Doom Eternal auf Stadia zwar flüssig, aber mit hohem Inputlag [Update]
Jetzt aktualisiert: Der Shooter von id Software sieht in der Version von Google Stadia ähnlich aus wie auf der Xbox One X. Allerdings hat die hohe Grafikqualität ihren Preis.
Hinweis: Auch wenn es vielleicht anders verstanden werden kann - Doom Eternal ist nicht Teil des Kostenlos-Angebots von Google Stadia Pro. Man bekommt in den zwei Gratismonaten nur Zugriff auf Destiny 2: The Collection, GRID, Gylt, SteamWorld Dig 2, SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech, Serious Sam Collection, Spitlings, Stacks on Stacks und Thumper. Für alle anderen Spiele, die auf Stadia verfügbar sind (wie Doom Eternal oder RDR2), muss man extra bezahlen.
Als Google im November 2019 den Streaming-Dienst Stadia auf den Markt gebracht hat, gab es das Versprechen, dass man Spiele in 4K-Auflösung streamen kann. Allerdings soll dies immer abhängig vom Spieletitel sein. Das Magazin Eurogamer hat nun den Shooter Doom Eternal analysiert. Um die bestmögliche Qualität zu bekommen, läuft das Spiel auf einem LG-OLED-TV mit 88 Zoll, an dem ein Google Chromecast Ultra angebunden ist. Dieser geht über ein LAN-Kabel ins Internet. So soll die höchstmögliche Geschwindigkeit in Sachen Internetanschluss genutzt werden.
Um den geringsten Inputlag realisieren zu können, verwendet man den Stadia-Controller, der via WLAN verbunden ist. Laut Eurogamer wird das Spiel in einer Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln gestreamt und dann eben hochgerechnet an einem 4K-TV. Das ist exakt die gleiche Auflösung, wie bei der Version für die Xbox One X. Die Texturqualität hingegen entspricht bei der Stadia-Version lediglich den mittleren Einstellungen der PC-Version respektive der Version für die Xbox One S.
Hoher Inputlag bei Stadia-Version von Doom Eternal
Einige Grafikoptionen, die es auf anderen Plattformen gibt, fehlen jedoch bei der Stadia-Variante. So gibt es keinen Schieberegler für das Sichtfeld. Als Spieler ist man immer auf 90 Grad festgelegt. Die Fps-Zahl ist jedoch ziemlich identisch und kommt auf gut 60 Bilder pro Sekunde. Allerdings ist der Inputlag ein Problem. Im Vergleich zur Xbox One X kommen bei der Stadia-Version zwischen 79 und 100 Millisekunden obendrauf. So kommt Doom Eternal auf einen Inputlag von gut 194 Millisekunden, ehe die Controllereingabe am TV ausgeführt wird.
Prinzipiell ist für ein derartiges Spiel, welches dann letztlich auf 4K-UHD hochgerechnet wird, eine stabile Internetleitung mit mindestens 35 Mbit/s erforderlich, so Google. Stadia ist an bestimmte Endgeräte gebunden. Am TV können ausschließlich Google Chromecast Ultra genutzt werden und nicht etwa Android-TV-Geräte oder beispielsweise ein Amazon Fire TV Cube. Wer am PC spielen will, muss zwingend den Google Chrome nutzen. Und bei Smartphones und Tablets werden auch nur bestimmte Modelle unterstützt. Zudem ist für die Stadia-Nutzung in einer Auflösung oberhalb von Full-HD eine kostenpflichtige Pro-Mitgliedschaft erforderlich.
Ebenfalls lesenswert: Doom Eternal bei Stadia: Keine echte 4K-Auflösung
Fakten zur Stadia-Version von Doom Eternal:
- Das Magazin Eurogamer hat Doom Eternal in der Ausgabe für Google Stadia getestet. Im besten Fall kommt der Shooter auf die gleiche Auflösung wie die Version für Xbox Series X.
- Die Texturqualität hingegen entspricht bei der Stadia-Version lediglich den mittleren Einstellungen der PC-Version respektive der Version für die Xbox One S.
- Auch ein paar Grafikoptionen sind für die Stadia-Version nicht verfügbar.
- Zwar läuft Doom Eternal mit 60 Fps flüssig, doch der Inputlag ist zwischen 79 und 100 Millisekunden höher als bei der Version für die Xbox One X. So kommt Doom Eternal auf einen Inputlag von gut 194 Millisekunden, ehe die Controllereingabe am TV ausgeführt wird.



Haben wir schon 2006 festgestellt. Im Gigabit-Netz der Uni 2 Räume weiter neben dem Server Quake 3 spielend. Es haut einfach nicht hin.
Die Durchschnittliche Lebensdauer von Google-Produkten beträgt ca 4 Jahre.
Google hat schon ziemlich viele, auch gut laufende Services einfach so eingestellt: The Google Cemetery - Dead Google products
Bzw Google Graveyard - Killed by Google
Es ist halt ganz einfach: wenn man schnelle FPS Spiele spielen will, wird eine Cloud niemals funktionieren. Das ist einfach technisch kaum möglich. Egal wieviel Rechenleistung, wieviel Bandbreite. Es addieren sich halt die Latenzen. Solange man nicht aufm Google Server sitzt, funktioniert das nicht.
Haben wir schon 2006 festgestellt. Im Gigabit-Netz der Uni 2 Räume weiter neben dem Server Quake 3 spielend. Es haut einfach nicht hin.
1. Auf einem pc zu hause nativ gespielt laeufts besser.
2. Es ist ein super spiel.
3. Ich bin schlecht im spiel... Weil ich die rekationsgeschwindigkeit eines 80 jaehrigen habe
Zu stadia selbst: habe ja mottlerweile das probeabo laufen - (hatte ivh beim verfassen meines kommentares noch nicht) - und ich muss sagen: der inputlag ist prektisch nicht nerkbar (fuer mich) bei serious sam z. B
Bin von stadia also im generellen erstmal ueberzeugt.
Top spiel.
Ist aber schon lustig wie schlecht ich da bin.. Spiele mit 144fps bei 144hz und hab ne maus/tastaturkombi die alleine schon 250€+ gekostet hat..... Und trotzdem komm ich ueber den einfachsten schwierigkeitsgrad nicht hinaus^^
die übertragung muss per quantenverschränkung gelöst werden
auf auf ich warte
Zumindest in Deutschland dürften sie dann auch noch das Geld, für die gekauften Spiele, zurückerstatten müssen oder sie übertragen das ganze an einen anderen Streamingdienst.