God of War Ragnarök PC: Im Test mit umfangreichen GPU- und CPU-Benchmarks [Update]
In diesem Artikel
Da auch wir, wie andere PC-Spieler, bis zum Launch am Abend des 19. Septembers warten mussten, bis wir selbst Hand an God of War Ragnarök legen durften, können wir aktuell nur mit einigen Details zur Performance aufwarten. Generell wurde Ragnarök sehr umfangreich optimiert. Unsere ersten Eindrücke, welche bis in die dritte Spielstunde der Geschichte reichen, sind allerdings ausgesprochen gut. Beim Start des Spiels werden einige Shader vorkompiliert, bei unserem Anspielen auf verschiedenen Systemen lief Ragnarök ausgesprochen flüssig und frei von Shader- und Traversal-Stuttering.
Von gröberen Rucklern blieben wir bei unseren Testläufen komplett verschont. Der Bedarf an Grafikspeicher ist bestenfalls gehoben, aber nicht übertrieben; laut Systemanforderungen ist ein Minimum von 6 GiByte VRAM Voraussetzung - ein weiterer Grund für Erzürnung im Internet, denn die zahlreichen Nutzer von 4-GiByte-Grafikkarten werden ausgesperrt. Wir empfehlen für störungsfreies Full HD und volle Details mindestens 8 GiByte. Für WQHD sind 10 GiByte empfehlenswert. Für UWQHD- und 4K-Auflösungen sollten Grafikkarten unseres Erachtens mit mindestens 12 GiByte ausgestattet sein, wollen Sie auch bei längerem Spielen nicht von Nachladerucklern oder Matschtexturen belästigt werden.
Update: Sie finden weiter unten nun auch zahlreiche Benchmarks sowohl von Grafikkarten als auch Prozessoren.
Erfreulich fluffige Performance
Abseits dessen stellt God of War Ragnarök keine besonders hohen Ansprüche an die Grafikkarte. High-End-Modelle wie die Radeon RX 7900 XT(X), Geforce RTX 4080(S) sowie RTX 4090 können gar auf Upsampling verzichten und native Darstellung wählen - selbst dann sind in unseren Tests sehr hohe zweistellige Bildraten zu sehen. Upsampling oder Frame Generation können genutzt werden, um schwächeren GPUs auf die Sprünge zu helfen oder Ihre Framerate beispielsweise für ein 240-Hz-Display zu optimieren. Selbst maximale Details samt Software-Raytracing-Spiegelungen fordern die Grafikkarten nicht über Gebühr, wovon Sie sich im folgenden Video ein Bild machen können. Für dieses kam eine Geforce RTX 4080 Super zum Einsatz, es liegen maximale Details bei nativer 4K-Auflösung an. Während unseren ersten Spielesessions renderte die High-End-Geforce nahezu durchgehend zwischen 70 und 90 Fps, selbst mit etwas schwächeren Grafikkarten sollte 4K-Genuss also problemlos möglich sein, spätestens mit ein wenig Upsampling-Unterstützung via DLSS, FSR, dem spielinternen TAAU oder XeSS.
God of War Ragnarök: Erste GPU-Benchmarks
Neben zahlreichen Prozessoren haben wir mittlerweile auch eine ansehnliche Menge an Grafikkarten getestet. Wir haben sehr weit gespielt, in der Hoffnung, in späteren Welten besonders gemeine Szenen zu finden. Tatsächlich fanden wir mehrere ... verwarfen die meisten jedoch. Das betrifft auch die Zwischenwelt, in der man sich immer wieder aufhält, um in die unterschiedlichen Gebiete zu reisen. Hier kommt es zu einer kurios niedrigen Performance der Kategorie "Hier stimmt etwas nicht", weshalb wir uns gegen Benchmarks in diesem Bereich entschieden haben. Auch die von uns zunächst angedachte, harmonische, wunderschön ausgeleuchtete Bootsfahrt in Vanaheims River Delta fällt ins Wasser. Zwar skaliert der Bereich auf den allermeisten Grafikkarten schön, entpuppt sich bei den schnellsten GPUs jedoch als zu CPU-lastig. Daher landeten wir am Ende bei einem Quasi-Worstcase-Szenario im "Verlassenen Dorf" im Norden Vanaheims. Die Ergebnisse in fünf Auflösungen mit den jeweils neuesten Grafiktreibern:
God of War Ragnarök: CPU-Benchmarks
Die Prozessor-Benchmarks finden in einem völlig anderen Areal statt: Wir testen die CPUs in Svartalfheim. Diese Zwergenstadt erreicht man kurz nach dem actiongeladenen Tutorial im Schnee und hat sich als ziemlich CPU-lastig herausgestellt. Wir testen mit maximalen Details. Sie finden alle weiteren Informationen dazu im folgenden Video:
Prozessoren skalieren in God of War Ragnarök ziemlich gut. Wichtig sind vor allem Kerne, denn auch wenn der Titel nicht sehr anspruchsvoll an den Prozessor ist, kann sich die Kernskalierung wirklich sehen lassen. Sie können auf Wunsch noch unsere aktuellen CPU-Boliden einblenden lassen, welche die Spitze der Prozessor-Performance darstellen, die man noch mit regulären Kühlmethoden betreiben kann. Positiv anzumerken ist, wie sauber die Frametimes in God of War Ragnarök ausfallen. Das Spiel fühlt sich dank des vorgeschalteten Shader-Compilings und guten Optimierung auch auf älteren Prozessoren flüssig an. Ein altehrwürdiger Core i7-8700K genügt bereits für das ehemalige Playstation-Schwergewicht.
