Arctic Xtender VG im Test: Glas-Tower mit High-End-Kühlleistung und Vertical-GPU-Option
Mit dem Xtender wagt Arctic einen Neustart im Gehäusemarkt und das gleich mit einem Tower, der optisch und technisch in der oberen Liga mitspielen will. So schneidet das Fishtank-Gehäuse in unserem Test ab.
In diesem Artikel
Der deutsche Kühlungs- und Lüfterspezialist Arctic wagt sich nach rund 15 Jahren Pause wieder ins Gehäusegeschäft. Mit der neuen Xtender-Serie, bestehend aus der Basisversion und der Variante Xtender VG, zielt Arctic klar auf das gehobene Mittelklasse- bis High-End-Segment ab. Käufer können zwischen schwarzer, weißer und spiegelnder "Mirror Black"-Variante wählen, wobei alle in das derzeit beliebte Aquarium-Design mit Glasfront und verglaster Seitenwand fallen und die VG-Versionen eine vertikale GPU-Halterung vormontiert haben. Bei Bedarf ist in diesen Fällen aber auch eine horizontale Montierung möglich. Die passenden PCIe-Blenden sind beigelegt.
Varianten zum Arctic Xtender
| Name | Seiten- und Frontscheibe | Farbe | Vertikale GPU-Halterung | Preis | Preis mit Rabatt bei Arctic |
|---|---|---|---|---|---|
| Xtender (White) | Klar | Weiß | Nein | 209,99 Euro | 154,99 Euro |
| Xtender VG (White) | Klar | Weiß | Ja | 229,99 Euro | 184,99 Euro |
| Xtender (Black) | Getönt | Schwarz | Nein | 199,99 Euro | 144,99 Euro |
| Xtender VG (Black) | Getönt | Schwarz | Ja | 219,99 Euro | 169,99 Euro |
| Xtender (Mirror Black) | Verspiegelt | Schwarz | Nein | 204,99 Euro | 144,99 Euro |
| Xtender VG (Mirror Black) | Verspiegelt | Schwarz | Ja | 224,99 Euro | 174,99 Euro |
Preislich startet die Serie laut Arctic bei 199,99 Euro und reicht bis 229,99 Euro. Mit Rabatt im Arctic-Shop sind die Einstiegspreise allerdings deutlich günstiger: Los geht es bei 144,99 Euro, während die teuerste Variante 184,99 Euro kostet. Damit liegt das Xtender unterhalb vieler Showcase-Gehäuse wie dem Lian Li o11 Dynamic EVO, das zwar ähnlich viel Glasfläche bietet, aber ohne Lüfter ausgeliefert wird und im Handel zwischen 160 und 180 Euro kostet.
Quelle: PCGH
Die Arctic-Lüfter sorgen für besonders gute Werte im Leistungsteil unseres Tests.
Für Kühlung im Xtender ist gesorgt
Das Xtender punktet mit fünf vorinstallierten ARGB-Lüftern (drei P14 Pro Reverse, zwei P12 Pro) und Radiator-Support bis 420 mm an Ober- und rechter Seite. Einschränkungen gibt es nur beim beigelegten Riser der VG-Variante, das auf PCIe 4.0 limitiert ist. Wer vollständige PCIe-5.0-Unterstützung benötigt, muss auf den vertikalen Einbau verzichten.
Mit 52,9 × 23,1 × 52,9 cm zählt das Arctic Xtender zu den geräumigeren E-ATX-Gehäusen und bringt ein Volumen von knapp 65 Litern mit. Das Gewicht liegt je nach Ausführung bei rund 14,6 kg. Für Grafikkarten stehen bis zu 48,2 cm Länge ohne Seitenradiator zur Verfügung. Bei seitlich montiertem Radiator sind es maximal 33,7 cm. CPU-Kühler dürfen eine Höhe von bis zu 17,1 cm erreichen. Netzteile im ATX-Format dürfen bis zu 31,8 cm lang sein, sofern allerdings der HDD-Käfig montiert wird, reduziert sich der Platz auf 20 cm. Damit eignet sich das Gehäuse auch für High-End-Konfigurationen mit besonders langen GPUs, wie einer RTX 4090 oder komplexer Custom-Wasserkühlung.
Quelle: PCGH
Am Deckel und an der Seite finden bis zu 420-mm-Radiatoren Platz.
