Asus ROG Hyperion GR701: Mehr zu Ausstattung und Eigenschaften
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Asus ROG Hyperion GR701: Mehr zu Ausstattung und Eigenschaften

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Für klassische Laufwerke sind vor allem im 2,5-Zoll-Formfaktor genug Plätze geboten. Insgesamt stehen 5× reine 2,5-Zoll-Plätze und 2× 2,5/3,5-Kombi-Rahmen (an der Unterseite) zur Verfügung. Unter der LED-Wandpanel-Abdeckung lassen sich 3× 2,5-Zoll-Laufwerke verstecken. Die Entkopplung von mechanischen (ergo im Betrieb hörbar vibrierenden) HDDs hätte bei der Preisklasse stärker ausfallen müssen. Die Lüfterplätze sind großzügig bemessen und ermöglichen den Einbau von 3× 140/120-mm-Lüftern an der Front, 3× 140/120-mm-Lüftern an der Decke, 3× 120-mm-Lüftern an der Seite (statt dem Wandpanel) und 1× 140/120-mm-Lüfter am Heck.

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Das Asus Hyperion GR701 bietet, wie es sich für einen Big-Tower dieser Größe auch gehört, ausreichend Platz für übliche Radiatoren, darunter bis zu 420 mm an der Front, 420 mm an der Decke, 360 mm an der Seite und 140 mm am Heck. Für anspruchsvollste High-End-Szenarien dürfte ein modularer Kühlkreislauf mit 2× 420-mm-Radiatoren (mit Front-/Decken-Kombination) eine adäquate Lösung sein. Offiziell möglich sind für die Decke Radiatoren (samt Lüftern) mit einer Gesamtdicke von 70 mm, bei der Front dagegen 55 mm. Je nach Eigenlösung und GPU-Länge sind an der Front allerdings ebenfalls dickere Kühllösungen denkbar. Das Hyperion verfügt über neun Erweiterungsslots und ermöglicht zudem theoretisch, die Grafikkarte mit der speziellen (mitgelieferten) Drei-Slot-Blende vertikal zu montieren. In der Praxis muss dafür allerdings noch ein passendes Riser-4.0-Kabel besorgt werden. Egal, ob ein vertikaler oder ein klassisch horizontaler GPU-Aufbau angepeilt wird: Die GPU-Halterung in der Gehäuseinnenkammer ist für beide Szenarien passend.

An der Netzteilkammer befindet sich links ein transparentes Sichtfenter und rechts ein kleines Fach mit Ablagefläche. Quelle: PCGH An der Netzteilkammer befindet sich links ein transparentes Sichtfenter und rechts ein kleines Fach mit Ablagefläche. Zum Einbau des Netzteils muss die Netzteilkammerabdeckung entfernt werden. Quelle: PC Games Hardware Zum Einbau des Netzteils muss die Netzteilkammerabdeckung entfernt werden. Ein PSU-Einbau von der rechten Seite ist nicht möglich, allerdings ist das Entfernen der verschraubten Netzteilkammerabdeckung kein großer Akt. Quelle: PCGH Ein PSU-Einbau von der rechten Seite ist nicht möglich, allerdings ist das Entfernen der verschraubten Netzteilkammerabdeckung kein großer Akt.

Die Materialqualität des Gehäuses ist insgesamt als hervorragend zu bezeichnen, mit einer soliden Konstruktion und gut verarbeiteten Schnittkanten. Der Zusammenbau des Asus Hyperion GR701 wird mit der Note 2 bewertet. Das Gehäuse bietet ein komfortables Kabelmanagement-System, erfordert jedoch das Demontieren der Netzteilkammer für den Einbau. Die Montage von Radiatoren an der Decke gestaltet sich durch die herausnehmbare Schiene angenehm.

Die Design-/Staubschutz-Abdeckung ist oben schnell entfernt und die Radiator-/Lüfter-Schiene kann herausgehoben werden. Quelle: PC Games Hardware Die Design-/Staubschutz-Abdeckung ist oben schnell entfernt und die Radiator-/Lüfter-Schiene kann herausgehoben werden. Heck des Big-Towers: Mit 9 PCI-E-Slot-Blenden sind auch E-ATX-Mainboards (bis zu 12,0 × 10,9 Zoll) kein Problem. Quelle: PC Games Hardware Heck des Big-Towers: Mit 9 PCI-E-Slot-Blenden sind auch E-ATX-Mainboards (bis zu 12,0 × 10,9 Zoll) kein Problem. Kabeldurchgänge sind mit weichem, geriffeltem Gummi ausgestattet. Quelle: PC Games Hardware Kabeldurchgänge sind mit weichem, geriffeltem Gummi ausgestattet.