Fps pro Watt
Sosehr es Intel auch möchte, AMD ist und bleibt bei der Effizienz von Prozessoren führend. Wir ergänzen diese Übersicht ebenfalls, sobald weitere Daten vorliegen.
God of War Ragnarök: Fazit
Unsere Eindrücke zu God of War Ragnarök sind ausgesprochen positiv. Die Grafik ist schick und der bereits aufgemotzten PS5-Version sichtbar überlegen. Besonders hübsch sind das neue Beleuchtungsmodell, die knackige Texturierung sowie die detaillierte Ausschmückung der Umgebungen, welche dank erweiterter PS5- und PC-Beleuchtung sowie unterstützt durch Screen-Space-GI sowie verfeinerter Ambient Occlusion sehr ansehnlich ausfallen.
Sehr schick sind auch die auf Software-Raytracing basierenden Cube-Map-Reflections, wobei diese in erster Linie in relativ begrenzten Arealen und auf kleineren Wasserflächen überzeugen. Auf größeren Flächen und in weiter ausladenden Szenen fällt auf, dass dynamische Objekte wie Figuren nicht in diesen enthalten sind, sondern durch Screen-Space-Reflections unterstützt werden. Spannend wäre diesbezüglich, ob in näherer Zukunft weitere Grafikschmankerl hinzukommen könnten, darunter eventuell Hardware-Raytracing. Schließlich hat Sony jüngst eine Version des Spiels für die kommende PS5 Pro angekündigt. Eventuell könnten also auch PC-Spieler auf einen weiteren Grafik-Boost hoffen.
Die Performance gefällt uns ausgesprochen gut. Bereits in den ersten Spielstunden fährt God of War Ragnarök ein beeindruckendes Effekt-Feuerwerk auf; eine rasante Schlittenfahrt präsentiert das saubere Streaming direkt zum Start. In den umfangreichen Zwischensequenzen kommen die erweiterten Charaktermodelle, verfeinerten Effekte und Texturen der PS5-Version hervorragend zur Geltung. Zwar wird nicht ganz das Niveau echter Current-Gen-Spiele wie Final Fantasy 16 und Star Wars Outlaws erreicht, insgesamt ist God of War Ragnarök aber ein sehr ansehnliches Spiel. Ein Wermutstropfen ist allerdings die Voraussetzung eines Sony-Playstation-Accounts - das muss bei einem reinen Singleplayer-Titel nicht sein und verhindert womöglich auch die spätere Veröffentlichung bei GOG.com.
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Was ist das denn bitte für ein konsolenfeindlicher Schwachsinn? 😁
Weißt du was? Ich Spiele meinen PC sogar überwiegend wie eine Konsole vom Sofa aus mit 🎮 am OLED TV 😉
Hoffe das betitelst du nicht gleich als eine Schande dem PC Gaming gegenüber 🤭
MfG
Raff
Meine Spielebibliothek ist überschaubere 125 +70alte auf Disk-Spiele groß - jeder Kauf ist überlegt und es soll kein Spiel in meiner Bilbliothek sein, was ich nicht in den nächsten 20 Jahren gelegentlich noch spielen möchte, darum ist auch ein Weiterverkauf total dämlich - dann kann ich's ja nicht mehr spielen.
Mein Ziel ist es doch nicht 30 oder mehr neue Spiele pro Jahr auszuprobieren und dann schnell wegzuwerfen, oder kurzfristig zu leihen und danach abzustoßen und zu vergessen. Spiele wo ich schon ahne, dass ich diese vergessen wollen würde, füge ich doch gar nicht erst meiner Bibliothek hinzu, darum brauch ich keinen Gamepass, oder Spiele die sich weiterverkaufen lassen; darum habe ich auch nicht 500 oder 3000 Spiele oder noch mehr in meiner Bibliothek.
Das du in deiner priveligierten Bubble Spiele nicht mehr verkaufen oder verleihen musst ist gut fur dich. Spricht aber auch für eine desozialisierte Welt . Davon können sich ärmere und Ressourcen bewusstere Menschen aber nix kaufen. (No offend, ich hab selber ok Kohle)
Ich finds halt hart weird das die Gamepreise linear weiter steigen obwohl wir immer weniger besitzen.
Soviel ich weis wird mit Games an der Börse auch mehr Geld gemacht als mit Filmen / Serien.
Geht noch, wenn auch nicht ganz problemlos
Da bei Ghost of Tsushima sieht man btw. das Virtual Texturing (was man allerdings eigentlich nicht in dieser Form sollte^^)
Gruß,
Phil