Das Arctic Xtender bietet Platz für bis zu acht Lüfter: drei 120/140-mm-Modelle an der Oberseite, drei 120/140-mm-Lüfter an der rechten Seitenwand (davon drei 140-mm-ARGB-Lüfter vormontiert) sowie zwei 120-mm-Lüfter am Heck (ebenfalls ab Werk installiert). Für Wasserkühlungen stehen zwei 360- bzw. 420-mm-Radiatorplätze zur Verfügung - oben und seitlich, bei Bedarf auch gleichzeitig nutzbar. Zum Design gehören eine vollständig verglaste Front und Seitenwand, optional getönt, sowie ein separat beleuchtetes Arctic-Logo auf einer Glasblende neben der Netzteilkammer. In unserem Fall war ursprünglich ein personalisiertes Glaspanel geplant, allerdings gibt es in diesem Zusammenhang Verzögerungen in der Auslieferung. Dementsprechend handelt es sich bei unseren Bildern um eine personalisierte Kunststoffvariante.

Hab ich was verpasst Arctic war doch für preiswerte sachen bekannt ...
1. ist es ein deutsches Unternehmen, quasi bei mir um die Ecke, alleine deswegen ist so etwas definitiv äußerst begrüßenswert, das man versucht, auch im heimischen Markt weiterhin Arbeitsplätze zu sichern und zu fördern!
Muss und sollte ja nicht alles ausschließlich aus Amerika und dem asiatischen Bereich gekauft werden müssen?!
Marketing ist z.T. in den USA - Entwickelt und Produziert wird in China
Damit ist der größte Teil der Wertschöpfung nicht im Land.
Man sollte halt nur zusehen, dass man nicht schlechter ist als die Konkurrenz, die bereits schon da war und ist, aber das ist ja geglückt.
Wie man es nicht machen sollte, zeigt ja gerade Keno von der CT in seinem neuen Video über die Bastelfreunde, die ihr innovatives Notebookprojekt versuchen auf den Desktop umzuleiten, und grundlegend dabei total gescheitert sind.
Stark überteuerte Legoklotzoptik ohne Sinn und Verstand.
So etwas sollte man nur machen, wenn man weiß, dass es auch jemand verlangt und es dann auch kaufen wird.
Mit Gewalt etwas völlig anders machen zu wollen, wie z.B. BTX Standard 2.0, geht einfach oft nach hinten los.
Auch die Sache mit dem alle Anschlüsse hinten ans Mainboard verschieben und dann anders im Gehäuse zu verlegen ist äußerst riskant, wenn nicht gleich mehrere Firmen mitziehen.
Selbst der ATX 3 Standard hat massiv viele Gegner, da das ganze Konzept nicht ordentlich durchdacht worden ist und die ganze Nvidia Riege wegen klarer Mißachtung von Sicherheitsnormen mitunter vor sich hinschmort.
Ist ja ok, einfach immer das gleiche zu machen, wie alle anderen auch, bloß ein bisschen günstiger, um möglichst wenig Risiko am Markt zu tragen. Damit bleibt es halt langweilig und öde.
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Kommt am Lightbase 600 LX nicht ganz vorbei.
Irgendwer wird's schon kaufen, oder so die Devise...
Fakt ist eher:
1. ist es ein deutsches Unternehmen, quasi bei mir um die Ecke, alleine deswegen ist so etwas definitiv äußerst begrüßenswert, das man versucht, auch im heimischen Markt weiterhin Arbeitsplätze zu sichern und zu fördern!
Muss und sollte ja nicht alles ausschließlich aus Amerika und dem asiatischen Bereich gekauft werden müssen?!
2. sollte man bei einem (Wieder)Einstieg nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, ein sorgfältiges und sicheres Vorgehen ist auf jeden Fall sinnvoller als ein großes Wagnis, wo dann nur ein paar Enthusiasten und Anderstickende für dann vielleicht einem Aufpreis sich einen Tüdelkram da hinstellen.
Man sollte halt nur zusehen, dass man nicht schlechter ist als die Konkurrenz, die bereits schon da war und ist, aber das ist ja geglückt.
Wie man es nicht machen sollte, zeigt ja gerade Keno von der CT in seinem neuen Video über die Bastelfreunde, die ihr innovatives Notebookprojekt versuchen auf den Desktop umzuleiten, und grundlegend dabei total gescheitert sind.
Stark überteuerte Legoklotzoptik ohne Sinn und Verstand.
So etwas sollte man nur machen, wenn man weiß, dass es auch jemand verlangt und es dann auch kaufen wird.
Mit Gewalt etwas völlig anders machen zu wollen, wie z.B. BTX Standard 2.0, geht einfach oft nach hinten los.
Auch die Sache mit dem alle Anschlüsse hinten ans Mainboard verschieben und dann anders im Gehäuse zu verlegen ist äußerst riskant, wenn nicht gleich mehrere Firmen mitziehen.
Selbst der ATX 3 Standard hat massiv viele Gegner, da das ganze Konzept nicht ordentlich durchdacht worden ist und die ganze Nvidia Riege wegen klarer Mißachtung von Sicherheitsnormen mitunter vor sich hinschmort.
Hab ich was verpasst Arctic war doch für preiswerte sachen bekannt ...
Irgendwer wird's schon kaufen, oder so die Devise...