FSR 4 für RDNA 3 macht weiter großer Fortschritte unter Linux
Spieler, die eine RDNA-3-Grafikkarte der Serie AMD Radeon RX 7000 nutzen, sind beim Thema FSR 4 außen vor, zumindest unter Windows. Unter Linux lässt sich das KI-Upscaling dank Mesa und FP8-Emulation immer besser auf älteren GPUs nutzen.
Spieler, die aktuell noch eine RDNA-3-Grafikkarte der Serie AMD Radeon RX 7000 nutzen, sind beim Thema FidelityFX Super Resolution ("FSR") 4 außen vor, jedenfalls unter Windows. Unter dem freien Betriebssystem Linux hingegen lässt sich das neue KI-Upscaling dank des quelloffenen Mesa-Grafikstacks sowie dessen Vulkan-Treiber und FP8-Emulation auch mit "älteren" Grafikkarten nutzen und das immer besser.
Wie schon bei der softwareseitigen Implementierung von Hardware-Raytracing ist RADV das "Wundermittel", welches neueste Features auch auf ältere Hardware bringt und FSR 4 mit RDNA-3-Grafikkarten nutzbar macht. Dank Mesa 25.2 macht FSR 4 jetzt erneut einen großen Sprung unter Linux, was sich wie erwartet auch positiv auf die Leistung des KI-Upscalings mittels FP8-Emulation auswirkt. So lassen sich die Leistungseinbußen jetzt in etwa auf dem Level von Intel XeSS einordnen.
Quelle: kd-11
Der freie Vulkan-Grafiktreiber für AMD Radeon ("RADV"), welcher als Alternative zu AMDs offiziellen Vulkan-Grafiktreiber ("AMDVLK") entwickelt wurde, macht es möglich, dass sich das KI-Upscaling, das werkseitig die KI-Beschleuniger der RDNA 4 ("GFX12") voraussetzt, mittels FP8-Emulation und VKD3D-Proton unter Linux jetzt auch erstaunlich gut auf RDNA-3-Grafikkarten ("GFX11") nutzbar ist. Wurden vormals immense Leistungseinbußen verzeichnet, hat sich die Situation mittlerweile signifikant verbessert, wenn eine 7900 XTX, XT oder GRE genutzt wird.
Auf einer AMD Radeon RX 7900 GRE beträgt der Leistungsverlust in WQHD ("1440p") mit FSR 4 im Vergleich zu FSR 3 bei nur noch durchschnittlich rund 12 Prozent, wie kd-11 in seinem aktuellen YouTube-Video eindrucksvoll demonstriert. AMDs offiziellen Vulkan-Grafiktreiber ("AMDVLK") ist nach wie vor keine gangbare Ausweichlösung und fällt wie zu erwarten war weit hinter RADV zurück.
Um FSR 4 auf einer RDNA-3-Grafikkarte bestmöglich nutzen zu können, sollten die nachfolgende Voraussetzungen geschaffen werden.
- CachyOS im neuesten Build 25.07 ("Juli-Release")
- Mesa 3D in der neuesten Version 25.2 ("Git")
- Proton-CachyOS oder GE-Proton 10-10
- OptiScaler als neuester Nightly Build
Welche Fortschritt FSR 4 unter Linux und selbst mit der Implementierung mittels FP8-Emulation gemacht hat, zeigen die nachfolgenden Aufnahmen.
Eine spannende Diskussion zum Thema FSR 4 unter Linux und auf RDNA 3 ist aktuell im populären Subreddit r/hardware zu finden.
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Quelle: kd-11 via YouTube

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Es funktioniert eh schon alles (av1 enc etc pp), und ich bekomme FSR4 ('eingeschränkt') geschenkt , yay
Von dem her war dlss aber schon jahrelang fsr2/3 überlegen, da hätte man schon früher reagieren sollen. Zumindest CB bezieht jetzt auch die bildquali mit ein oder fängt damit an
AMDs offiziellen Vulkan-Grafiktreiber ("AMDVLK") ist nach wie vor keine gangbare Ausweichlösung und fällt wie zu erwarten war weit hinter RADV zurück.
Wie in den Release Notes zum 25.10. Treiber nachzulesen ist.
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Eventuell bringen sie es auch mal offiziell heraus, wenn es keinen mehr interessiert. Alternativ steht auch noch FSR3 zur Verfügung, was auch ganz gut ist (ja, ich weiß, die Jammerlappen sehen das anders).
Ich glaube aber weiterhin nicht, dass da bis zum Redstone-Update irgendwas kommen wird. Wenn dann wohl erst nach dessem Release.
Sollten die es nicht bringen, und AFMF wird zwischenzeitlich endlich auf Linux nachgereicht, wäre das dann schon eine relativ grosse Motivation, das Kapitel Windows auf dem Hauptrechner abzuschliessen.