Intel Arc Pro B60: 24 GiByte Grafikspeicher nur für Profis

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Intel Arc Pro B60: 24 GiByte Grafikspeicher nur für Profis
Quelle: Intel

Ein Arc-Grafikkarte mit 24 GiByte Grafikspeicher wird es voraussichtlich nur für professionelle Anwender geben. Die kommende Intel Arc Pro B60 soll genau das sein und im Rahmen der Computex 2025 offiziell vorgestellt werden.

Ein neue Arc-Grafikkarte mit üppigen 24 GiByte an GDDR6-Grafikspeicher wird es voraussichtlich nur für professionelle Anwender geben. Wie VideoCardz berichtet, wird die kommende Intel Arc Pro B60 genau das sein und im Rahmen der am 20. Mai in Taipeh stattfindenden Computex 2025 offiziell vorgestellt werden. Wie die beiden Consumer-Grafikkarten Intel Arc B580 und Arc B570 werde auch die Arc Pro B60, welche auf die Arc Pro A60 folgen wird, auf der Xe-2-Architektur sowie dem Grafikprozessor BMG-21 ("Battlemage") mit 20 Xe-2-Cores basieren.

Im Vergleich zur Arc Pro A60, die auf dem ACM-G12 ("Alchemist") mit 16 Xe-Cores und 2.048 FP32-Shader-Einheiten basiert, wächst die Anzahl der Ausführungseinheiten auf der Arc Pro B60 dementsprechend auf 2.560 Shader-Einheiten. Nach wie vor wird ein Speicherinterface mit 192 Bit geboten, welches satte 24 anstatt 12 GiByte Grafikspeicher an den Battlemage-Grafikprozessor anbinden soll.

  Intel Arc Pro B60* Intel Arc Pro A60
Node TSMC N5 TSMC N6
Architektur Xe 2 (Battlemage) Xe (Alchemist)
Grafikprozessor BMG-G21 ACM-G12
Xe-Prozessorkerne 20 Xe-2-Cores 16 Xe-Cores
Shader-Einheiten 2.560 2.048
Raster Operation Pipelines 80 64
Texture Mapping Units 160 128
Basistakt - 0,9 GHz
Boostttakt - 2,05 GHz
Grafikspeicher 24 GiByte GDDR6 12 GiByte GDDR6
Speicherinterface 192 Bit 192 Bit
TDP - 130 Watt
Release 05/2025 06/2023

*) nicht offiziell bestätigt.

Neben der von VideoCardz in Aussicht gestellten Intel Arc Pro B60 werden auch kleinere Modelle vorgestellt, wie einer Ankündigung von Intel auf X zu entnehmen ist. Das Unternehmen aus Santa Clara verspricht in dieser, gleich mehrere Intel Arc Pro GPUs auf der Computex vorstellen zu wollen. Eine Arc Pro B50 mit 10 GiByte an GDDR6-Grafikspeicher wäre hier durchaus realistisch vorstellbar.

Intel Arc Pro Quelle: Intel Spieler warten derweil weiterhin auf ein Lebenszeichen der größeren Gaming-Grafikkarten alias Intel Arc B770 und B750, welche sich immer wieder in den offiziellen Versandunterlagen, den sogenannten Warenbegleitpapieren, zeigen und nach wie vor zwischen den Entwicklungsabteilungen von Intel versendet werden.

Spätestens nach der bevorstehenden Computex 2025, welche vom 20. bis 23. Mai in Taipeh stattfindet, werden wir wohl schlauer sein.

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Quelle: Intel via VideoCardz

