Intel Arc Pro B60 und B50 mit 24 und 16 GiByte ab 299 US-Dollar: Multi-GPU bis 8× B60
Intel hat im Rahmen der Computex 2025 seine professionellen Grafikkarten Arc Pro B60 und Arc Pro B50 mit 24 und 16 GiByte GDDR6-Grafikspeicher vorgestellt. Die Beschleuniger basieren auf dem BMG-G21 und Xe2-HPG ("Battlemage").
Intel hat im Rahmen der Computex 2025 wie erwartet seine neue Generation an professionellen KI- und Workstation-Grafikkarten, die Arc Pro B60 und Arc Pro B50 mit 24 und 16 GiByte GDDR6-Grafikspeicher vorgestellt. Die Profi-Beschleuniger basieren auf dem BMG-G21-Grafikprozessor und Xe2-HPG ("Battlemage").
Während die Intel Arc Pro B60 wie die Arc B580 den BMG-G21 im Vollausbau mit 20 Xe-2-Cores und 2.560 FP32-Shadereinheiten auffährt, besitzt die Intel Arc Pro B50 einen noch einmal kleineren G21-Grafikprozessor als die Arc B570, welcher lediglich 16 Xe-2-Cores sowie 2.048 FP32-Shadereinheiten bereitstellt. Die Spezifikationen der Arc Pro B-Series lesen sich folgendermaßen.
Intel Arc Pro B60 und Arc Pro B50 im Detail
| Intel Arc Pro B60 | Intel Arc Pro B50 | |
|---|---|---|
| Architektur | Intel Xe2-HPG (Battlemage) | Intel Xe2-HPG (Battlemage) |
| Grafikprozessor | Intel BMG-G21 | Intel BMG-G21 |
| Xe2-Cores | 20 | 16 |
| FP32-Shadereinheiten | 2.560 | 2.048 |
| Raytracing-Cores | 20 | 16 |
| XMX AI-Engines | 160 | 128 |
| Textureinheiten | 160 | 128 |
| ROPs | 80 | 64 |
| L2-Cache | 18 MiByte | 18 MiByte |
| Grafikspeicher | 24 GiByte GDDR6 | 16 GiByte GDDR6 |
| Speicherbandbreite | 456 GiByte/s | 224 GiByte/s |
| Speicherinterface | 192-Bit | 128-Bit |
| KI-Rechenleistung | 197 TOPS | 170 TOPS |
| FP32-Rechenleistung | 12,28 TFLOPS | 10,65 TFLOPS |
| Anbindung | PCIe 5.0 ×8 | PCIe 5.0 ×8 |
| TBP | 120 bis 200 Watt | 70 Watt |
| MSRP | 599 US-Dollar | 299 US-Dollar |
Während die Intel Arc Pro B60 eine konfigurierbare TBP ("Total Board Power") von 120 bis 200 Watt besitzt, wurde die Intel Arc Pro B50 für besonders effiziente Workstation ausgelegt und besitzt eine TBP von 70 Watt. Die beiden Profi-Grafikkarten erhalten Unterstützung für Windows und Linux, während das größere Modell sogar im Zusammenschluss als Multi-GPU-Setup eingesetzt werden kann.
Mit dem sogenannten Project Battlematrix Software Stack sollen sich unter Linux bis zu acht Intel Arc Pro B60 mit einem Grafikspeicher von bis zu 192 GiByte GDDR6 zusammenschließen lassen. Im Rahmen der Präsentation wurden mehrere Konfigurationen mit bis zu vier Profi-Beschleunigern demonstriert.
Im Bereich der Mainstream-Workstation sieht sich Intel gegenüber den eigenen Vorgängern und der Nvidia RTX A1000 sowohl im Hinblick auf die Leistung als auch das Preis-Leistungs-Verhältnis klar im Vorteil. Untermauert wird das wie gewohnt mit ersten Hersteller-Benchmarks in DeekSeek R1, Llama 3, Phi4, QwQ und Qwen 2.5.
Während das Sampling bereits begonnen hat, soll die Markteinführung im dritten Quartal 2025 erfolgen. Der Rollout des vollständigen Software-Featuresets soll dann im vierten Quartal abgeschlossen sein, sodass die Arc Pro B-Series noch in diesem Jahr vollständig unter Windows und Linux an den Start gehen kann. Ein Referenzdesign der Arc Pro B60 und B50 wird es nicht geben, stattdessen werden Asrock, Gunnir, Onix, Maxsun, Sparkle und weitere Partner eigene Custom-Lösungen vorstellen.