Platz findet sich im Asus ROG Hyperion GR701 insgesamt genug, der sich jedoch durch das Volumen von ca. 113 Liter auch im eigenen Zimmer für das X-Design-Gehäuse finden lassen muss. Durch das Gesamtgewicht (mit individuellem System) von ca. 27 bis über 30 kg gilt es bei dünneren Tischplatten auf die Belastungsgrenzen zu achten. Wenn Sie alle Frontanschlüsse nutzen möchten, müssen Sie über ein entsprechendes Mainboard verfügen (mit 2× USB-C-A-Header, 2× klassisch USB-3.0-Header), ansonsten können Sie die Slot-Schutzgummierungen im mitgelieferten Zubehör für die nicht belegbaren USB-Frontanschlüsse verwenden. Auf der nächsten Seite gehen wir die Leistungsergebnisse durch und ziehen ein Fazit.

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lilux PC-Selbstbauer(in)
        Mittlerweile gibt es das gute Stück auch in Weiß. Ich hab's mir mal in Schwarz bestellt. Man gönnt sich ja sonst nichts.
      • Von lilux PC-Selbstbauer(in)
        Mittlerweile gibt es das gute Stück auch in Weiß. Ich hab's mir mal in Schwarz bestellt. Man gönnt sich ja sonst nichts.
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von compisucher
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] :

        Ist eher OT, aber in den USA sind mir optisch gar nicht sooo schlecht vorkommende cases der Marke HYTE aufgefallen.
        Dat ist eine Tochterfirma von ibuypower, so ein echt großer Lieferant von Daddel-PCs in den Staaten.

        Da die völlig problemlos und für schmales Geld auch nach Europa liefern (weil mutmaßlich eh alles in Fernost produziert wird) könnte "man" mal darüber generell nachdenken, in D. weniger bekannte Hersteller von Cases testmäßig und als Alternative zum Angebotseinheitsbrei bei uns mal anzuschauen.

        Könnte evtl. auch ein lukrativerer "+" Artikel werden, der sich für PCGH lohnen könnte.

        Der genannte Hersteller ist rein exemplarisch zu verstehen, mag auch andere, evtl. noch interessantere Hersteller geben.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das Hyte Y60 habe ich schon lange im Auge für einen Oberklasse-Test. Nach jetzigem Stand werde ich das aber eher im zweiten Luxusteil unterbringen können. Wir hatten das Y60 auch bereits in anderen Projekten verwendet, wie etwa beim RGB-Special. Hyte hat auch im ITX-Vergleichstest gut abgeschnitten – der Hersteller weiß auf jeden Fall zu gefallen.
      • Von compisucher Lötkolbengott/-göttin
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] :

        Ist eher OT, aber in den USA sind mir optisch gar nicht sooo schlecht vorkommende cases der Marke HYTE aufgefallen.
        Dat ist eine Tochterfirma von ibuypower, so ein echt großer Lieferant von Daddel-PCs in den Staaten.

        Da die völlig problemlos und für schmales Geld auch nach Europa liefern (weil mutmaßlich eh alles in Fernost produziert wird) könnte "man" mal darüber generell nachdenken, in D. weniger bekannte Hersteller von Cases testmäßig und als Alternative zum Angebotseinheitsbrei bei uns mal anzuschauen.

        Könnte evtl. auch ein lukrativerer "+" Artikel werden, der sich für PCGH lohnen könnte.

        Der genannte Hersteller ist rein exemplarisch zu verstehen, mag auch andere, evtl. noch interessantere Hersteller geben.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cleriker
        Das hab ich mir schon gedacht und ist auch gar nicht schlimm. Auch mir ist klar, dass das kein Kauftipp wird mit großer Käuferschicht. Um ehrlich zu sein geht es mir nur darum zu erfahren, ob das ein eventueller Nachfolger meines TJ11 werden könnte. Ich gebe inzwischen viel auf deine Meinung was Qualitätsanmutung und praktische Features angeht.

        Wäre nicht auch mal wieder ein Projekt-PC der Oberklasse denkbar? Quasi einmal in die Vollen und schauen wie viele Kleinwagen oder Monatsmieten man dafür bekommen hätte. Oder Einmal alles nur vom Besten und einmal ein Vernunftssystem uns schauen wie weit die Schere auseinander geht?
        Denkbar schon, aber momentan fehlt die Zeit und der Aufhänger für ein Ultra-High-End-Build. Ich behalte es im Hinterkopf.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Das hab ich mir schon gedacht und ist auch gar nicht schlimm. Auch mir ist klar, dass das kein Kauftipp wird mit großer Käuferschicht. Um ehrlich zu sein geht es mir nur darum zu erfahren, ob das ein eventueller Nachfolger meines TJ11 werden könnte. Ich gebe inzwischen viel auf deine Meinung was Qualitätsanmutung und praktische Features angeht.

        Wäre nicht auch mal wieder ein Projekt-PC der Oberklasse denkbar? Quasi einmal in die Vollen und schauen wie viele Kleinwagen oder Monatsmieten man dafür bekommen hätte. Oder Einmal alles nur vom Besten und einmal ein Vernunftssystem uns schauen wie weit die Schere auseinander geht?
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