Gothic 2: Auffrischungskur(s) für den Klassiker - Modding-Guide

Spiele wie Skyrim und Gothic haben eins gemeinsam: Durch den regen Mod-Support mit neuen und verbesserten Inhalten bleiben solche Klassiker am Leben. Wir zeigen Ihnen deshalb in unserem Modding-Guide den aktuellen Stand rund um die Installation der Community-Inhalte.

22
Special Richard Engel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Gothic 2: Auffrischungskur(s) für den Klassiker - Modding-Guide
Quelle: PC Games Hardware

Nicht immer müssen es die neuesten Gaming-Hits sein, die in Spielern Freude und Frust aufkommen lassen. Auch matt leuchtende Perlen bergen einen ungeheuren Spielspaß, der Optik und dem vermeintlich veralten Gamedesign zum Trotz. Das offizielle Gothic-Remake befindet sich noch fleißig in Arbeit und bis auch der zweite Teil wieder in aller Frische in den (digitalen) Regalen steht, dauert es noch eine Weile. Aber keine Sorge, mit genug Geduld und der richtigen Auswahl an Modifikationen lässt sich aus dem alten Ruhrpott-Werk noch so einiges rauskitzeln.

Vorbereitung und Voraussetzungen

Der Grundstein des Moddings bleibt bei allen Ausrichtungswünschen gleich, noch ehe sich die großartige Geschmacksfrage stellt. Es ist dabei egal, wie wir Gothic 2 mit Add-on installieren, ob mit den alteingesessenen CDs, über Steam oder GOG. Wichtig ist nur das einmal notwendige Aufsetzen der Dateien und das bestenfalls außerhalb des "Programme (x86)" Ordners.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Vanilla vs. L'hiver mit DX11-Renderer, 4K-Vergleich auf Lobarts Hof

L'hiver mit DX11-Renderer Vanilla

Die Qual der Methodenwahl - Spine oder per Hand

Grundsätzlich lassen sich die meisten Modifikationen entweder manuell oder durch das Hilfs-Programm Spine installieren. Beide Varianten bergen ihre Vor- und Nachteile. Spine benötigt nur den Pfad zum frisch installierten Gothic 2 und legt in einem separaten Ordner die in einer Online-Datenbank auswählbaren Mod-Dateien an. Download sowie Installation verläuft automatisch. In der Regel lassen sich alle Mods mit Spine um einiges leichter installieren und durch die Update-Funktion auf dem neuesten Stand halten. Der Haken an der Sache ist die gewöhnungsbedürftige Bedienbarkeit des Programms. Kleinere UI-Fehler sind als unerfahrener Nutzer nicht direkt als solche zu erkennen. Trotz dessen nimmt Spine dem Nutzer ein ganzes Stück Arbeit ab. Nach Angabe des Installationspfades patcht das Programm direkt auf die richtige Version. Alles Weitere kann in einer Bibliothek ausgewählt und per Mausklick installiert werden. Zwar sind bei weitem nicht alle Modifikationen in der Datenbank enthalten, allerdings die bekanntesten.

Der Spine-Starter unter dem Bibliothek-Tab ermöglicht die leichte An- und Deaktivierung einzelner Mod-Arten. Immer aktiviert werden sollte der <i>4GB Patch</i>, <i>Systempack </i>und sofern möglich <i>D3D11 Renderer Clockwork Edition</i>. Quelle: PC Games Hardware Der Spine-Starter unter dem Bibliothek-Tab ermöglicht die leichte An- und Deaktivierung einzelner Mod-Arten. Immer aktiviert werden sollte der 4GB Patch, Systempack und sofern möglich D3D11 Renderer Clockwork Edition. Die Alternative, die händische Methode, geht mit einem größeren Aufwand einher, bietet allerdings auch einen starken Foren-Support, bei dem Sie die jeweils notwendigen Ressourcen gezielt herunterladen können und erklärt bekommen, in welcher Reihenfolge Sie welche Datei installieren müssen. Die meisten Downloads lassen sich im World-of-Gothic-Forum finden, allerdings gibt es durch die internationale Beliebtheit des Kult-Klassikers auch zahlreiche polnische und russische Foren, in denen Sie nützliche Inhalte finden können. Das Durchstöbern der zahlreichen Threads, Versionsnummern und Installationsanweisungen kann als Frischling der Szene erstmal wie ein unüberschaubarer Dschungel wirken. FAQ-Übersichtsseiten schaffen da Abhilfe.

