Gothic-2-Mods: Manuelle Installation und Abschluss
Quelle: PC Games Hardware
Seite 2:

Gothic-2-Mods: Manuelle Installation und Abschluss

22
Special Richard Engel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Auf der zweiten Seite zu den Gothic-2-Mods erklären wir Ihnen die manuelle Installation, Konfigurationsmöglichkeiten und ziehen ein Fazit.

Manuelle Installation von vorne bis hinten

Das manuelle Vorgehen ohne Spine erfordert ein wenig mehr Aufwand, ist aber im Endeffekt genauso nachvollziehbar. Wichtig sind die richtige Reihenfolge und gegebenenfalls die Ausführung als Administrator. Es empfiehlt sich zudem, den Installationspfad zu kopieren, um in den nachfolgenden Schritten Zeit zu sparen. Manche CD-Versionen müssen vorab auf den Patch 2.6 geupdatet werden, bei der Steam- und GOG-Edition fällt dieser Schritt aus. Als nächstes muss die frische Gothic-Installation auf Reportversion 2.6.0.0 gepatcht werden, mit anschließendem Playerkit 2.8 (ausklappbar unter dem Assets-Reiter, Gothic2_PlayerKit-2.8.exe) und dem aktuellsten Systempack 1.8 (G2NoTR-SystemPack-1.8.exe). Die Systempack-Alternative Union ist zwar aktueller und enthält auch Teile des Systempack, allerdings kann es je nach Setup schwieriger sein, das Spiel mit Union zum Laufen zu bekommen. Bei Spine lässt sich Union leicht per Klick ausprobieren, bei der manuellen Installation muss im Zweifel zurück auf das Systempack gegriffen werden. Die Dateien des G2-DX11-Renderer werden aus dem Zip-Archiv in den "Gothic II/system" Ordner entpackt (Gothic2-GD3D11-17.7-dev19-fix3.zip oder die avx-Version für unterstützende Prozessoren). Die Normalmap-Dateien (als .dds) müssen in den "Gothic II\system\GD3D11\textures\replacements\Normalmaps_NAMEderMOD" Ordner entpackt werden.

Die Installation der Starter-Mods muss jedes Mal im Einzelnen kurz überflogen werden, da manche Modifikationen mit verschiedenen Versionsausführungen oder mit weiteren Patches und einer separaten Sprachausgabe aufwarten. Die L'hiver Modifikation wird in 3 Versionsnummern mit unterschiedlichen Features angeboten, während die LoA die Sprachausgabe in verschiedener Patch-Ausführung anbietet. In unserem Beispiel nehmen wir, um näher am Original zu bleiben, bei L'hiver die 1.1 Version, also installieren wir mit der LHE11_DE_15-05-18.exe die Dateien in den normalen Gothic 2 Ordner. Bei der LoA kommt neben der Grundinstallation mit der LoA-1.1.0.exe auch die zu entpackende Sprachausgabe LoA-1.1.0_Speech_Volume.zip hinzu.

Die Versionsnummer und das Systempack Update sind immer unten rechts im Hauptmenü zu erkennen. Über Ninja installierte Mods wie <i>Dauerhaftes Rennen</i> können manchmal auch im Einstellungsmenü angepasst werden. Quelle: PC Games Hardware Die Versionsnummer und das Systempack Update sind immer unten rechts im Hauptmenü zu erkennen. Über Ninja installierte Mods wie Dauerhaftes Rennen können manchmal auch im Einstellungsmenü angepasst werden. Die Voraussetzung für kleinere Starter übergreifende Mods wie Manaregeneration ist Ninja, das in der aktuellsten Version ebenfalls in den üblichen Gothic-Pfad installiert gehört. Die kleineren Ninja-Patches und VDF-Mods wie das feinere Headmesh sollen als VDF-Datei in den "Gothic II/Data" Ordner. Mit dem abschließenden Entpacken und Ausführen der LaaHack.exe im System-Ordner lassen sich Memory-Probleme vorbeugen (auf Hack all klicken und schließen). Die Mods selbst müssen über die geöffnete GothicStarter.exe ausgewählt werden. Wer die Steam-Spielstundenzählung über die GothicStarter.exe behalten möchte, ergänzt in den Startparametern von Gothic 2 auf Steam eine angepasste Version hiervon: "D:\PFAD ZUM GOTHIC II ORDNER\Gothic II\system\GothicStarter.exe" %command%

