Blackwell: Nvidias KI-Beschleuniger sind die nächsten zwölf Monate ausverkauft
Wer heute einen KI-Beschleuniger vom Typ Blackwell bestellt, muss bis zur Lieferung mindestens ein Jahr lang warten. Nvidia hat offenbar so viele Bestellungen, dass die Produktion nicht annähernd hinterherkommt. Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenWährend man sich im Gaming-Segment wohl noch etwas länger gedulden muss, will Nvidia noch in diesem Quartal die ersten KI-Beschleuniger vom Typ Blackwell ausliefern. Damit wird langsam das Ende der sehr erfolgreichen Vorgängergeneration Hopper eingeläutet - und Blackwell dürfte wohl an die alten Rekorde anknüpfen. Denn auf einem kürzlichen Investorentreffen wurde von einem hochrangigen Nvidia-Mitarbeiter bestätigt, dass die KI-Beschleuniger bereits für die nächsten zwölf Monate ausgebucht sind.
Blackwell ist überbucht
Nvidia hat also offenbar schon jetzt mehr Bestellungen erhalten, als im genannten Zeitraum produziert werden kann. Wer jetzt noch eine Blackwell-GPU für das eigene Datacenter bestellt, muss sich damit bis ins vierte Quartal 2025 gedulden. Hintergrund dürfte einerseits eine sehr hohe Nachfrage sein. Während Hopper angeblich vornehmlich in fünfstelligen Stückzahlen geordert wurde, sollen Kunden bei Blackwell mitunter auch sechsstellige Stückzahlen fordern.
Andererseits kommt TSMC mit der Produktion nicht hinterher und verursacht damit den Rückstau. Die Möglichkeiten zur Halbleiterfertigung werden dort zwar stetig weiter ausgebaut, die geplante Steigerung dürfte in der Aussage von Nvidia aber wohl bereits enthalten sein. In den kommenden Quartalen stehen die Chancen für Rekordzahlen damit erneut gut - passend dazu legte Nvidias Aktienkurs rund um die Ankündigung leicht zu.
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Gleichzeitig sollten die Lieferzeiten für die hauseigenen KI-Beschleuniger natürlich nicht aus dem Ruder laufen. Wenn beispielsweise der akademische Betrieb Schwierigkeiten hat, rechtzeitig an entsprechende Produkte zu kommen, könnten sonst die Konkurrenten zumindest ein wenig an Attraktivität gewinnen und sich dort damit der Softwaresupport verbessern. Inwiefern eine solche Entwicklung stattfinden wird, ist dabei im Voraus natürlich kaum abzusehen. Klar ist aber, dass sich Nvidias Konkurrenten weiter anstrengen, um von der hohen Nachfrage nach KI-Hardware zu profitieren.
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Quelle: Barrons (Paywall) via Techpowerup
Kommentare (26)
Zur Diskussion im Forum-
Von INU.ID Lötkolbengott/-göttinWenn du meinst. Du hast halt einfach nur einen anderen Eindruck erweckt.Zitat von Derjeniche... daher brauch ich sicherlich niemanden, der mir die Möglichkeiten von KI predigt.Keine Ahnung was dein Problem mit Lesch ist, aber in dem Format ist er ein Fragensteller. Da geht es eher um seine Gäste.Zitat von DerjenicheUnd Lesch? Ernsthaft?? Als nächstes dann die Sendung mit der Maus?

Zum Beispiel die mehrfach ausgezeichnete Prof. Dr. Hannah Bast, die u.a. den Unterschied zwischen algorithmischer Intelligenz und "richtigerer" künstlicher Intelligenz (neuronale Netze, maschinelles Lernen) erklärt. Oder Björn Ommer, von dem u.a. Stable Diffusion stammt, und der zb. davon erzählt, wie seine "K.I." plötzlich gelernt hatte, Schatten und Spiegelungen zu erzeugen - ohne dass das jemand einprogrammiert hatte.
Diese beiden Videos erklären vereinfacht ausgedrückt (u.a.), mMn eben auch für Laien relativ gut verständlich, das Thema künstliche Intelligenz, was sie beeinflussen wird/könnte, und worauf man im Umgang mit ihr vielleicht besser achten sollte.
