Battlematrix: 8 × Arc Pro B60 mit 192 GiByte unter Linux im Test
Intel hatte im im Rahmen der Computex 2025 seine professionellen Grafikkarten Arc Pro B60 und B50 mit 24 und 16 GiByte Grafikspeicher vorgestellt und die Battlematrix mit 8 GPUs angekündigt. Diese wurde jetzt erstmals überhaupt getestet.
Intel hatte im Rahmen der Computex 2025 im Mai des Jahres seine neue Generation an professionellen KI- und Workstation-Grafikkarten, die Arc Pro B60 und Arc Pro B50 mit 24 und 16 GiByte GDDR6-Grafikspeicher vorgestellt und das Project Battlematrix, eine Kombination aus Software-Stack und 8 GPUs, ins Schaufenster gestellt. Eine Konfiguration aus insgesamt vier Intel Arc Pro B60 Dual wurde jetzt erstmalig weitreichend von der Website Storage Review unter Linux getestet.
Quelle: Intel
Um den auf LLMs optimierten Project Battlematrix Linux Software Stack ausgiebig testen und validieren zu können, kamen vier Maxsun Arc Pro B60 Dual mit insgesamt acht BMG-21-Grafikprozessoren basierend auf der Xe-2-Architektur ("Battlemage") zum Einsatz. Das wiederum resultierte in den nachfolgenden Spezifikationen:
- 8 × Intel BMG-G21 ("WKSTN")
- 20.480 (8 × 2.560) FP32-Shadereinheiten
- 192 (4 × 48) GiByte GDDR6-Grafikspeicher
- 1.280 XMX-Engines für die KI-Beschleunigung
- 1.576 TOPS ("INT8") Compute-Performamce
- 3,6 TB/s Speicherbandbreite (kombiniert)
Die Battlematrix-Plattform erfordert ein Mainboard mit vier PCIe 5.0 x16-Steckplätzen und wird von einem unbekannten Intel Xeon 6 angetrieben, die Website Storage Review setzt hingegen auf folgende Hardware:
- Server: Supermicro AS-4125GS-TNT
- Prozessoren: AMD Epyc 9374F mit 32 Zen-4-Prozessorkernen
- Speicher: 512 GiByte DDR5 mit 4.800 MT/s von Samsung
- GPUs: 4x Maxsun Arc Pro B60 Dual 48G Turbo
Damit wurden die zahlreiche Test und die nachfolgenden Benchmarks durchgeführt.
Wie die Tester argumentieren, ist eine Battlematrix-Konfiguration mit 8 GPUs am vorteilhaftesten für Batch-Inferenz-Workloads, synthetische Datengenerierung oder hochkonspernsorige Dienstszenarien, bei denen der Gesamtdurchsatz mehr zählt als die Latenz pro Anforderung, insbesondere wenn größere Modelle verwendet werden, die mehr Speicher benötigen. Unternehmen, die Single-User-Coding-Assistenten oder Workflows für Agenten mit geringem Aufwand ausführen, können auch mit einer kleineren GPU-Konfiguration eine durchaus akzeptable Leistung erzielen.
Die Arc Pro B60 Battlematrix von Intel ist eine aufregende Plattform, die GPUs und Speicher mit hoher Kapazität zu Workstation-Preisen zugänglich macht. Für Unternehmen, welche Datensouveränität und Kosteneffizienz gegenüber der höchstmöglichen Leistung priorisieren, ist die Plattform eine Überlegung wert. - Storage Review -
Wer sich dafür interessiert, was eine Profi-Grafikkarte wie die Intel Arc Pro B60 Pro in Spielen zu leisten im Stande ist, der sollte sich den Test von unseres GPU-Gurus Raffael "Raff" Vötter einmal im Detail ansehen.
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Quelle: Storage Review via VideoCardz

Bei mir laufen da volle 7B Modelle in FP16 inzwischen. Nicht alle, aber schon heftige. Der MathTutor ist mein Lieblingsmodell. Sehr genau, sehr Zuverlässig, obwohl inzwischen einfach schon Alt.
Die GPT OSS Modelle laufen auch schnuckelig auf der A770 in 20B Größe und FP16 Qualität.
Mal abgesehen von dem Verbrauch etc.pp ist das natürlich relativ Günstig so ein Schiff zu fahren. Wenn man es wirklich braucht, würde ich aber trotzdem nicht so eine Spielerei empfehlen.
Dann schon Richtig und ja dann auch Teuer.