Asus ROG Hyperion GR701: Alle Daten auf einen Blick samt Fazit
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Ab der PCGH-Ausgabe 07/2023 findet sich für Midi- bis Big-Tower ein neues System samt moderner Gewichtung und praxisnaher Messumgebung ein. Durch die pro Gehäuse aufwendigen Tests wird die Datenbank an neu getesteten Mustern peu à peu aufgefüllt, ein Leistungsvergleich mit älteren Testsystemen ist nicht möglich. Die Leistungsdaten können aber bereits mit den Midi-Gehäusen der Ausgabe 07/23 verglichen werden. In einem kommenden Luxus-/Oberklasse-Vergleichstest wird das Asus ROG Hyperion GR701 gegenüber anderen Towern wie dem Corsair 5000T RGB (für ca. 360 Euro) und dem Cooler Master HAF 700 Evo (für ca. 470 Euro) gestellt.
Quelle: PC Games Hardware
Auszug aus der PCGH-Ausgabe 07/2023 zum neuen Testsystem.
In Bezug auf die Leistung erhält das Asus Hyperion GR701 eine Gesamtnote von 1,73. Die Kühlung fällt mit 1,45 sehr gut aus, während die Lautheit mit 1,99 etwas schlechter ausfällt. Die gewichteten CPU-Messungen (siehe auch Anmerkungen zur Testtabelle ganz unten) ergeben Temperaturen von 69,0 °C (4,2 Kelvin Unterschied zum offenen Referenz-Aufbau; im ersten Szenario bei 1,2 Sone normierten Gehäuse-Lüftern) und 70,3 °C (5,5 Kelvin im zweiten Szenario, siehe Testbemerkungen). Der Airflow und die relativ dichte Abdeckung sorgen für gute CPU-Werte im voluminösen Hyperion.
Deutlich kühler und besser sieht es dagegen bei der Grafikkarte aus: 64,0 °C (1 Kelvin, im ersten Szenario mit den normierten Case-Fans) bei 1.905 MHz und Lüfterdrehzahlen von 2.033 U/min ist ein sehr gute Ergebnis. Die M.2-SSD-Temperaturen betragen 39 °C (1 Kelvin, S1) und 40 °C (2 Kelvin, S2), während die Innenraumtemperaturen 43 °C (3 Kelvin, S1) und 44 °C (4 Kelvin, S2) erreichen. Die Lautheit unter Spielelast ist mit 1,9 Sone frontal und 2,0 Sone im 45-Grad-Winkel durchschnittlich. Der Dämmwert (siehe Anmerkungen unten) beträgt 3,4 Sone frontal und 4,0 Sone schräg von vorn. Die offenen Lücken an mancher Stelle samt manch geschlossener Design-Entscheidung an anderer machen sich in den Leistungsergebnissen bemerkbar. Dennoch kommt das Asus Hyperion GR701 auf eine gute Leistungsnote. Bei Builds mit modularem Kühlkreislauf wird das Premium-Gehäuse rundum liefern können.
Bildergalerie
Fazit zum Asus Big-Tower der Luxus-Klasse
Mit einer ausgereizten Ausstattungsnote von 1,00, Eigenschaftswertung von 1,19 und einem Leistungsergebnis von 1,73 kommen wir insgesamt beim ROG Hyperion GR701 auf die Gesamtwertung von sehr guten 1,48. Die Ausstattung ist üppig und die Materialverarbeitung mit den verschiedenen Optionen insgesamt sehr hochwertig. Problematisch sind so gesehen vor allem die Grunddaten: Der stolze Preis von ca. 420 Euro, die notwendige Hardware (für die Frontanschlüsse) sowie die Größe und das Gewicht sollten unbedingt vor dem Kauf bewusst sein!
Wer sich vor allem an der Eye-Catcher-Optik sowie dem X-Design erfreut - und sich nicht vom Preis aufhalten lassen möchte -, der kann ruhigen Gewinns zum Asus ROG Hyperion GR701 greifen. Die Verarbeitung ist vorbildlich und die Radiator-/Lüfter-Plätze sind üppig genug fürs moderne High-End. Sie wollen mehr Perspektiven vom Gehäuse sehen? Ein Blick durch unsere Bildergalerie wird Ihnen da aushelfen.
