Geforce Partner Program: AMD kritisiert Nvidia direkt und verspricht Gamern Wahlfreiheit
AMD hat nicht nur eine Marketing-Kampagne zu "Freedom of Choice" gestartet, sondern nun auch erstmal direkt das Geforce Partner Progam von Nvidia deutlich kritisiert. Dabei bezog sich Scott Herkelman, der General Manager Radeon Gaming, auf die ihm gegenüber gemachten Aussagen von Partnern auf einem Sales-Event in London.
Bei HardOCP, die den ersten Bericht über das Geforce Partner Program (GPP) veröffentlicht hatte, meldet sich der Chefredakteur Kyle Bennett erneut zu Wort. Er berichtet darüber, dass es nun Gerüchte darüber geben würde, dass er von AMD für seine Berichterstattung bezahlt worden sei und dementiert das ausdrücklich. Stattdessen wirft er Nvidias PR-Abteilung im Gegenzug vor, zu lügen und die Gerüchte über ihn gezielt zu streuen. Bennett hat ohnehin nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er für seinen Bericht über das GPP einen Tipp von AMD erhalten hatte.
Inzwischen hat sich aber auch AMD selbst zu Wort gemeldet. Zunächst wurde das GPP nur etwas versteckt in einem Video kurz genannt, doch nun hat sich der General Managers des Bereichs Radeon Gaming persönlich geäußert. Scott Herkelman, der auch AMD-Vizepräsident ist, bezieht sich bei seinen Anmerkungen bei Twitter auf die Aussagen, die Partner ihm gegenüber auf einem Sales-Event in London gemacht hätten.
"Ich will persönlich allen unseren Resellern danken, die an unserem AMD-Sales-Event in London diese Woche teilnehmen. Es war mir ein Vergnügen, Sie zu treffen und Ihnen für ihre Unterstützung zu danken. Viele von Ihnen haben mir erzählt, wie unsere Konkurrenz versucht, Mittel und Zuweisungen zu verwenden, um Ihre Fähigkeiten einzuschränken oder zu blockieren, Radeon-basierte Produkte so zu vermarkten und verkaufen, wie Sie und ihre Kunden es sich wünschen. Ich wollte Sie wissen lassen, dass Ihre Stimmen gehört wurden und ich heiße alle anderen willkommen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, mich zu kontaktieren. Zusammen können wir sicherstellen, dass Gamer das erhalten, was sie wirklich verdienen: Wahlfreiheit."
Betrachtet man das Verschwinden von bekannten Gaming-Marken in Zusammenhang mit Radeon-Modelle, das Erschaffen von neuen Marken wie Arez durch Asus nur für Radeon und das oft so genannte "ohrenbetäubende Schweigen" von Nvidia zu den Vorwürfen, haben im Web wohl nur noch wenige Gaming-Webseiten Zweifel an den Behauptungen über das Geforce Partner Program.

Intel Kaby Lake G
AMD liegt völlig am Boden wenn es um den Bereich dGPUs für PC-Gaming geht, ähnlich wie 3dfx vor langer Zeit. Nvidias GPP, die Raytracing Offensive, und dass bald kommende Turing sollen AMD den Todesstoß versetzen, von dem sich AMD nie wieder erholen soll.
AMD hat dann nur noch die Wahl sich auf die Konsolenchips und APUs (die auch nicht gut laufen) zurückziehen zu können.
Genau so lief das auch bei 3dfx. Und als 3dfx Konkurs angemeldet hat, hat Nvidia auch noch billig alle Patente von 3dfx eingekauft, und qualifizierte Mitarbeiter günstig bekommen, für die man sonst teure Headhunter nehmen müsste.
Danach haben sich die Produkzyklen von Nvidia deutlich verlängert, und dass Preisgefüge wurde noch Oben gezogen.
Aktuell verlängert sich noch einmal der Produkzyklus bei Turing. Und ob Nvidia es noch einmal schafft das Preisgefüge nach Oben zu ziehen, wird man bald sehen. Auf jeden Fall ist das eine neue Phase, die Dritte, der Stagnation im GPU-Bereich, ausgelöst durch fehlende Konkurrenz.
Wichtig ist doch immer das Gesamtpaket, also Featureset, Leistung & Effizienz u. die Grünen haben es bisher doch immer wieder geschafft, dort zu punkten & Anreize zu schaffen.
Klar, mit auf der Stelle harren oder umlabeln schafft man keine Impulse, aber das ist bei den Grünen ja nicht der Fall. Ich denke mal, Turing wird ebenfalls recht erfolgreich sein & ganz besonders, wenn das komplette Lineup erhältlich ist.
Ausgehend zur Konkurrenz ist man da mMn sehr gut aufgestellt & erst mit einem breiten Lineup schafft man auch "eine Wahlfreiheit"....
Falls noch nicht geschehen, odert noch NV-Aktien.....
Schauen wir uns ASUS an.
Die Karten heißen alle ROG Strix - Chipname ohne Herstellerbezeichung - Speichergröße - Gaming.
Und wenn ich mir Schwachsinn wie ROG Strix B350 - ROG Strix B360 bei den Mainboards absehe, dann hoffe ich Intel verlangt bald ähnliches. (oder besser gesagt AMD hätte froh sein müssen, dass es so kommt und sollte ASUS bitten nun Arez für alle AMD Produkte zu nutzen)