Anpassung der Konfiguration

Der erste Start wird aller Wahrscheinlichkeit nach holprig verlaufen, gerade bei 4K-UHD-Monitoren und der vorab niedrig eingestellten Auflösung. Im Hauptmenü angekommen, stellen Sie zunächst unter Grafik alles auf Maximum und unter Video die native Auflösung ein. Mit der F11-Taste kommen Sie in die mächtigen Einstellungen des DX11-Renderers. In der einfachen Ansicht sollte die Auflösung mit dem Cursor oben links und einem Bestätigen eingestellt werden, wobei wir mit der F11- und Escape-Taste das DX-11-Menü verlassen. Durch die Änderung der Auflösung kann sich die Game-UI-Skalierung verziehen oder abgeschnitten sein. Nach einem schnellen Neustart des Spiels sollte alles richtig skalieren und funktionieren. Sollte es zu Screen-Tearing-Effekten kommen, könnten Sie im DX-11-Menü Vsync aktivieren für ein angenehmeres Bild. Die neue Field-of-View lässt sich nach belieben einstellen und auch abschalten, wobei letztere Änderung einen Neustart des Spiels erforderlich macht.

Die Standardeinstellungen des DirectX11-Renderers sind üblicherweise ideal. Wer entsprechenden Voraussetzungen mitbringt, kann sich auch an höheren Werten versuchen. Das obere Menü in grün ist die erweiterte, komplexe Variante des unten zusehenden Standard-Menüs (F11). Quelle: PC Games Hardware Die Standardeinstellungen des DirectX11-Renderers sind üblicherweise ideal. Wer entsprechenden Voraussetzungen mitbringt, kann sich auch an höheren Werten versuchen. Das obere Menü in grün ist die erweiterte, komplexe Variante des unten zusehenden Standard-Menüs (F11).

Abschließend wollen wir Ihnen noch einige weitere Config-Tipps an die Hand geben. Die Intro-Videos beim Starten lassen sich im System-Ordner in der Gothic.ini mit der Zeile "playLogoVideos=1" zum Wert 0 direkt überspringen. In derselben Datei können wir die Ninja-Mods anpassen, so ließe sich die Quickloot-Taste von der rechten Maustaste zu Y mit "Key=Y" unter dem Abschnitt [NINJA_QUICKLOOT] ändern. Die Stärke der Regeneration der Heilung von Leben und Mana lässt sich mit der Tickrate und der Permille-Zahl nach Geschmack feinjustieren. Manche Ninja-Einstellungen lassen sich auch im Gothic-Einstellungsmenü selbst ändern, so beispielsweise bei der Dauersprint-Mod, bei der die Taste im allgemeinen Steuerungsfenster und alle anderen Settings im Extra-Menü eingestellt werden können. Die linke Shift-Taste lässt sich im Steuerungsmenü ganz unten dem Sprint zuweisen. Manche Starter-Mods kommen auch mit neuen Features wie Quicksave/-load auf F5 und F9. Oft lohnt sich daher ein Blick in die Feature-Liste der jeweiligen Mods.

Typische Problembehandlungen

Nicht immer funktioniert das Modding so, wie man es sich wünschen würde. Mancher Browser streikt beim Downloaden aus dem World-of-Gothic-Forum (in dem Fall auf den Downloadlink des Forums rechtsklicken und "Link/Ziel speichern unter" auswählen, dann die Datei nicht verwerfen, sondern bestätigen). Crashes haben meistens einen spezifischen Grund, wie beispielsweise eine falsche Installationsdatei oder Reihenfolge. Der Vorteil, ein Jahrzehnte altes Spiel modden zu wollen, liegt in der Aufarbeitung und Dokumentation von Problemen innerhalb der Fan-Community. Eine kurze Google-Suche kann da oft schon die Lösung bringen. Ob falsch skalierte Videos, reproduzierbare Abstürze oder einfach Start-Probleme, oft liegt die Antwort in den FAQ der Hilfe-Foren. Bei Abstürzen kann es beispielsweise passieren, dass innerhalb des Root der Festplatte eine Reportdatei namens Program.rpt von Gothic 2 angelegt wird. Beim Neustart von Windows kann es dann vorkommen, dass Sie gebeten werden die Datei entweder umzubenennen oder zu ignorieren. Wählen Sie ignorieren und nicht wieder anzeigen aus, anschließend können Sie die Datei, die direkt auf der jeweiligen Festplatte liegt, löschen.

