Stadia-Frust: Kunden machen Unmut gegenüber Google öffentlich
Seit Dienstagabend ist der Spiele-Streamingdienst Google Stadia offiziell gestartet. Unter den Vorbestellern macht sich jedoch Unmut breit, denn viele Nutzer haben noch gar keine Geräte erhalten und auch das eine oder andere Versprechen wurde gebrochen.
Seit Monaten rührt Google die Werbeplattform für den Spiele-Streamingdienst Google Stadia. Seit dieser Woche ist der Cloud-Gaming-Service offiziell gestartet. Allerdings ist das eher ein Papierstart. Viele Nutzer haben noch gar keinen Chromecast erhalten. Google selbst musste eingestehen, dass man die Vorbestellungen größtenteils nicht pünktlich zum 19. November ausliefern konnte. Was Vorbesteller allerdings sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass Nutzer, die nicht vorbestellt haben und stattdessen einfach so zum Release eine Premiere Edition gekauft haben, direkt einen Zugangscode für Stadia erhalten haben.
Auswählbare Nutzernamen oder auch nicht
Ursprünglich hatte Google versprochen, dass Vorbesteller einer Founders Edition in der Lage sein werden, einen Nutzernamen selbst zu wählen. Im September erneuerte Google via Twitter das Versprechen, dass es den Käufern der Founders Edition möglich sein werde, einen persönlichen Stadia-Namen zu vergeben, wenn Stadia auf dem Markt kommt. Nun berichten Nutzer, das ihr Stadia-Paket zwar auf dem Postweg sei, aber sie immer noch keine E-Mail von Google mit dem Zugangscode und der Option der Namensvergabe erhalten haben.
Ein Nutzer hat gar eine Petition gestartet mit dem Ziel, dass Kunden der Founders Edition entschädigt werden. Schließlich habe man die Interessenten mit falschen Versprechungen geködert. Zudem machen sich manche Nutzer im Netz mit Memes lustig über Google und die verspätete Auslieferung von Stadia. Auch im Youtube-Video von Google zum Launch gibt es wenig positive Kommentare.
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Fakten zum Frust der Vorbesteller von Google Stadia:
- Seit 19. November sollte es eigentlich möglich sein via Google Stadia Spiele zu streamen. Kunden, die ihre Founders Edition vor Monaten vorbestellt haben, warten aber noch immer auf die Auslieferung.
- Andere Vorbesteller haben zwar ihr Paket mit der Hardware erhalten, aber nicht die E-Mail mit dem Zugangscode. Einige Kunden, die Stadia direkt zum Marktstart gekauft haben, haben aber bereits einen Code erhalten.
- Auch die freie Namensauswahl ist - entgegen des Versprechens von Google - nicht möglich für Nutzer der Founders Edition.
Quellen: IGN, Reddit (1), Reddit (2), Twitter

Mir ist schleierhaft wie man das cool finden und befürworten kann. Man holt sich nur Probleme ins Haus, macht sich noch mal massiv abhängig vom Internet, gibt jegliche Kontrolle über die Spiele ab und entmündigt sich weiter.
Wer das trotzdem noch gut findet und für die erstrebenswerte Zukunft des Gamings hält...
... Tut mir ernsthaft leid.
Damit schießt man sich langfristig selber ins Bein, nur das die Schmerzen deutlich später nach dem Schuss kommen werden.
Gesendet von meinem HRY-LX1 mit Tapatalk
bei einem internet-anschluss gibt es jedoch noch viel mehr faktoren als nur "funktionieren" oder "nicht funktionieren"
Ich fürchte da kommt man nicht drum herum, Internet wird über kurz oder lang einen ähnlichen Stellenwert wie Elektrizität oder fließendes Wasser einnehmen. Ohne Internet bleibt persönlich sowieso kaum was übrig, meine Spieleauswahl schränkt mich da doch sehr ein.
Habe aber deinen Punkt jetzt verstanden, kann ich so nachvollziehen.