AMD Radeon HD 6000M-Serie offiziell vorgestellt

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AMD hat heute die neueste Generation von Mobilgrafikkarten offiziell vorgestellt. Im Detail präsentiert AMD die Produktreihen 6900M, 6800M, 6700M, 6600M, 6500M, 6400M und 6300M. Schon vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Serien 6500M und 6300M ein Rebranding alter Modelle darstellen.

AMD hat heute die Radeon 6000M-Serie offiziell vorgestellt. Schon vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die beiden Varianten 6500M und 6300M ein Rebranding alter Modelle darstellen. Deutlich wurde dies bei der Anzahl der Shader-Einheiten und vor allem der genutzten Version des Videobeschleunigers. Die Vorgängergrafikkarten nutzten den Videobeschleuniger UVD 2, dieser wird teilweise auch bei den nun vorgestellten, neuen Mobilgrafikkarten genutzt. Wie bereits bekannt, kommt dieser bei den Serien 6500M und 6300M zum Einsatz, auch die Modelle der 6800M-Linie nutzen noch den alten Videobeschleuniger. Damit ist klar, dass auch die 6800M-Modelle auf der Vorgängergeneration basieren. Wirklich neu sind die Grafikkarten der Serien 6900M, 6700M, 6600M und 6400M. Diese nutzen den zuerst in der neuesten AMD-Desktop-Generation vorgestellten Videobeschleuniger UVD 3, es handelt sich also um GPUs auf dem aktuellen Stand der Technik.

Das Topmodell unter AMDs Mobilgrafikkarten läuft je nach Konfiguration des Notebook-Herstellers mit 580 MHz bis 680 MHz Chiptakt, der Speicher-Takt beträgt 900 MHz. Die Grafikkarten der 6900M-Serie werden ausschließlich in Kombination mit GDDR5-VRAM auf den Markt kommen, es werden 960 Shader-Einheiten genutzt.

Die günstigsten AMD Mobilgrafikkarten mit aktueller Technik gehören zur 6400M-Serie, diese verfügt über 160 Shader-Einheiten und kann mit GDDR5-VRAM oder DDR3-VRAM kombiniert werden. Der Notebookhersteller hat die Möglichkeit, GPU-Taktraten von 480 MHz bis 800 MHz zu wählen, der Speicher kann mit 800 MHz bis 900 MHz betrieben werden.

Laut AMD werden erste Notebooks mit den neuen Grafikkarten der Radeon HD 6000M-Serie auf der Consumer Electronics Show 2011 präsentiert.

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Quelle: AMD

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MaZe PC-Selbstbauer(in)
        Und ich hab mir schon ne freie Stelle an der Wand gesucht...

      • Von MaZe PC-Selbstbauer(in)
        Und ich hab mir schon ne freie Stelle an der Wand gesucht...

      • Von Arneb
        Wie schon die mehrfachen Verurteilungen zeigen die Intel erleben durfte, muss man immer schön vorsichtig sein mit dem Verein . So eine Klage dauert oft ewig und kann einem das Genick brechen, selbst wenn man im Recht ist.

        Deswegen hat AMD auch einen Aufkleber im Gepäck, der bei einem Book mit Intel CPU nur Radeon Grafik auszeichnet und nicht AMD Radeon.
      • Von ReaCT Software-Overclocker(in)
        Zitat von MaZe
        Nun, AMD hat ja vor Jahren schon ATI gekauft und bisher die Grafiksparte noch unter ATI laufen lassen. Das ist nun nicht mehr so. AMD hat sich Ende letzten Jahres endgültig von dem Namen getrennt. Demnächst wird also auf jedem Laptop mit Intel Prozessor und Radeon Grafik ein AMD-Aufkleber genau neben dem Intel-Aufkleber zu finden sein. Genauso wie in der Werbung nun immer die beiden Konkurrenten genannt werden dürften. Wem schmeckt das wohl am wenigsten?

        Es sei denn Intel erlaubt nur noch Nvidia-Grafik, wobei die im mobilen Bereich nicht so dominierend sind, oder aber verzichtet gänzlich auf performantere Lösungen.

        Ich lass mich überraschen...
        Wer weiß, wer weiß. Eigentlich mag ja Intel AMD, da sie nur so von den Kartelämter sicher sind wegen Monopolen und so. Kann aber auch sein, dass man dann nur den neuen Radeon Sticker benutzen wird.
      • Von Pagz BIOS-Overclocker(in)
        Wow nicht schlecht. Im Notebookbereich sind solche Leistungssprünge auf jeden Fall sinnvoller als im Desktopbereich
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ReaCT
        Weiß man schon ob die Karten auch die Vorgänger toppen? Bzw. deren Namensvettern wie 5870 zu 6870
        Die Mobility HD 5870 war ein Broadway-XT mit 160 VLIW5 700/1.000 MHz. Das ist messbar langsamer als eine HD 5770 für den Desktop. Das neue Topmodell hat 192 VLIW5 und läuft mit (maximal) 680/900 MHz, dies entspricht einer untertakteten Radeon HD 6850 für den Desktop. Also grob ein Performance-Sprung von plus 30 Prozent, außerdem sind u.a. der UVD3, MLAA und OpenGL 4.1 mit an Board. Alles in allem ein gelungenes High-End-Update.
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