Spine erleichtert einiges, zum Beispiel das regelmäßige Nicht erschrecken, seltene Darstellungsfehler können mit dem DX11-Renderer entstehen. Hier versucht das Spiel beispielsweise dem Piratenhut eine Waffentextur zu verleihen. Oft hilft ein kurzer Neustart oder ein neues Update. Quelle: PC Games Hardware Nicht erschrecken, seltene Darstellungsfehler können mit dem DX11-Renderer entstehen. Hier versucht das Spiel beispielsweise dem Piratenhut eine Waffentextur zu verleihen. Oft hilft ein kurzer Neustart oder ein neues Update. Updaten des DX11-Renderers. Trotzdem hat auch das Programm so seine Macken. Ein Einloggen ist für die Verwendung nicht notwendig und verschobene oder falsch ausgeblendete Mods im Spine-Bibliotheken-Tab lassen sich durch einen kurzen Wechsel der Starter-Auswahl wieder auswählen. Andere Baustellen, wie die neue Engine-Darstellung durch den DX11-Renderer, werden immer noch von Fans kostenlos nachgebessert. Kleinere Fehler, wie die falsche Zuordnung einer Textur oder eine falsche Materialeigenschaft wie Wassereffekte an Gebäuden, lassen sich häufig durch ein Neustarten beheben. Es empfiehlt, wie eigentlich in allen Spielen, mehrere Speicherstände anzulegen, falls ein Absturz oder vergleichbares zur Unlesbarkeit führen sollte.

Fazit und weitere Wegweiser

Mit neuem Glanz alte Perlen aufleben lassen, ist nicht immer leicht. Automatisierte Hilfsprogramme wie Spine können vielen Spielern die Fummel-Arbeit größtenteils abnehmen. Dennoch kann es sich mächtig lohnen, die alten Pixel-Gegenden und Charaktere in neuer Pracht zu sehen, alleine der süßen Nostalgie wegen. Übrigens, Gothic-Mods müssen nicht immer mit einem männlichen Helden gespielt werden. In der Mod Velaya übernehmen wir die Rolle der namensgebenden Protagonistin und ehemaligen Sklavin vom Erzbaron Gomez nach dem Verschwinden des namenlosen Helden von Khorinis. Mit einer Spielzeit von rund 40 Stunden und einer von der Community erstellten Sprachausgabe weiß die Mod einige Gothic-Fans zu überzeugen.

Nicht nur Xardas kann grimming schauen. In Returning 2.0 wechseln sich unvertonte, deutsche und russische Dialoge immer mal wieder ab. Die Modifikation wurde aufwendig aus dem russischen übersetzt und bietet rund 250 Stunden Spielzeit, sollte jedoch nicht von Neulingen der Serie installiert werden. Quelle: PC Games Hardware Nicht nur Xardas kann grimming schauen. In Returning 2.0 wechseln sich unvertonte, deutsche und russische Dialoge immer mal wieder ab. Die Modifikation wurde aufwendig aus dem russischen übersetzt und bietet rund 250 Stunden Spielzeit, sollte jedoch nicht von Neulingen der Serie installiert werden. Wer es doch lieber originalnah mag, darf sich noch die Changelogs der VarusBiker -, die Atariar -, die Nostalgic -Edition sowie die Gold Remaster Mod anschauen und abwägen. Für die wirklich hartgesottenen und, mit Verlaub, irren Spielern, denen lächerlich schwierige Hardcore-Modi gefallen und russische Dialoge mit Übersetzung nichts ausmachen, sei die Returning 2.0 Mod ans Herz gelegt. Aber Achtung, die ist wirklich nicht für jeden!

