AMD Radeon HD 7730: Test und Custom-Grafikkarten enthüllt
AMD startet mit der Radeon HD 7730 in der Einsteiger-Klasse von Grafikkarten durch und schielt besonders auf Nutzer von HTPCs. Die jeweiligen Retail-Hersteller bieten entsprechend angepasste Modelle an, sei es durch eine verbesserte Dual-Slot-Kühlung, oder ein besonders platzsparendes Low-Profile-Design. Erste Tests asiatischer Webseiten sehen die HD 7730 etwas hinter einer Nvidia Geforce GT 640 (GDDR5).
Für rund 60 bis 70 Euro bietet AMD demnächst seine Einsteiger-Grafikkarte Radeon HD 7730 an. Leistungsmäßig sind angesichts des Preises keine Wunder zu erwarten. Die HD 7730 richtet sich jedoch an Käufer, die mit ihren HTPCs gelegentlich Spielen wollen und mehr Leistung benötigen, als die integrierte Grafikeinheit einer APU bieten kann. Es überrascht daher auch nicht, dass die jeweiligen Partner von AMD eigene Modifikationen der HD 7730 im Angebot haben. Die HD 7730 basiert auf einer Cape Verde LE-GPU, die nochmals im Vergleich zu ihren großen Geschwistern in Form von Cape Verde Pro und XT weiter kastriert wurde. So lassen sich nur noch 384 Stream-Prozessoren finden, dazu 16 ROPs und 24 TMUs.
Die GPU taktet mit einer Frequenz von 800 MHz, der Speicher wiederum mit 4,5 GHz. Die Speicherschnittstelle ist insgesamt 128 bit breit und je nach Ausstattungsvariante werden ein oder zwei GByte Videospeicher verlötet. Die TDP soll bei 47 Watt liegen. Im PCGH-Preisvergleich sind bereits erste Modelle von Sapphire gelistet. Die Preise für diese Modelle starten bei knapp 70 Euro. Die asiatische Webseite 4Gamer.net veröffentlichte bereits erste Tests. Die HD 7730 reiht sich zum hinter einer Nvidia Geforce GT 640 mit GDDR5-Speicher ein. Zum Teil befindet sie sich auf dem Niveau einer GT 640 mit DDR3-Speicher. Das nächst höhere Modell in Form einer HD 7750 ist zum Teil deutlich flotter und zieht mit rund 30 Prozent mehr Bilder pro Sekunde davon. Da die Preise für eine HD 7750 (ein GByte Videospeicher) auch teilweise ab 70 Euro anfangen, erscheint diese als bessere Alternative.
Quelle: 4Gamer.net

da kommt es nicht nur auf den speichertyp darauf an sondern auch auf die speicheranbindung. bei der 7730 ist es ein 128bit bus was für die leistungsklasse ok sprich gut ist. bei dem a10 fehlen der igp sowohl dezidierter speicher als auch speichertakt und bandbreite. wenn man das bereinigen würde läge die 7730 vlt nur noch mit 5%-10% vorne, als rein architektonischer vorteil.
Die schnellste APU von AMD liegt weit hinter einer 7750, damit ist die 7730 immer noch deutlich stärker als eine APU.
Meinst du
Die HD7660D im 5800K hat ebenfalls 384 SP´s und mit DDR3 2400 dürfte sie bestimmt nicht langsamer sein als die HD7730 DDR3 (1800Mhz. effektiv) die im Moment angeboten werden
Die schnellste APU von AMD liegt weit hinter einer 7750, damit ist die 7730 immer noch deutlich stärker als eine APU.
Man könnte von dem Chip eigentlich fast behaupten, dass er in etwa derselbe ist als jener der A10 APUs, nur ohne den Flaschenhals Speicher. Ja, ich weiß, andere Architektur auch, VLIW 4 gegenüber GCN. Aber denke, dass hierbei eher der Speicher als der Chip den Leistungsunterschied macht.
ok gut, zwischen dem a10 6800k 126,45€ und dem athlon 2 760k 80,96€ liegen ca 45€ die in einer graka investiert werden können, letztendlich hängt es wohl vom anwendungsszenario ab was besser zu den eigenen bedürfnissen passt. aber die 7730 ist weder fisch noch fleisch sondern eine art tofu.
Das stimmt.
Du zahlst bei den APU`s aber auch einen ordentlichen Aufpreis das du eine integrierte Grafik bekommst.
Wenn ich das Geld abziehe und einen Athlon auf FM2-Basis kaufe, geht sich mit 20-30€ Aufpreis schon eine 7750/7790 aus.