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        Zitat von BxBender
        Nun ja, diese Intel Karte wird aber sicher nicht so fett, stromdurstig (und teuer) wie eine 4090 neu, oder?
        Und sie kokelt einem nicht so schnell weg (^^), und es geht um den professionellen Ansatz der Karte.
        Die 4090 ist halt künstlich beschnitten und nicht besonders gut geeignet für bestimmte Arbeiten, eben eine normale Spielerkarte, damals hatte man dann zb nur 1/8 der Quadro-Karten Leistung, quasi hätte man hier eine ziemlich teure 4050 statt 4090.
        Es geht ja jetzt auch um die Treibergeschichten etc, wie gut kann man mit einer Profikarte arbeiten und gleichzeitig spielen. wie verhält sich das zu den bauähnlichen Karten aus dem Spielersegment?
        Ich persönlich habe mir aber schon lange keine Kartentests mehr angeschaut, der letzte Vergleichstest war wie gesagt das mit der Profi-Vega.
        In meinem Arbeitsrechner werkelt noch eine billige, schrullige 1050 Ti Chip Profikarte, die zu dem Zeitpunkt 450 statt 150 Euro gekostet hat.
        Für SolidWorks mit einfarbigen Flächen und runtergedrehten Drahtmodelldarstellungen reicht es in der Regel noch.
        Ich produziere nur Blechteilbaugruppen, keine Autos mit Hochglanzrendergrafik, da bräuchte man schon die 4090 in der Quadrovariante.
        Der Kundensupport für Volkswagen braucht mal eben extra dafür die allerteuersten Grafikkarten im Rechner, nur um sich deren Probleme anzuschauen zu können, hat mir jemand von denen erzählt.
        Also unsere Technikabteilung betreut auch mehrere CAD Firmen und da gibts entweder Nvidia oder nix. Und es gibt auch kleinere Profi Karten von Nvidia mit kleinerem Chip und mehr Speicher. Und nein, abgebrannt ist auch nie eine, das ist nur ein Forenblasen-Phänomen, unser Großdistro hätte uns auch nie hingewiesen das es hier mehr Probleme gibt.
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        Zitat von BxBender
        Nun ja, diese Intel Karte wird aber sicher nicht so fett, stromdurstig (und teuer) wie eine 4090 neu, oder?
        Und sie kokelt einem nicht so schnell weg (^^), und es geht um den professionellen Ansatz der Karte.
        Die 4090 ist halt künstlich beschnitten und nicht besonders gut geeignet für bestimmte Arbeiten, eben eine normale Spielerkarte, damals hatte man dann zb nur 1/8 der Quadro-Karten Leistung, quasi hätte man hier eine ziemlich teure 4050 statt 4090.
        Es geht ja jetzt auch um die Treibergeschichten etc, wie gut kann man mit einer Profikarte arbeiten und gleichzeitig spielen. wie verhält sich das zu den bauähnlichen Karten aus dem Spielersegment?
        Ich persönlich habe mir aber schon lange keine Kartentests mehr angeschaut, der letzte Vergleichstest war wie gesagt das mit der Profi-Vega.
        In meinem Arbeitsrechner werkelt noch eine billige, schrullige 1050 Ti Chip Profikarte, die zu dem Zeitpunkt 450 statt 150 Euro gekostet hat.
        Für SolidWorks mit einfarbigen Flächen und runtergedrehten Drahtmodelldarstellungen reicht es in der Regel noch.
        Ich produziere nur Blechteilbaugruppen, keine Autos mit Hochglanzrendergrafik, da bräuchte man schon die 4090 in der Quadrovariante.
        Der Kundensupport für Volkswagen braucht mal eben extra dafür die allerteuersten Grafikkarten im Rechner, nur um sich deren Probleme anzuschauen zu können, hat mir jemand von denen erzählt.
        Also unsere Technikabteilung betreut auch mehrere CAD Firmen und da gibts entweder Nvidia oder nix. Und es gibt auch kleinere Profi Karten von Nvidia mit kleinerem Chip und mehr Speicher. Und nein, abgebrannt ist auch nie eine, das ist nur ein Forenblasen-Phänomen, unser Großdistro hätte uns auch nie hingewiesen das es hier mehr Probleme gibt.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Für Allrounder kannst dir auch eine 4090 kaufen und hast alle Cuda features, wobei ich den Begriff lustig finde.
        Rdna4 hat ja nicht Mal rocm Support, ka was AMD immer treibt
        Nun ja, diese Intel Karte wird aber sicher nicht so fett, stromdurstig (und teuer) wie eine 4090 neu, oder?
        Und sie kokelt einem nicht so schnell weg (^^), und es geht um den professionellen Ansatz der Karte.
        Die 4090 ist halt künstlich beschnitten und nicht besonders gut geeignet für bestimmte Arbeiten, eben eine normale Spielerkarte, damals hatte man dann zb nur 1/8 der Quadro-Karten Leistung, quasi hätte man hier eine ziemlich teure 4050 statt 4090.
        Es geht ja jetzt auch um die Treibergeschichten etc, wie gut kann man mit einer Profikarte arbeiten und gleichzeitig spielen. wie verhält sich das zu den bauähnlichen Karten aus dem Spielersegment?
        Ich persönlich habe mir aber schon lange keine Kartentests mehr angeschaut, der letzte Vergleichstest war wie gesagt das mit der Profi-Vega.
        In meinem Arbeitsrechner werkelt noch eine billige, schrullige 1050 Ti Chip Profikarte, die zu dem Zeitpunkt 450 statt 150 Euro gekostet hat.
        Für SolidWorks mit einfarbigen Flächen und runtergedrehten Drahtmodelldarstellungen reicht es in der Regel noch.
        Ich produziere nur Blechteilbaugruppen, keine Autos mit Hochglanzrendergrafik, da bräuchte man schon die 4090 in der Quadrovariante.
        Der Kundensupport für Volkswagen braucht mal eben extra dafür die allerteuersten Grafikkarten im Rechner, nur um sich deren Probleme anzuschauen zu können, hat mir jemand von denen erzählt.
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Schick!
        Wenn man den (vermutlich niedrigen)Takt hochschrauben kann, fände ich einen Test gut.
      • Von smash_It Komplett-PC-Käufer(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das konnte sogar meine ISA-Grafikkarte von Trident besser
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        Zitat von BxBender
        ... und was ist mit Oblivion Remastered + HD Mod? vermutlich besser als eine 5060 Ti 8GB. ^^
        Jedenfalls vielleicht eine Option für die, die mit dem Gerät nach der Arbeit auch mal daddeln wollen und nicht gleich 11000 Euro für die neue 6000 96GB von Nvidia hinblättern wollen oder können.
        Hat PCGH eigentlich selber Interesse an so einem Nischenthema wie eine Karte für alles?
        Ist sicherlich vor allem die Frage, wie man an die teuren Testkarten kommt, um die dann neben Spiele auch mal durch Anwendungen wie SolidWorks und so zu scheuchen.
        Ich kann mich noch an AMD's Vega erinnern, wo man auch mal die blaue Version mit angepasstem Treiber ausgetestet hatte.
        Für Allrounder kannst dir auch eine 4090 kaufen und hast alle Cuda features, wobei ich den Begriff lustig finde.
        Rdna4 hat ja nicht Mal rocm Support, ka was AMD immer treibt
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