22
  1. Seite 1 Gothic-2-Mods: Einstieg und automatische Installation
  2. Seite 2 Gothic-2-Mods: Manuelle Installation und Abschluss
    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Thilo
        Was für ein geiler Kommentar, danke!

        ist übrigens der erste Artikel von unserem neuen Mann an Bord
        Anbinden und nicht mehr weg lassen!
        Toller Artikel.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Thilo
        Was für ein geiler Kommentar, danke!

        ist übrigens der erste Artikel von unserem neuen Mann an Bord
        Anbinden und nicht mehr weg lassen!
        Toller Artikel.
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Das ist kein Automatismus, sondern alles nur eine Frage der Prioritätensetzung der Qualitätssicherung. Man kann das Nachkorrigieren mit einkalkulieren oder als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstehen.
        Dieses Problem begleitet auch Patchbarkeit von Software: Sie verringert Qualität, wenn sie eingeplant wird zum Erreichen eines billigen Zieles und erhöht Qualität, wenn sie als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstanden wird. (betrifft Betriebssystem, EarlyAccess bzw. InDevelopment, greift sogar über auf physische Projekte, ...

        Es ist immer grauenhaft, wenn eine Methodik (in diesem Fall die Videoproduktion) angewendet wird, ohne dass sie zum Erreichen von Zielen taugt. Das gilt aber auch umgekehrt für Artikel, die besser als Video hätten erscheinen sollen.

        Auch das hängt sehr davon ab, ob ein Thema gerade verdichtet werden, an Vorwissen andocken oder ähnliches soll. Dann können auch ganz knappe Inputsessions sehr viel Sinn ergeben.
        Es gibt auch diverse Negativbeispiele von gestreckten Pseudoreviews. Viele Magazine versuchen ja zum Beispiel Monitore zu reviewen, ohne dafür irgendeine Methodik zu besitzen. Da wird dann einfach drauf los geschrieben und schon füllen sich die Seiten, während das ganze mit scharfe Methodik tatsächlich ziemlich kompakt abklapperbar wäre.

        Da bin ich eher skeptisch, gerade auch wegen überdehnten oder totgekürzten Videos...
        ...ein Automatismus liegt auch nicht in positive Richtung vor.

        Mit Tricks wie Autogenerierung aus Onlineartikeln und farbigem ePaper halte ich vieles für vorstellbar.
        Alles o korrekt wie differenziert^^.
        Mir persönlich ist Text aber immer lieber als Videos, lange Videos immer lieber als kurze.

        Selbstverständlich kann in jedem Format, in jedem Medium sauber gearbeitet werden oder geschludert. Ich wollte eher meinem (bewusst subjektivem) Empfinden des Trends Ausdruck verleihen.

        Kurz: Du hast Recht, objektiv betrachtet.
        Meine Vorlieben bleiben aber , was dich sicher nicht stört .