Asus ROG Hyperion GR701: Auszug aus der Testtabelle mit Bewertung
| Gehäuse | ROG Hyperion GR701 |
|---|---|
| Hersteller (Webseite) | Asus (www.asus.com) |
| Link zum PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2905415 |
| Aktueller Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | ca. 420 Euro/Note: 4- |
| Alternativ-Version | Keine verfügbar, nur die dunklere (hier getestete) Variante ist erhältlich. |
| Ausstattung (20 %) | 1,00 |
| Plätze für Laufwerke (Non-Kombi-Slots separat benannt) | 5× 2,5 Zoll und 2× 2,5/3,5-Kombi-Rahmen an der Unterseite |
| Lüfterplätze | Front: 3× 140/120 mm, Decke: 3× 140/120 mm, Seite: 3× 120 mm, Heck: 1× 140/120 mm |
| Vorhandene Lüfter | Front: 3× 140 mm, Heck: 1× 140 mm, alle Asus ROG A1425L125 PWM-Lüfter mit bis zu 1.400 U/min |
| Plätze für Radiatoren (bis zu) | Front: 420 mm, Decke: 420 mm, Seite: 360 mm, Heck: 140 mm |
| Erweiterungs-Slots (Blende) | Neun (und drei für einen vertikalen GPU-Aufbau als Alternative) |
| Frontanschlüsse | 2× USB Typ-C (3.2 Gen 2×2), 60-W-Schnelllade-Port), 4× USB Typ-A (3.0/3.2 Gen 1), 1× Headset-Anschluss (Klinke), Reset-Knopf, RGB-Profil-Taste |
| Staubschutz (Erreichbarkeit) | Front: feine, seitliche Mesh-Einschübe (leicht), Decke: Einklippmechanismus (leicht), Boden: Schiebemechanismus (leicht) – insgesamt hochwertige Staubschutz, aber mit teils offenen Stellen |
| Handbuch | Sehr ausführliches Handbuch mit guten Illustrationen |
| Auszug der Bestandteile | 2× getönte Glasseitentüren mit Magneten, X-Design mit Aluminium-Tragegriffen, Frontkabelsplitter optional auch im Bündel, Grafikkarte auch vertikal montierbar (Slot-Blende dafür enthalten, ohne Riser-Kabel), RGB-Verzierungen an der Front und Innenraum-Panel, ARGB-PWM-Hub, stabile/gute Kabelführung mit Klettverschlüssen, GPU-Halterung für horizontal/vertikalen Aufbau, Netzteilkammer demontierbar, Ablagefächer für Schrauben und Werkzeug |
| Eigenschaften (20 %) | 1,19 |
| Material – Gewicht (nicht gewertet) | Stahl, Aluminium, Glas und Kunststoff – ca. 21,0 kg |
| Abmessungen (H × B × T)/Volumen | 63,9 × 26,8 × 65,9 cm/112,9 Liter |
| Komponenten-Maße (bis zu Länge bzw. Höhe) | GPU: 46,0 cm, CPU: 19,0 cm, Netzteil: ca. 28,0 cm |
| Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifigkeit | Sehr gut/sehr gut/sehr gut |
| Auszug der Zusammenbaudetails und Praxisprobleme | Zusammenbau: Note 2. Bequemes Kabelmanagement, Netzteilkammer muss für den Einbau demontiert werden, Platz für Radiatoren an der Decke angenehm für den Einbau, Seitenteile sollten für den Transport besser gesichert/zugeklebt werden, hohes Gewicht mit System von ca. 25 bis 30 kg |
| Maximale Radiator-Kombination | Sehr gut (420/420/360/140) |
| Leistung (60%) | 1,73 (Kühlung: 1,45/Lautheit: 1,99) |
| Gewichtete CPU-Messung* S1 | S2 | 69,0 °C, (4,2 Kelvin) | 70,3 °C, (5,5 Kelvin) |
| Gewichtete GPU-Messung* S1 | S2 | 64,0 °C, (1 Kelvin) mit 1.905 MHz bei 2.033 U/min | 64 °C, (1 Kelvin) mit 1.903 MHz bei 2.040 U/min |
| M.2-SSD-Temperatur* S1 | S2 | 39 °C, (1 Kelvin) | 40 °C, (2 Kelvin) |
| Innenraum-Temperatur* S1 | S2 | 43 °C, (3 Kelvin) | 44 °C, (4 Kelvin) |
| Lautheit unter Spielelast** | Frontal: 1,9 Sone | 45-Grad-Winkel: 2,0 |
| Dämmwert*** | Frontal: 3,4 Sone | 45-Grad-Winkel: 4,0 |

Ist eher OT, aber in den USA sind mir optisch gar nicht sooo schlecht vorkommende cases der Marke HYTE aufgefallen.
Dat ist eine Tochterfirma von ibuypower, so ein echt großer Lieferant von Daddel-PCs in den Staaten.
Da die völlig problemlos und für schmales Geld auch nach Europa liefern (weil mutmaßlich eh alles in Fernost produziert wird) könnte "man" mal darüber generell nachdenken, in D. weniger bekannte Hersteller von Cases testmäßig und als Alternative zum Angebotseinheitsbrei bei uns mal anzuschauen.
Könnte evtl. auch ein lukrativerer "+" Artikel werden, der sich für PCGH lohnen könnte.
Der genannte Hersteller ist rein exemplarisch zu verstehen, mag auch andere, evtl. noch interessantere Hersteller geben.
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Ist eher OT, aber in den USA sind mir optisch gar nicht sooo schlecht vorkommende cases der Marke HYTE aufgefallen.
Dat ist eine Tochterfirma von ibuypower, so ein echt großer Lieferant von Daddel-PCs in den Staaten.
Da die völlig problemlos und für schmales Geld auch nach Europa liefern (weil mutmaßlich eh alles in Fernost produziert wird) könnte "man" mal darüber generell nachdenken, in D. weniger bekannte Hersteller von Cases testmäßig und als Alternative zum Angebotseinheitsbrei bei uns mal anzuschauen.
Könnte evtl. auch ein lukrativerer "+" Artikel werden, der sich für PCGH lohnen könnte.
Der genannte Hersteller ist rein exemplarisch zu verstehen, mag auch andere, evtl. noch interessantere Hersteller geben.
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Wäre nicht auch mal wieder ein Projekt-PC der Oberklasse denkbar? Quasi einmal in die Vollen und schauen wie viele Kleinwagen oder Monatsmieten man dafür bekommen hätte. Oder Einmal alles nur vom Besten und einmal ein Vernunftssystem uns schauen wie weit die Schere auseinander geht?
Wäre nicht auch mal wieder ein Projekt-PC der Oberklasse denkbar? Quasi einmal in die Vollen und schauen wie viele Kleinwagen oder Monatsmieten man dafür bekommen hätte. Oder Einmal alles nur vom Besten und einmal ein Vernunftssystem uns schauen wie weit die Schere auseinander geht?