Die Modifikations-Arten erklärt

Mods der ersten zwei Gothic-Teile lassen sich grob in drei Arten gliedern. Manche größeren Änderungen, die unter anderem Weltaufbau und Quests beeinflussen, werden über das Gothic-Starter-Menü ausgewählt und gestartet (geöffnet über die .exe oder über Spine). Starter-Mods überschreiben sich gegenseitig nicht, sondern können parallel installiert werden. Savegames verschiedener Starter und auch Welten sind gewöhnlicherweise nicht kompatibel, sondern erfordern einen frischen Spielstand. Mit dem richtigen Aufsetzen erkennt das Spiel automatisch, welcher Savegame-Ordner zu welcher Modversion gehört. Ein solches Beispiel wäre die Minimod Balance, die weniger optische, sondern dem Namen entsprechend eher inhaltliche Änderungen liefert. Darunter fallen Überarbeitungen beim Lernpunkte-System, neue Berufserweiterungen, Fähigkeiten wie die Pfeilherstellung und kleinere Add-ins wie myrtanische Hühner und Hauskatzen. Auf der anderen Seite dieser Mod-Art wären Total-Conversions wie das riesige Legend of Ahssûn (Abkürzung: LoA) mit einer völlig neuen Welt, Geschichte, gut vertonten Dialogen und einer möglichen Spielzeit von ganzen 50 bis 200 Stunden. Selbst Deathmatch und Roleplay-Multiplayer-Modi sind als Starter-Mods verfügbar.

Total-Conversions sind nicht immer so hochwertig und gigantisch wie <i>Legend of Ahssûn</i>. Es mangelt vor allem häufig an guten Sprachausgaben, da die Projekte in erster Linie auf freiwilliger, unbezahlter Arbeit von Fans basieren. (Screenshot ohne DX-11) Quelle: PC Games Hardware Total-Conversions sind nicht immer so hochwertig und gigantisch wie Legend of Ahssûn. Es mangelt vor allem häufig an guten Sprachausgaben, da die Projekte in erster Linie auf freiwilliger, unbezahlter Arbeit von Fans basieren. (Screenshot ohne DX-11) Kleinere Mesh- und Texturenmods kommen üblicherweise als VDF-Dateityp daher und können in den Data-Ordner der Gothic Installation abgelegt werden. Das Hinzufügen und Entfernen von Texturen- und Mesh-Paketen wie dem Riisis Texturen Mix oder den Keilerkillers Minipatches sollte keine größeren Savegame-Inkompatibilitäten verursachen. Viele Starter-Mods bringen bereits eigene Textur- und Meshveränderungen, sodass diese eher geladen werden könnten, gerade bei Total-Conversions. Die High-Vegetation-Mod lässt sich beispielsweise als kleinere Datei entpacken und sorgt für vielfältigere und dichte Wälder, sowie anderen atmosphärischen Add-ins ohne Quests oder Fähigkeiten. Startet man nun im Gothic-Starter die originale Spielversion mit der High-Vegetation-Mod, speichert und entfernt dann wieder die Mod, dann kann das dazu führen, dass verteilte Gräser in diesem Savegame noch zu sehen sind.

Der dritte Mod-Typus ist näher an der technischen Ebene und im Allgemeinen völlig unabhängig von anderen Mods. Der mittlerweile auch von anderen Moddern als Degenerated betreute DirectX11-Renderer greift die In- und Outputs der Engine auf und sorgt für eine deutlich angenehmere und zeitgemäßere Grafik mit dynamischen Schatten, God-Rays, Normalmaps und mehr. Der Modunterbau Ninja sorgt durch ein übergreifendes System für ein reiches Featureset mit Mods wie Sprinten, Lebens- und Manaregeneration sowie anderen Spielerein wie Stamina.