        Und auch wenn's schön war: Wir sind zu OT würde ich sagen.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schinken
        Die ausgedehnten, beendeten Artikel im Heft haben eine ganz andere Qualität, eben weil man nicht mehr nachkorrigieren kann.
        Das ist kein Automatismus, sondern alles nur eine Frage der Prioritätensetzung der Qualitätssicherung. Man kann das Nachkorrigieren mit einkalkulieren oder als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstehen.
        Dieses Problem begleitet auch Patchbarkeit von Software: Sie verringert Qualität, wenn sie eingeplant wird zum Erreichen eines billigen Zieles und erhöht Qualität, wenn sie als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstanden wird. (betrifft Betriebssystem, EarlyAccess bzw. InDevelopment, greift sogar über auf physische Projekte, ...
        Zitat von Schinken
        Andererseits kann ich solch kurzen Informationshappen wie sie heute dem Zeitgeist entsprechen nichts anfangen. Gerade in Videoform. 99% aller Videos lösen bei mir die Frage aus, warum ich denn nun unbedingt das Gesicht von x oder y zur Erklärung sehen musste. Das wirkt nur wie Selbstdarstellung, was wohl oft der Fall ist.
        Es ist immer grauenhaft, wenn eine Methodik (in diesem Fall die Videoproduktion) angewendet wird, ohne dass sie zum Erreichen von Zielen taugt. Das gilt aber auch umgekehrt für Artikel, die besser als Video hätten erscheinen sollen.
        Zitat von Schinken
        Überhaupt gilt ja die Regel, Videos sollen kurz und knackig sein. Ich dagegen klick nichts an, was unter 30 Min. liegt. Komplexe Themen erfordern meiner Meinung nach differenzierte Erklärungen. Alles was keine A4 Seite füllt oder 5 Minuten lang ist muss zu stark vereinfachen.
        Auch das hängt sehr davon ab, ob ein Thema gerade verdichtet werden, an Vorwissen andocken oder ähnliches soll. Dann können auch ganz knappe Inputsessions sehr viel Sinn ergeben.
        Es gibt auch diverse Negativbeispiele von gestreckten Pseudoreviews. Viele Magazine versuchen ja zum Beispiel Monitore zu reviewen, ohne dafür irgendeine Methodik zu besitzen. Da wird dann einfach drauf los geschrieben und schon füllen sich die Seiten, während das ganze mit scharfe Methodik tatsächlich ziemlich kompakt abklapperbar wäre.
        Zitat von Schinken
        Gut für dich, die Zeit spielt denjenigen die mehr Online sehen wollen in die Hände.
        Da bin ich eher skeptisch, gerade auch wegen überdehnten oder totgekürzten Videos...
        ...ein Automatismus liegt auch nicht in positive Richtung vor.
        Zitat von Schinken
        Das Heft wird wohl irgendwann nicht mehr erscheinen.
        Mit Tricks wie Autogenerierung aus Onlineartikeln und farbigem ePaper halte ich vieles für vorstellbar.
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Ich komme ehrlich gesagt im Hardwarebereich mit Heften nur noch klar, wenn es um Rückblicke geht bzw. um Grundlagenerklärungen. Für die typischen Vergleichstests sind umsortierbare Benchmarklisten, Verlinkungen und so weiter einfach viel praxisrelevanter...
        ...könnte mir aber vorstellen, für sowas (also einer Reihe zum Modding älterer Titel, oder auch alte Titel neu gebenched) tatsächlich mal das Online-Bezahlangebot zu abonnieren.
        Ja, das ist eben Geschmackssache. Ich verstehe auch die Vorteile von Onlinegrafiken. Trotzdem ist es nicht nur Nostalgie, wenn ich das Heft bevorzuge. Die ausgedehnten, beendeten Artikel im Heft haben eine ganz andere Qualität, eben weil man nicht mehr nachkorrigieren kann.

        Andererseits kann ich solch kurzen Informationshappen wie sie heute dem Zeitgeist entsprechen nichts anfangen. Gerade in Videoform. 99% aller Videos lösen bei mir die Frage aus, warum ich denn nun unbedingt das Gesicht von x oder y zur Erklärung sehen musste. Das wirkt nur wie Selbstdarstellung, was wohl oft der Fall ist.
        Überhaupt gilt ja die Regel, Videos sollen kurz und knackig sein. Ich dagegen klick nichts an, was unter 30 Min. liegt. Komplexe Themen erfordern meiner Meinung nach differenzierte Erklärungen. Alles was keine A4 Seite füllt oder 5 Minuten lang ist muss zu stark vereinfachen.
        Leider kann ich dem Zeitgeist in dem Punkt also nichts abgewinnen. Ich hol mir freudig jeden Monat am Kiosk das Heft.
        Gut für dich, die Zeit spielt denjenigen die mehr Online sehen wollen in die Hände. Das Heft wird wohl irgendwann nicht mehr erscheinen.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schinken
        Das ist dann was fürs Heft .
        Ich komme ehrlich gesagt im Hardwarebereich mit Heften nur noch klar, wenn es um Rückblicke geht bzw. um Grundlagenerklärungen. Für die typischen Vergleichstests sind umsortierbare Benchmarklisten, Verlinkungen und so weiter einfach viel praxisrelevanter...
        ...könnte mir aber vorstellen, für sowas (also einer Reihe zum Modding älterer Titel, oder auch alte Titel neu gebenched) tatsächlich mal das Online-Bezahlangebot zu abonnieren.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk