bit und 1,5 TB/s
Kann ja mitlerweile alles KI generiert worden sein, so wie Trumps tolles neues Trump Phone, wo nichts der Realtität oder gar der Wahrheit entspricht.
Es prüft ja auch keiner mehr was.
Schon die News mit dem Waffelhersteller gehört, der seine Produktverpackung nicht einmal probegelesen hat und nun weltweit verarscht wird, weil einfach die Nachfrage der KI nach weiteren Vorschlägen mit aufgedruckt wurde?
Jedenfalls finde ich es witzig, dass jetzt sogar Amerika schon chinaartige Kompromisse eingehen muss und frankensteinmäßige Eigenkonstruktionen erstellt, als stünde man unter Sanktionen.
Ist jedenfalls auch bemerkenswert, dass anscheinend Gen 5 Standard-Smartphone-RAM ausreicht, um einen Profi-Hochleistungs-Grafikkarten/KI-chip zu befeuern? Ironiemodus an oder aus?
Ist das cleveres Einsparen, oder Selbstkasteiung?
Lieber viele GB, als wenig Speicher der ein paar Nanosekunden auf dem Papier schneller ist. Oder anders gesagt, lieber 160GB LPDDR5X, als 80GB HBM.
Wurde nicht vor kurzem bereits verkündet, dass Druid im Desktop beerdigt wurde?