Vanilla Gothic 2 mit und ohne DirectX-11-Renderer

DX11 Standard

Exemplarische Zusammenstellung mit Spine

Im Folgenden stellen wir Ihnen ein exemplarisches Vorgehen von vorne bis hinten beim Zusammenstellen vor. Als Beispiel nehmen wir die Steam-Version von Gothic 2: Gold Edition und installieren die Mods mithilfe von Spine. Sobald Gothic 2 fertig heruntergeladen wurde, kann in Spine der Pfad zum Spiel, beispielsweise "D:\Steam\steamapps\common\Gothic II", beim ersten Start angegeben werden. Der Pfad lässt sich auch im Nachhinein über das Tastenkürzel O oder den Einstellungen ändern. Als Administrator gestartet sollte Spine mit der richtigen Zuweisung die Gothic-Installation selbstständig auf die korrekte Spielversion samt Systempack gepatcht haben.

Die Datenbank ermöglicht eine leichte Suche und lässt auch nach Sprachen und Mods. Es gibt keine Browser-Zurück-Funktion, stattdessen wird über die Tab-Wahl oben der zu sehende Inhalt bestimmt. Quelle: PC Games Hardware Die Datenbank ermöglicht eine leichte Suche und lässt auch nach Sprachen und Mods. Es gibt keine Browser-Zurück-Funktion, stattdessen wird über die Tab-Wahl oben der zu sehende Inhalt bestimmt. Unter dem Reiter der Bibliothek sind alle Ihre vorhandenen Gothic-Starter und Mods ersichtlich, während sich im Tab der Datenbank die installierbaren Mods suchen, filtern und auswählen lassen. In unserem Fall entscheiden wir uns für folgende Beispiels-Konfiguration, die Sie so in der Datenbank finden und installieren können:

Als Gothic-Starter-Mods:

  • MiniMod Balance + High Vegetation Mod (neue Talente, angepasstes Balancing, etc.)
  • Legend of Ahssûn (Total-Conversion, deutsche Version)
  • Gothic II L'hiver Edition (deutlich detailreichere Welt mit mehreren Schwierigkeitsgraden; Release-Datum 23.03.2018, 2.0.4)

Auf technischer Ebene:

  • 4GB Patch (sorgt für mehr Stabilität bei besonders anspruchsvollen Mods durch LaaHack)
  • D3D11 Renderer Clockwork Edition (benötigt DX11-fähige GPU) mit den optionalen Normalmaps
  • Gothic Weapons Rebuilt (überarbeitete Meshes und Texturen der Waffen)
  • Optional: Union (als Alternative zum älteren Systempack)

Optional: Ninja

  • Quickloot (sofortiges Plündern von Gegenständen und NPCs mit einer einstellbaren Taste)
  • Life Reg (automatische Heilung über Zeit)
  • Mana Regeneration (automatische Mana-Regeneration über Zeit)
  • Dauerhaftes Rennen (Sprinten über eine einstellbare Taste)

Auch mit der Spine-Zusammenstellung lassen sich manuell Mods hinzufügen, die ansonsten in der Online-Datenbank fehlen. Als Beispiele können da die originalgetreuere L'hiver Mod Version 1.1 (einfach in den Gothic Ordner installieren) und eine VDF-Datei für verbesserte Haare herhalten (in den Data Ordner kopieren). Die 1.1 Version beinhaltet ein starkes und hübsches Gesamtpaket ohne große Zusatzinhalte und bietet sich für einen neuen Durchgang an, während die VDF für detaillierteres Haar sorgt.

Manuell installierte Starter-Mods lassen sich auch mit anderen Mods problemlos über Spine mit Adminrechten starten, eine Desktop-Verknüpfung wie in integrierten Mods des Hilfsprogramms ist dagegen nicht ohne weiteres möglich, ebenso wie die Spine-Steam-Verknüpfung mit diesen spezifischen Starter-Mods.

22
  1. Seite 1 Gothic-2-Mods: Einstieg und automatische Installation
  2. Seite 2 Gothic-2-Mods: Manuelle Installation und Abschluss
    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Thilo
        Was für ein geiler Kommentar, danke!

        ist übrigens der erste Artikel von unserem neuen Mann an Bord
        Anbinden und nicht mehr weg lassen!
        Toller Artikel.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Thilo
        Was für ein geiler Kommentar, danke!

        ist übrigens der erste Artikel von unserem neuen Mann an Bord
        Anbinden und nicht mehr weg lassen!
        Toller Artikel.
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Das ist kein Automatismus, sondern alles nur eine Frage der Prioritätensetzung der Qualitätssicherung. Man kann das Nachkorrigieren mit einkalkulieren oder als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstehen.
        Dieses Problem begleitet auch Patchbarkeit von Software: Sie verringert Qualität, wenn sie eingeplant wird zum Erreichen eines billigen Zieles und erhöht Qualität, wenn sie als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstanden wird. (betrifft Betriebssystem, EarlyAccess bzw. InDevelopment, greift sogar über auf physische Projekte, ...

        Es ist immer grauenhaft, wenn eine Methodik (in diesem Fall die Videoproduktion) angewendet wird, ohne dass sie zum Erreichen von Zielen taugt. Das gilt aber auch umgekehrt für Artikel, die besser als Video hätten erscheinen sollen.

        Auch das hängt sehr davon ab, ob ein Thema gerade verdichtet werden, an Vorwissen andocken oder ähnliches soll. Dann können auch ganz knappe Inputsessions sehr viel Sinn ergeben.
        Es gibt auch diverse Negativbeispiele von gestreckten Pseudoreviews. Viele Magazine versuchen ja zum Beispiel Monitore zu reviewen, ohne dafür irgendeine Methodik zu besitzen. Da wird dann einfach drauf los geschrieben und schon füllen sich die Seiten, während das ganze mit scharfe Methodik tatsächlich ziemlich kompakt abklapperbar wäre.

        Da bin ich eher skeptisch, gerade auch wegen überdehnten oder totgekürzten Videos...
        ...ein Automatismus liegt auch nicht in positive Richtung vor.

        Mit Tricks wie Autogenerierung aus Onlineartikeln und farbigem ePaper halte ich vieles für vorstellbar.
        Alles o korrekt wie differenziert^^.
        Mir persönlich ist Text aber immer lieber als Videos, lange Videos immer lieber als kurze.

        Selbstverständlich kann in jedem Format, in jedem Medium sauber gearbeitet werden oder geschludert. Ich wollte eher meinem (bewusst subjektivem) Empfinden des Trends Ausdruck verleihen.

        Kurz: Du hast Recht, objektiv betrachtet.
        Meine Vorlieben bleiben aber , was dich sicher nicht stört .