Die Intel Arc Pro B50 macht mit 299 US-Dollar vor Steuern den Anfang und soll spätestens im September in großen Stückzahlen erhältlich sein, während für die Intel Arc Pro B60 noch kein Preis genannt wurde. Aber auch hier ist eine vergleichsweise aggressive Bepreisung zu erwarten, sodass wohl mit der derzeit günstigsten professionellen Grafikkarte mit 24 GiByte Grafikspeicher zu rechnen ist.
Als Gegenspieler hat Intel für die Arc Pro B60 und Arc Pro B50 die Nvidia RTX A2000 und RTX A1000 auserkoren, welche dann spätestens zum Jahresende im Bereich der Grafik-Workstation und Mainstream-KI-Workstation geschlagen werden sollen. Die nachfolgende Galerie zeigt Impressionen der verschiedenen Custom-Designs und Herstellerlösungen auf der Computex, welche PCGH vor Ort einfangen konnte.
Bildergalerie
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Quelle: Intel

...sieht das trotzdem aus wie Verzweiflung. Sorry Intel.
Ich übersetze die News jetzt mal:
Wir bringen im Laufe des Jahres Produkte auf den Markt, die mit der Vorgängergeneration der Konkurrenz einigermaßen konkurrenzfähig sind - weil wir schlau genug sind, mehr Speicher draufzupacken. Das war es dann aber auch. Deshalb machen wir die Folien ja mit den Consumer-Produkten von Nvidia.
Für unser Projekt Battlematrix braucht es dann leider eine Oberklasse Workstation-Plattform, weil es nun mal 48 PCIe-Lanes sein müssen, und die Beschleuniger allein zerren gepflegt 800W durch die Dose, aber dafür hat es dann wenigstens den Anschein, als wäre es billiger als Nvidia. Dumm natürlich, dass die Battlematrix zwar 192GB Speicher aufführt, die aber nur über den PCIe verlinkt sind.
Verfügbar ist davon jetzt gerade zwar nichts, aber kommt ja noch. Und schlimm ist das mit der Verfügbarkeit ja eh nicht, weil der Software-Stack auch erst noch fertiggestellt werden muss. SRIOV gibt es dann irgendwann Q4. Bestimmt. Ganz sicher. Denn hey - wir sind doch bekannt dafür, dass wir unsere Ankündigungen immer pünktlich einhalten. Intel guaranteed!
Klingt hart? Ist aber so. Die Folien lesen sich Intel-typisch alle ganz toll. Nur wird dabei oft vergessen, dass man das ganze dann auch noch irgendwie verkauft bekommen muss. Und bei diesen Produkten, mit denen im Geschäftsalltag Geld verdient werden muss, sitzen auf der Käuferseite des Tisches in den meisten Fällen eben keine Idioten, die nach dem Lesen der Folien das Hirn abschalten.
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Frag mich warum die B580 eig kein PCIe5 bekommen hat.
Sieht nach Ende 90er bis ca. 2010 Jahre Spielwiese aus bei denen.
Voodoo (tot), Mars macht mobil (oder auch nicht), SLI (reicht nur für Actionfilme). Und und und.
Nur, dass die nicht einmal einen Big Chip haben, den man verwenden könnte, um auf passable Leistung oberhalb eines anderen Produktes zu kommen.
Also gegen die 7er Kombo von 4090 Karten, was mal auf einer Messe gezeigt wurde, stinkt das hier vollständig ab.
Auch sind große 6000 96GB Karten sicherlich so einer Konfiguration von Mini-Fußhupen eindeutig vorzuziehen.
Also leistungstechnisch, vom Platzbedarf dafür, und auch treiberseitig sehe ich da schon mal 3 große Fragezeichen im Raum, oder eher Ausrufeziechne, warum das Projekt schon jetzt eine Nullnummer ähm Lachnummer ist.
Schon damals galt die Faustregel: warum viele kleine Karten nehmen, wenn das eine große Karte ebenfalls (besser) kann?
Mal ein Beispiel vom hinteren Ende:
https://www.pcgameshardwa...
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Also abschließend möchte ich noch erwähnen, da Nvidia ja der Vorreiter bei KI und professionelle Anwendungen ist, würde ich mal behaupten, wenn der Markt für leistungsschwache Karten mit viel VRAM da wäre, dann wären die sicherlich von ihren Kunden darauf angesprochen worden, und dann gäbe es diese kostenoptimierten Versionen auch so auf dem Markt.
Also ich denke jetzt nicht, dass Intel da irgendeine geniale Idee hatte und eine Marktlücke zu erschließen sucht, sondern, dass die es nicht anders gesch..eit (hin)bekommen können.
Wow! Intel hat hier echt einiges begriffen und aus dem Chip sinnvolle SKUs geschnitzt, die in offen gelassene Lücken eindringen.
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