High-End-Lüfter zum Sparpreis? Arctic P12 Pro im Test
Der Standard-P12-Lüfter hat es als Budget-Legende in die PCGH-Geschichtsbücher geschafft. Jetzt hat Arctic einen draufgesetzt und will mit der Pro-Variante das High-End-Segment angreifen. Höhere Leistung trotz immer noch niedrigem Preis - geht die Rechnung auf?
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Arctic konnte bis jetzt vor allem durch sehr günstige und dabei dennoch gute Komponenten überzeugen. Und so hat sich der P12 mit um die 5 Euro als legendärer 120-mm-Budget-Lüfter etablieren können. Nun bringt Arctic eine neue Variante des Evergreens heraus und sticht unerwartet ins High-End-Segment vor. Und das zu einer deutlichen Kampfpreis-Ansage. Für knapp 8 Euro ist das Modell im Handel zu haben. Die Richtung ist klar: Ob Be Quiet, Noctua oder Corsair, Arctic möchte im High-End-Segment mitspielen, die Konkurrenz aber preislich ausstechen. Wir prüfen das Modell auf Herz und Nieren und beantworten die brennendsten Fragen. Dafür haben wir den P12 Pro unserem lautheitsnormierten Test unterzogen.
Ausstattung und Eigenschaften
Auch die Pro-Variante des P12 kommt in einem einfachen, kompakten Karton. Als Beigabe findet man lediglich vier selbstschneidende Befestigungsschrauben für die Montage im Gehäuse. Eine Anleitung, Verlängerung oder weitere Goodies - wie sie beispielsweise bei Be Quiet oder Noctua üblich sind - liegen dem Arctic-Lüfter nicht bei. Dafür wurde das Design des originalen P12-Lüfters für die Pro-Variante vollständig überarbeitet. So ist die Nabe in ihrer Dimension deutlich gewachsen und die Lüfterblätter wurden in ihrer Geometrie verändert sowie untereinander mittels Ring verbunden.
Ebenfalls auffällig: Wie für einen High-End-Lüfter üblich, ist der Spalt zwischen Rotor und Rahmen deutlich zugunsten eines potenziell höheren statischen Drucks geschrumpft. Dem Rahmen wurde eine Gummi-Entkoppelung spendiert, das Anschlusskabel bleibt hingegen ungesleevt, kann jedoch bei der PST-Version dank Daisy-Chain genutzt werden, um einen weiteren Lüfter zu verketten. Die etwas günstigere Variante ohne den Namenszusatz verfügt nur über einen einzelnen Stecker. Den Trend zu dickeren Lüftern geht Arctic mit dem P12 Pro nicht mit und hält sich an das Standardmaß von 25 mm.
Lüftervergleich
In den Benchmarks stellen wir dem Arctic P12 Pro eine ganze Reihe an Lüftern gegenüber. Die Auswahl besteht aus repräsentativen Spitzenmodellen verschiedener Marken. Allen voran: der Phanteks T30 und der Noctua NF-A12x25 G2. Während letzterer in der 25-mm-Dicke-Kategorie das Maß der Dinge darstellt, kann der Phanteks-30-mm-Lüfter die komplette Rangliste anführen. Auffällig im oberen Testfeld: Bei fast jedem Lüfter wird ein Preis von um die 30 Euro aufgerufen. Noctua und Phanteks verlangen für ihre Spitzenmodelle gar 35 Euro. Aber es hat sich auch ein Budget-Kandidat in die Oberklasse geschlichen. Mit dem Endorfy Fluctus gibt es einen Konkurrenten zum P12 Pro. Schlussendlich wurde natürlich die Non-Pro-Variante des P12 zum Vergleich in die Grafik integriert. Wie sich der P12 Pro im Vergleich schlägt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

Ist eigentlich auch meist nicht das Problem.
Das sieht auf jeden Fall nach schlechter Auflage aus. Egal warum.
Aber ja, ich drossle die nochmal extra ein.
Jeder wie er mag, natürlich.
Versteh mich nicht falsch, hatte selbst mal eine 3080 Ti.
Aber eine 300W oder sogar "ü300W" würde ich heute nicht mehr kaufen und finde es beinahe hirnrissig. 😅🙈
Trotzdem war die 3080 Ti nicht bei 100°C geschweige 90°C - auch nicht beim Hotspot.
Der VRAM war einfach nur nervig heiß. Wie bei vielen 9070er Karten.
Der 7900 XTX stehen etwas mehr Effizienz und ein etwas niedrigerer Verbrauch prinzipiell schon ganz gut zu Gesicht, da ist das nicht ganz so tragisch.