Arc-Grafikkarten: Intel untersucht endlich den CPU-Overhead

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Arc-Grafikkarten: Intel untersucht endlich den CPU-Overhead
Quelle: PCGH

Arc-Grafikkarten können unter Umständen signifikant an Leistung einbüßen, wenn sie mit älteren CPUs kombiniert werden. Intel hat jetzt offiziell angekündigt, den Berichten über diesen CPU-Overhead entsprechend nachzugehen.

Arc-Grafikkarten, wie die Intel B580 alias "Battlemage" sowie die Intel Arc A770 und Arc A750 alias "Alchemist" können unter Umständen signifikant an Leistung einbüßen, wenn sie mit älteren CPUs kombiniert werden. Intel hat jetzt offiziell angekündigt, den Berichten über diesen CPU-Overhead, die von Hardware Unboxed angestoßen wurden, nachzugehen und entsprechende Optimierungen vorzunehmen.

Wir sind uns der Berichte über Leistungsempfindlichkeit in einigen Spielen bewusst, wenn Arc-Grafikkarten mit älteren Prozessor-Generationen kombiniert werden.

Wir haben unsere Plattformabdeckung erweitert, um mehr Konfigurationen in unseren Validierungsprozess einzubeziehen, und wir setzen unsere Untersuchungen zu Optimierungen fort.

- Intel -

Darüber hinaus ist erwähnenswert, dass diese Leistungsprobleme nichts mit Resizable BAR ("rBAR") zu tun haben. Intels Arc-Grafikkarten sind bekanntermaßen besonders plattformbegrenzt, wenn der Direktzugriff auf den Grafikspeicher mittels ReBAR nicht verfügbar ist. Unter dem Titel "Arc B580 is broken ... on Older Systems" hat Hardware Unboxed das Thema vor wenigen Tagen noch einmal stärker in den Fokus gerückt, sodass jetzt auch Intel reagieren musste. Die ersten Berichte kursierten bereits im Januar, ohne dass Intel sich dazu geäußert hätte.

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Für Spieler, welche die vergleichsweise günstigen Arc-Grafikkarten dazu nutzen, ein bestehendes System mit älterer CPU aufzurüsten, besteht also die Hoffnung, dass dieser CPU-Overhead schlussendlich doch noch behoben werden könnte.

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Quelle: Intel via VideoCardz

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Edelhamster
        Nur wenn man eben wirklich iwas Aussagekräftiges zu der Thematik Overhead bringen will, dann muss man diese drei Punkte mMn unbedingt in die Betrachtung mit einbeziehen.
        Ich wollte mir das Thema ggf nochmal näher anschauen. Sollte es dazu kommen, werde ich deinen Input berücksichtigen.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Edelhamster
        Nur wenn man eben wirklich iwas Aussagekräftiges zu der Thematik Overhead bringen will, dann muss man diese drei Punkte mMn unbedingt in die Betrachtung mit einbeziehen.
        Ich wollte mir das Thema ggf nochmal näher anschauen. Sollte es dazu kommen, werde ich deinen Input berücksichtigen.
      • Von Edelhamster BIOS-Overclocker(in)
        In der Kombination Ryzen 5800x3d und A770 ist es mit den letzten Intel-Treiberupdates, Windows Updates und dem aktualisierten AMD-Chipsatztreiber schon bedeutend besser geworden im Vergleich zum Status von Januar/Februar.
        Wenn man den Fall genauer untersuchen möchte, müsste man meine ich drei verschiedene Dinge im Besonderen berücksichtigen, die meiner Wahrnehmung nach noch gar keine Beachtung gefunden haben. Weder bei HW Unboxed, noch bei CB, etc.
        1) War der Driveroverhead (hier hauptsächlich in Bezug zur A770) schon immer so hoch?
        Ich meine nein, es war eher eine verschlimmbessernde Entwicklung und wachsende Problematik innerhalb des Jahres 2024.
        2) Welche zusätzliche CPU-Belastung wird durch das Zuschalten von XeSS/Upscaling verursacht?
        3) Wie sieht die Performance in Multiplayer-Shootern/Titeln aus, wo man mit 64 oder 128 Spielern auf der Map ist?
        Battlefield, Delta Force und Konsorten. Die waren Anfang des Jahres quasi unspielbar auf meiner ARC.
        Konnte dann immer schön mit meiner RDNA2 vergleichen, welche etwaige Symptome eines vermeintlichen CPU-Limits quasi gar nicht zeigte.
        Aber wie gesagt, hier hat sich zum Glück schon einiges getan.