Also ja, ein Stück weit passt daher der Vergleich mit der "Sendung mit der Maus", deren Sachgeschichten ja ebenfalls dem (primär jungen) Zuschauer interessante Themen bzw. Wissen auf "verständlichere" Weise erklärt bzw. vermittelt haben.Du musst erstmal zwischen Unternehmen unterscheiden, die irgendwas mit dem Thema K.I. direkt zu tun haben, und dem, was von dem Produkt K.I. am Ende beeinflusst wird.Zitat von DerjenicheÄndert aber nix daran, dass der absolute Großteil aller Firmen sich mit KI finanziell die Finger verbrennt und viele wieder abspringen (respektive pleite gehen wenn Startup). Es werden vermutlich ein paar große Player übrig bleiben, z.B. MS, Google etc., denen die Verluste wurscht sein können.Mal anders gefragt: Wo genau denkst du, wird eine künstliche Intelligenz niemals dem menschlichen Gehirn das Wasser reichen können? Also was genau wird, deiner Meinung nach, der Mensch IMMER besser machen, als eine K.I.?Zitat von Derjeniche..aber die Frage ob es dann tatsächlich zur großen KI-Revolution kommt oder es auf diese Anwendungsgebiete beschränkt bleibt, ist absolut valide und sollte nicht den Schlangenölverkäufern überlassen werden. €dit: Btw naiver Fortschrittsglauben ist nervig und wird in der Regel nur von denen gepredigt, die keine Ahnung haben oder daran verdienen.Du hast also noch nichts von "Mainstream-Produkten" wie ChatGPT oder Stable Diffusion und Co gehört? Noch nichts davon mitbekommen, wie es aktuell schon ein Problem ist, zb. Arbeiten von Studenten, die sie selbst gemacht haben, oder von zb. ChatGPT haben erledigen lassen, zu unterscheiden? Also von "A.I." generierten Inhalten (Texte, Bilder, Videos), die man schon heute zumindest tlw. nicht mehr als solche erkennen kann?Zitat von TigerherzLXXXVIDie Technologie ist abseits von Forschung und Wissenschaft noch nicht annähernd serienreif für Mainstream- und Professional-Anwendungen.
Schon mal per Sprache mit ChatGPT "unterhalten"?
Zum Beispiel die mehrfach ausgezeichnete Prof. Dr. Hannah Bast, die u.a. den Unterschied zwischen algorithmischer Intelligenz und "richtigerer" künstlicher Intelligenz (neuronale Netze, maschinelles Lernen) erklärt. Oder Björn Ommer, von dem u.a. Stable Diffusion stammt, und der zb. davon erzählt, wie seine "K.I." plötzlich gelernt hatte, Schatten und Spiegelungen zu erzeugen - ohne dass das jemand einprogrammiert hatte.
Diese beiden Videos erklären vereinfacht ausgedrückt (u.a.), mMn eben auch für Laien relativ gut verständlich, das Thema künstliche Intelligenz, was sie beeinflussen wird/könnte, und worauf man im Umgang mit ihr vielleicht besser achten sollte.
Also ja, ein Stück weit passt daher der Vergleich mit der "Sendung mit der Maus", deren Sachgeschichten ja ebenfalls dem (primär jungen) Zuschauer interessante Themen bzw. Wissen auf "verständlichere" Weise erklärt bzw. vermittelt haben.
Schon mal per Sprache mit ChatGPT "unterhalten"?
KI-Rechenzentren für das Rheinische Revier und ganz Deutschland
Anwendungsnischen?
Es mag bessere Videos geben, aber mMn sind die von Herrn Lesch und Co auch für Laien relativ leicht verständlich:
Danke ich hab das große "Glück", dass mein AG ebenfalls im Bereich KI herumwurstelt, daher brauch ich sicherlich niemanden, der mir die Möglichkeiten von KI predigt.
Und Lesch? Ernsthaft?? Als nächstes dann die Sendung mit der Maus?
Ändert aber nix daran, dass der absolute Großteil aller Firmen sich mit KI finanziell die Finger verbrennt und viele wieder abspringen (respektive pleite gehen wenn Startup). Es werden vermutlich ein paar große Player übrig bleiben, z.B. MS, Google etc., denen die Verluste wurscht sein können.
Und ja natürlich ist abzusehen, dass sich KI weiterentwickelt (wer hätte das gedacht
€dit: Btw naiver Fortschrittsglauben ist nervig und wird in der Regel nur von denen gepredigt, die keine Ahnung haben oder daran verdienen.