Intel Arc A370M: Drama bei den Spiele-Benchmarks
Intels neue mobile Arc A 370M hat im ersten Test lediglich in synthetischen Benchmarks überzeugen können. In den realen Spieletests musste sie sich regelmäßig der mobilen Geforce GTX 1050 Ti und GTX 1060 geschlagen geben, während die RTX 3050 uneinholbar vorne liegt. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Intel hat den Launch der eigenen Arc-Alchemist-Modelle mehrfach verschoben und die erste dezidierte Grafikkarte, die Intel Arc A 380 vorsichtshalber nur in China gelauncht. Dennoch ist mittlerweile bekannt, dass die Arc A 380 von einer Radeon RX 6400 geschlagen wird und die Treiber von Intel noch viel Optimierungsbedarf haben. Mit der Arc A 370M, einem Mobilableger auf Basis des ACM-G11-Grafikchips mit 4 GiB GDDR6-Speicher ist das nicht passiert, sie kann auch in westlichen Ländern gekauft werden.
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In einem ersten Test bei Notebookcheck war die Arc A 370M mit einem Intel Core i7-12700H und 16 GiB LPDDR5-Speicher in einem Asus Zenbook Flip 15 Q539 verbaut. Mit einem werksseitigen Standardtreiber, der weder Beta- noch Prototypen-Status innehat, zeigt sich jedoch ein ähnliches Bild wie bereits bei der Arc A380 für Desktop-PCs.
Im synthetischen 3D Mark Time Spy erreicht die Arc A 370M 3.885 Punkte und ordnet sich unterhalb von Nvidias Geforce RTX 3050 mit 4.704 Punkten ein. Eine ältere Geforce GTX 1060 Mobile erreicht mit 3.601 Punkten eine minimal geringere Leistung. Vergleicht man dann allerdings die Spieleleistungen dieser Modelle miteinander, so fällt auf, dass die eben noch in synthetischen Tests langsamere Geforce GTX 1060 in den meisten Fällen deutlich schneller ist.
In Full HD mit maximalen Details kann die GTX 1060 Mobile sich in The Witcher 3 50 Prozent vor Intels Arc A 370 M setzen, während sie in X-Plane 11 135 % schneller ist. In FF XV liegen 55 % zugunsten der Geforce zwischen beiden Karten und in Dota 2 ist die 1060 Mobile 73 Prozent schneller als Intels Angebot. Damit wird wiederum deutlich, dass Intel noch viel Optimierungen und Treiberentwicklung vor sich hat, damit die Grafikkarten ihre in synthetischen Benchmarks gezeigte Rohleistung auch in der Spielepraxis umsetzen kann.
Quelle: Notebookcheck

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Im Moment ist die Frage, wozu die Karten überhaupt gut sind. Sie werden von 6 Jahre alten Karten, die damals 180-250€ gekostet haben (RX 480 oder GTX 1060 6GB) platt gemacht. Der VRAM läßt eigentlich auf ein ordentliches Spielen schließen, die Leistung nicht.
In Laptops kann das Ding eine Zukunft haben, wenn der Aufpreis gering ist. Wenn man die Wahl zwischen einem Laptop mit IGP hat und einem mit der GPU, dann ist der etwas besser. AMD hat damals so seine Bulldozer CPUs und mäßigen IGPs für Laptops unter die Leute gebracht. Bulldozer CPU plus dedizierte 2GB Grafik war dann in Spielen doch besser als der billige i3 mit IGP.
Es ist eben die Frage, ob Intel vorhatte damit billige Laptops aufzumotzen. Für die 300-400€ Laptops bei Mydealz wird es in jedem Fall reichen, so wie damals bei AMD.
Habe mir deshalb mit RX 6600 XT aushelfen müssen (RX 6600 hat vor knapp 4 Monaten ähnlich viel gekostet - alles sofort lieferbares billiges hatte nur 2 GB Speicher und lag auch bei ca. 200 Ökken)
Nehme an, daß die Karten da angebracht sind, wo es garnicht um die Spielefähigkeit geht, sondern es braucht einen "Rechenknecht " mit 4k-Ausgabe
https://i.imgur.com/0joGcbP.png
Intel lässt seine Treiber in Indien produzieren, ich hab seit Jahren schon gesehn wie unfähig das Team da ist. Einige der bugs oben hatte ich zb gemeldet an Chromium, darauf hiess es von Intel sie arbeiten an einem Fix, was nie passiert ist.
Das bekannte DWM.exe memory leak Problem hat Jahre gedauert zu fixen, es hat über ein Jahr gedauert bis Intel kleinlaut eingestanden hat, dass ihre gammel Treiber das Problem sind.
Rofel die Waldfee, wer da denkt, Intel sei in der Lage gaming Treiber zu entwickeln die was auf dem Kasten haben.
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