Feedback zu Google Stadia: Entwickler zeigen sich begeistert
Kurz vor dem Start des Spiele-Streamingdienstes Google Stadia hat das Magazin Gamesradar mit Indie-Entwicklern über den neuen Cloud-Gaming-Service gesprochen. Die Reaktionen waren sehr positiv. Für Entwickler sei es etwas Großartiges, weil die Server nahezu unendlich Leistung bieten im Vergleich zu PCs oder stationären Konsolen wie PS4 und Xbox One.
In 14 Ländern wird der Streamingservice Google Stadia am 19. November starten. Zum Marktstart wird es 12 verschiedene Spieletitel geben, welche Nutzer einzeln im Stadia Store kaufen können. Unter diesen Spielen befinden sich auch Kine und Gylt. Das Magazin Gamesradar hat mit Entwicklern beider Titel gesprochen. Die Entwicklerin hinter Kine, Gwen Frey hält Google Stadia für einzigartig. Besonders gefällt ihr die Tatsache, dass man zwar ein spezifisches Set an Hardware habe, aber man eben nicht limitiert sei, wie bei einer Konsole. Die Entwickler des spanischen Studios Tequilla Works zeigten sich ebenso begeistert.
Nahezu unendliche Power
Der Kreativdirektor Raúl Rubio Munárriz von Tequilla Works sagte, dass Power bei Stadia nicht mehr relevant sei. Man müsse nicht mehr die Ressourcen aufteilen zwischen KI und Physik. Der Projektleiter des Spiels Gylt von Tequilla Works, David Canela ergänzte, dass es künftig deutlich weniger wahrnehmbare Lags gebe. Dies liegt an den eingesetzten Servern von Google, die zukünftig immer schneller werden sollen. In diese Kerbe schlägt auch Google selbst. Man behauptet, dass es in wenigen Jahren weniger wahrnehmbare Eingabeverzögerungen als beim PC geben soll.
Als Nutzer von Google Stadia braucht man allerdings auch eine möglichst permanente Internetverbindung, die mindestens 10 Mbit/s leisten kann. Ist das der Fall kann man in 720p und mit Stereosound spielen. Falls die eigene Internetleitung schneller ist, kann man auch in höheren Auflösungen spielen. Google Stadia funktioniert zum Marktstart aber ausschließlich mit einer Wifi-Verbindung, wie Google-Manager Rick Osterloh erläutert. Zukünftig könnte eine Unterstützung für mobile Datenverbindungen folgen, wie es der Konkurrent Microsoft Xbox xCloud (auch Xbox Game Streaming genannt) offeriert.
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Fakten zum Entwickler-Feedback zu Google Stadia:
- Die ersten Rückmeldungen von Entwicklern zum Spiele-Streamingdienst Google Stadia fallen positiv aus. Besonders hervorgehoben wird die Leistungsfähigkeit der Google-Server, die die Arbeit der Entwickler erleichtert.
- Zudem sind beispielsweise die Entwickler hinter dem Spiel Gylt zuversichtlich, dass es schon bald keine wahrnehmbaren Inputlags mehr gebe.
- Allerdings muss dazu auch die Internetleitung der Nutzer mitspielen. So müssen mindestens 10 Mbit/s permanent zur Verfügung stehen. Auch kann man ausschließlich im Wifi-Netz mit Google Stadia spielen.
- Ab dem 19. November fällt der Startschuss für Google Stadia.
Quellen: 9to5Google, Gamesradar, Google, Wccftech

wie willst du das teil sonnst ins wohnzimmer befördern?
weiters ist ohne stadia abo um 10€/monat laut ersten news werbung vorhanden... vermutlich sogar ingame.
also ein absolutes no-go.
macht also etwa 150€ für stadia plus 10€ monatlich für das basisset.
Ich hatte Shadow auch getestet (100mbit/s Glasfaser Anbindung) und es war echt gut, natürlich nix für Competitive/E-Sports aber für Casual-Shooter reicht es. Apex Legends lief z.B. flüssig bei guter Bildqualität.
Abgesehen davon gibt es genug Spiele (Strategie, Point n Click, Visual Novel, etc) wo Latenz keine Rolle spielt.
MfG
Auch das vielgesehene Argument das Stadia Basic kostenlos ist ist nicht ganz richtig.
Stadia Basic ist kostenlos aber du musst dir trotzdem ein Spiel kaufen um bei Basic zu sein und die Abo-Spiele sind auch nicht enthalten.
Insgesamt kein gutes Angebot, da ist der Game Pass und PS Now wesentlich besser.