        Nur wenn man eben wirklich iwas Aussagekräftiges zu der Thematik Overhead bringen will, dann muss man diese drei Punkte mMn unbedingt in die Betrachtung mit einbeziehen.
        Der aktuelle CB Artikel zu dem Thema ist für mich auf Grund seiner Benchmark-Auswahl nahezu komplett wertlos.
        Das sind nicht die Titel die wirklich Probleme verursachen/verursacht haben.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von Svenc
        Leider ist ja selbst ein Ryzen 5600 noch betroffen. Immerhin schwankt das je nach Spiel mitunter sehr stark. Spider Man, das oft zitiert wird, ist zum Beispiel hier einer der Extrem-Cases, die den Schnitt alleine schon runterziehen. Das ist allerdings das Problem: eine Lotterie.
        Das stimmt, mir war das beim Kauf bewusst. Spiderman steht nicht auf meinem Plan und in Witcher 3 habe ich schon vor Jahren genug Stunden verbracht.
        RDR 2, CP2077 DLC und Metro EE laufen bisher sehr gut. Ich bin positiv überrascht. Meine Faustregel:
        Je moderner die Engine und API (DX12, Vulcan), desto wahrscheinlicher läuft es auf einer Arc.
        Retro-Gamer sollten Abstand nehmen.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Bei Intel arbeiten nur noch Volldeppen.
        Deren Treibermodell verlagert seit 20 Jahren Rechenlast auf die CPU, um die Mini.-GPU zu entlasten.
        Das wusste man schon bei der Entwicklung der ARC A Serie, was ja zu den Problemen und den vernichtenden Testberichten insbesondere bei Igor Labs geführt hat.
        Und jetzt mindestens 5 Jahre nach der Entwicklung wollen die sich das Problem endlich einmal "anschauen"?
        Haben die geschlafen, irgendetwas geraucht, oder einfach nur nicht gearbeitet?
        Die wussten das definitiv die ganze Zeit, und die haben vermutlich auch testberichte udn sonstige Mediennachrichten dazu gesehen udn gelesen.
        Das ist einfach nur extrem lächerlich, was die bei Intel seit Jahren für einen Bockmist verzapfen.
        Und die wundern sich, dass man von allen anderen Firmen so leicht technologisch überholt werden konnte, und dass man eigentlich überhaupt keine wirkliche Rolle mehr spielt?
        Irgendwo ist eigentlich imemr jemand besser als die.
        Das sah vor Jahren mit ihrer absoluten Marktdominanz aber ganz anders aus.
        Intel ist für ihren Untergang und den notwendigen Spartenverkäufen zum Überleben absolut ganz und alleine selber verantwortlich.
        Die anderen sind gar nicht mal so viel besser geworden, AMD hat keine plötzlich aus dem Nichts überlegene Hardware entwicklet, TSMC hat nicht übernatürliches Fingerspitzengefühl bei der Fertigung beweisen, nein, man hat einfach seit einem ganzen Jahrzehnt selber nicht mehr abgeliefert und viele Fehler gemacht udn nicht einmal Treiber funktionieren mehr so wie es sein sollte.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von belle
        Die älteste Ryzen-Generation, die nur im BIOS von manchen Mainboard-Herstellern rBAR-Unterstützung bietet (z.B. MSi), wäre Ryzen 2000 aka Zen+.

        Wenn man dann noch PCIe 4.0 als für die Arc B580 sinnvolle Technologie ansieht, würde ich als Einstieg Ryzen 3000 mit Zen 2 Kernen (nicht G) und Intel Core 11000 sehen. Das sind inzwischen schon alte Prozessoren, die sogar alle kompatibel mit Windows 11 sind.
        Leider ist ja selbst ein Ryzen 5600 noch betroffen. Immerhin schwankt das je nach Spiel mitunter sehr stark. Spider Man, das oft zitiert wird, ist zum Beispiel hier einer der Extrem-Cases, die den Schnitt alleine schon runterziehen. Das ist allerdings das Problem: eine Lotterie. Wenn man "Pech" hat, ist ausgerechnet das Lieblingsgame betroffen.

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