Radeon-Grafikkarten sollen mindestens 10 Prozent teurer werden
Aus Branchenkreisen heißt es, dass aktuelle Radeon-Grafikkarten aufgrund der historischen Speicherkrise um mindestens 10 Prozent teurer werden sollen. Die immer höheren Preise für GDDR6-Grafikspeicher sollen hierfür der Grund sein.
Wie der ehemalige Journalist und heutige Branchen-Analyst Dan Nystedt über den Kurznachrichtendienst X mitgeteilt hat, sollen sämtliche Radeon-Grafikkarten, welche aktuell im Handel angeboten werden, aufgrund der historischen Speicherkrise schon bald um mindestens 10 Prozent teurer werden. Dieser berief sich dabei auf einen aktuellen Medienbericht aus Taiwan, welcher die immer höheren Preise für Grafikspeicher als Hauptgrund für die kommende Preissteigerung sieht.
Nachdem die Speicherkrise mittlerweile SSDs und Festplatten hart getroffen hat und sich auch die Preise für DDR5-Speicherkits im Handel verdoppelt haben, sollen auch die Grafikkarten zeitnah von dem durch den KI-Boom getriebenen Mangel betroffen sein und so schrittweise je nach Modell und Teuerungsraten des Grafikspeichers zwischen 25 und 300 US-Dollar im Preis steigen.
Mit einem Blick auf die inzwischen historische Speicherkrise, welche in dieser Form in der Branche einzigartig ist, geht Hardware Unboxed davon aus, dass es sich bei den ersten beiden Einschätzungen von + 30 und 50 Prozent höheren Preisen für die Speicherbausteine (GDDR6 + GDDR7) nur um den Anfang handeln wird.
- GDDR-Preise + 30 Prozent ➔ Grafikkarten-Preise: 25 bis 40 US-Dollar
- GDDR-Preise + 50 Prozent ➔ Grafikkarten-Preise: 50 bis 70 US-Dollar
- GDDR-Preise + 100 Prozent ➔ Grafikkarten-Preise: 100 bis 150 US-Dollar
- GDDR-Preise + 200 Prozent ➔ Grafikkarten-Preise: 200 bis 300 US-Dollar
Quelle: Hardware Unboxed via 3DCenter.org
Um mehr DDR5-Speicherbausteine ("ICs") für Speichermodule und HBM-Speicher für (KI-)Server fertigen zu können, müssen die Speicherhersteller die Produktion an anderer Stelle eingeschränken und das soll GDDR6 und GDDR7 treffen.
Nachdem sowohl SSDs und HDDs, hier vorerst primär im Enterprise-Segment, als auch DDR5-Speicherkits bereits deutlich im Preis angezogen haben, soll die aktuell anlaufende Speicherkrise mit einem gewissen Zeitverzug tatsächlich auch höhere Preise bei den Grafikkarten zufolge haben. Insbesondere die 2 GiByte großen Speicherbausteine ("ICs") für GDDR7-Speicher sollen im Preis steigen.
Bislang haben die Grafikkartenpreise im Einzelhandel noch nicht auf die Speicherkrise reagiert, ganz im Gegenteil. Während die Preise für Geforce-Grafikkarten in letzter Zeit vergleichsweise stabil waren, wurden die RDNA-4-Grafikkarten zuletzt sogar etwas günstiger. Die Radeon RX 9070 XT gibt es aktuell bereits ab 585 Euro.
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Quelle: money.udn.com via Dan Nystedt

.Egal.
Was mich interessieren würde...ok Speicher ist teuer ... ok deshalb werden auch GPUs teurer, so die Erklärung .Wie soll sich das dann z.B. bei einer 5060ti und 5080 mit je 16GB darstellen ? Schliesslich kostet so eine 5080 mehr als doppelt soviel und somit sind 10% als pauschale Aussage schon eine andere Nummer bei einer 5080.
Schon etwas verwirrend das Ganze. Fair wäre es die tatsächlichen Kosten aufzuschlagen, sodass z.B. 8GB Karten weniger betroffen wären. Aber was ist schon fair wenn es eh nur darum geht einen Grund aus den Fingern zu saugen um die Preise zu erhöhen, das ist nämlich mein Eindruck.
Mal sehen ob ich da so voll werde wie bei „KI Blase“.
Mal sehen ob ich da so voll werde wie bei „KI Blase“.
Trifft doch eigentlich echt nur die RAM Geschichte bisle Unangenehm ein inzwischen. Beim Rest schaut es dafür umso Besser aus.