        Und auch wenn's schön war: Wir sind zu OT würde ich sagen.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schinken
        Die ausgedehnten, beendeten Artikel im Heft haben eine ganz andere Qualität, eben weil man nicht mehr nachkorrigieren kann.
        Das ist kein Automatismus, sondern alles nur eine Frage der Prioritätensetzung der Qualitätssicherung. Man kann das Nachkorrigieren mit einkalkulieren oder als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstehen.
        Dieses Problem begleitet auch Patchbarkeit von Software: Sie verringert Qualität, wenn sie eingeplant wird zum Erreichen eines billigen Zieles und erhöht Qualität, wenn sie als zusätzliche Stufe des Perfektionierens verstanden wird. (betrifft Betriebssystem, EarlyAccess bzw. InDevelopment, greift sogar über auf physische Projekte, ...
        Zitat von Schinken
        Andererseits kann ich solch kurzen Informationshappen wie sie heute dem Zeitgeist entsprechen nichts anfangen. Gerade in Videoform. 99% aller Videos lösen bei mir die Frage aus, warum ich denn nun unbedingt das Gesicht von x oder y zur Erklärung sehen musste. Das wirkt nur wie Selbstdarstellung, was wohl oft der Fall ist.
        Es ist immer grauenhaft, wenn eine Methodik (in diesem Fall die Videoproduktion) angewendet wird, ohne dass sie zum Erreichen von Zielen taugt. Das gilt aber auch umgekehrt für Artikel, die besser als Video hätten erscheinen sollen.
        Zitat von Schinken
        Überhaupt gilt ja die Regel, Videos sollen kurz und knackig sein. Ich dagegen klick nichts an, was unter 30 Min. liegt. Komplexe Themen erfordern meiner Meinung nach differenzierte Erklärungen. Alles was keine A4 Seite füllt oder 5 Minuten lang ist muss zu stark vereinfachen.
        Auch das hängt sehr davon ab, ob ein Thema gerade verdichtet werden, an Vorwissen andocken oder ähnliches soll. Dann können auch ganz knappe Inputsessions sehr viel Sinn ergeben.
        Es gibt auch diverse Negativbeispiele von gestreckten Pseudoreviews. Viele Magazine versuchen ja zum Beispiel Monitore zu reviewen, ohne dafür irgendeine Methodik zu besitzen. Da wird dann einfach drauf los geschrieben und schon füllen sich die Seiten, während das ganze mit scharfe Methodik tatsächlich ziemlich kompakt abklapperbar wäre.
        Zitat von Schinken
        Gut für dich, die Zeit spielt denjenigen die mehr Online sehen wollen in die Hände.
        Da bin ich eher skeptisch, gerade auch wegen überdehnten oder totgekürzten Videos...
        ...ein Automatismus liegt auch nicht in positive Richtung vor.
        Zitat von Schinken
        Das Heft wird wohl irgendwann nicht mehr erscheinen.
        Mit Tricks wie Autogenerierung aus Onlineartikeln und farbigem ePaper halte ich vieles für vorstellbar.
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Ich komme ehrlich gesagt im Hardwarebereich mit Heften nur noch klar, wenn es um Rückblicke geht bzw. um Grundlagenerklärungen. Für die typischen Vergleichstests sind umsortierbare Benchmarklisten, Verlinkungen und so weiter einfach viel praxisrelevanter...
        ...könnte mir aber vorstellen, für sowas (also einer Reihe zum Modding älterer Titel, oder auch alte Titel neu gebenched) tatsächlich mal das Online-Bezahlangebot zu abonnieren.
        Ja, das ist eben Geschmackssache. Ich verstehe auch die Vorteile von Onlinegrafiken. Trotzdem ist es nicht nur Nostalgie, wenn ich das Heft bevorzuge. Die ausgedehnten, beendeten Artikel im Heft haben eine ganz andere Qualität, eben weil man nicht mehr nachkorrigieren kann.

        Andererseits kann ich solch kurzen Informationshappen wie sie heute dem Zeitgeist entsprechen nichts anfangen. Gerade in Videoform. 99% aller Videos lösen bei mir die Frage aus, warum ich denn nun unbedingt das Gesicht von x oder y zur Erklärung sehen musste. Das wirkt nur wie Selbstdarstellung, was wohl oft der Fall ist.
        Überhaupt gilt ja die Regel, Videos sollen kurz und knackig sein. Ich dagegen klick nichts an, was unter 30 Min. liegt. Komplexe Themen erfordern meiner Meinung nach differenzierte Erklärungen. Alles was keine A4 Seite füllt oder 5 Minuten lang ist muss zu stark vereinfachen.
        Leider kann ich dem Zeitgeist in dem Punkt also nichts abgewinnen. Ich hol mir freudig jeden Monat am Kiosk das Heft.
        Gut für dich, die Zeit spielt denjenigen die mehr Online sehen wollen in die Hände. Das Heft wird wohl irgendwann nicht mehr erscheinen.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schinken
        Das ist dann was fürs Heft .
        Ich komme ehrlich gesagt im Hardwarebereich mit Heften nur noch klar, wenn es um Rückblicke geht bzw. um Grundlagenerklärungen. Für die typischen Vergleichstests sind umsortierbare Benchmarklisten, Verlinkungen und so weiter einfach viel praxisrelevanter...
        ...könnte mir aber vorstellen, für sowas (also einer Reihe zum Modding älterer Titel, oder auch alte Titel neu gebenched) tatsächlich mal das Online-Bezahlangebot zu abonnieren.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk