Evga Geforce GTX 580 Classified im PCGHX-Overclocking-Test - Update: Extreme-OC mit Trockeneis

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Die Geforce GTX 580 Classified ist Evgas Flaggschiff und spricht insbesondere Übertakter an. Damit ist die Grafikkarte für PCGHX-Moderator der8auer ein gefundenes Fressen: Neben eines OC-Checks mit Luftkühlung liegt der passende Pot für Flüssigstickstoff (LN2) schon bereit.

Update: Extreme-OC mit Trockeneis
Der Extrem-Übertakter der8auer hat die Evga Geforce GTX 580 Classified inzwischen auch bei Minusgraden getestet. 12,6 Kilogramm Trockeneis und der selbstgefertige Raptor-GPU-Container haben ausgereicht, um im 3DMark 03 einen stabilen GPU-Takt von 1.160 MHz zu erreichen. Das entspricht einer Übertaktung um 36 Prozent, gegenüber einer normalen GTX 580 (772 MHz GPU) konnte die Grafikkarte sogar um 50 Prozent übertaktet werden. Den Videospeicher konnte der8auer von 1.053 auf 1.235 MHz übertakten. Zwischendrin musste der Übertakter die Grafikkarte auftauen und neu isolieren, da das VRAM empfindlich gegenüber tiefen Temperaturen ist (was aber keine Eigenheit der GTX 580 Classified ist). Beim besten 3DMark-03-Durchlauf lagen 1,315 Volt GPU-Spannung und 1,894 Volt VRAM-Spannung an. Die GPU-Temperatur unter Last lag bei rund -65 °C.

Original-Artikel:
Speziell für Übertakter ausgelegte Monster-Grafikkarten erfreuen sich bei den Herstellern großer Beliebtheit - und auch bei der Zielgruppe. So hat beispielsweise PCGHX-Moderator der8auer mit der Evga Geforce GTX 580 Classified ein neues "Spielzeug" gefunden. Dieses Modell bietet auf seiner enorm wuchtigen Platine Spannungsauslesepunkte, um vGPU, vMEM und vPLL im laufenden Betrieb messen zu können - der8auer hätte sich allerdings Kabel gewünscht.

Der OC-Check der Karte im Forum beinhaltet umfangreiches Bildmaterial der Evga Geforce GTX 580 Classified und einige Informationen zur Inbetriebnahme. So wird die GPU des Flaggschiffs im 3D-Betrieb nur rund 65 Grad Celsius warm, lärmt dafür aber ziemlich - klar, der Fokus des Modells liegt auch nicht auf Silent-Tauglichkeit. Unter anderem dank satten 17 Phasen für die Spannungsversorgung und dem Lüfter auf 100 Prozent erreicht der8auer mit Luftkühlung Taktraten von 940/1.800/2.350 MHz anstatt der üblichen 855/1.710/2.106 - das Referenzdesign bietet nur 772/1.544/2.004 MHz (siehe PCGH-Test). Dank des Evbots kann der8auer zudem die Spannungen der Karte drastisch erhöhen - zu diesem Zweck liegt ein Pot für die Kühlung per Flüssigstickstoff (LN2) schon bereit. Auch mit DICE (Trockeneis) will der Moderator der Classified zu Leibe rücken.

Den vollständigen OC-Check der Evga Geforce GTX 580 Classified von der8auer finden Sie in unserem Forum. Falls Sie sich selbst eine solche Karte zulegen möchten, sind laut PCGH-Preisvergleich deutlich über 500 Euro fällig.

Bildergalerie

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von H3!nZ Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Schöner Artikel, die Fotos der eingefrorenen Hardware sind Top!
        Ist schon bewundernswert, dass die Karten solche Temperaturen mitmachen ohne Schaden zu nehmen.
      • Von H3!nZ Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Schöner Artikel, die Fotos der eingefrorenen Hardware sind Top!
        Ist schon bewundernswert, dass die Karten solche Temperaturen mitmachen ohne Schaden zu nehmen.
      • Von Charlie Harper Software-Overclocker(in)
        Die Karte ist auf jeden Fall ein geiles Stück Hardware!
      • Von der8auer Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von plaGGy
        Und ich habe Angst, wenn ich mein CPU-Kühler und Ramspeicher aus dem Mainboard rausnehme und wieder einsetze, oder mal eine Verkabelung etwas an der Einrastung klemmt...

        Die Hardware hält einiges mehr aus als die meisten glauben. Selbst wenn eine Menge Kondenswasser auf den Karten ist läuft sie immer noch bzw geht nicht direkt kaputt. Meist resultiert dies in Bluescreens und nach dem Auftauen/Trocknen funktioniert wieder alles problemlos.
      • Von PCGH_Stephan Volt-Modder(in)
        Flüssighelium ist das beste Kühlmedium, welches bereits für Extreme-Overclocking verwendet wurde und liegt mit -270 °C nur knapp über dem absoluten Nullpunkt. Während sich Flüssigstickstoff noch einigermaßen handhaben lässt und bezahlbar ist, erhöht Flüssighelium den Aufwand und die Kosten enorm. Es ist z. B. anzuraten, die Container mit Flüssigstickstoff vorzukühlen und die für Flüssigstickstoff ausgelegten Container-Strukturen sind bei Flüssighelium recht nutzlos, da das Kühlmedium gar nicht lange genug in flüssiger Form vorliegt. Dazu muss man bedenken, dass sich nur wenige Komponenten beim Sprung von Flüssigstickstoff auf Flüssighelium noch deutlich besser übertakten lassen. Oft tritt bereits mit Flüssigstickstoff ein Coldbug auf, sodass feines Dosieren erforderlich ist, um z. B. eine GPU bei -90 bis -95 °C zu halten - hier punktet dann eben wieder Flüssigstickstoff aufgrund des Kostenvorteils, der Verfügbarkeit und der Handhabung allgemein. Flüssighelium spielt in der OC-Szene daher keine große Rolle, im Prinzip wird das nur für Marketing-Events z. B. von AMD mal aufgefahren.
      • Von plaGGy Software-Overclocker(in)
        Also meine Chemiegrundkenntnisse (in der 13 mit 2 mal 6 Punkte aus der 12 nach einer schlechten Arbeit einfach abgebrochen xD) sagen mir, das flüssiger Wasserstoff irgendwo bei -240°C liegt und damit den Flüssigstickstoff um gute -50°C aussticht, die Frage ist nur, ob man sich das wirklich antun möchte und ob man damit auch wirklich noch Ergebnisse erreichen kann, die man unter Flüssigstickstoff nicht erreicht hätte.
        Was kostet eigentlich heutzutage der Liter Flüssigstickstoff beim Händler um die Ecke, mit Pfand des Dewars?
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