Arctic Xtender VG: Eigenschaften und Zusammenbau
In diesem Artikel
Verarbeitung und Kabelmanagement
Das Gehäuse von Arctic überzeugt mit sehr guter Materialverarbeitung. Die Metallkonstruktion wirkt hochwertig, die Schnittkanten sind sauber entgratet, und man schneidet sich nicht versehentlich beim Zusammenbau des eigenen Systems. Außerdem zeigt sich eine hohe Verwindungssteifigkeit. Beide Seitenteile sind solide eingehängt. Unten greifen stabile Haken, während oben ein Klicksystem für sicheren Halt sorgt. Das Einbauen ist intuitiv, auch wenn ein bestimmter Winkel genutzt werden muss. Wer möchte, kann die Panels zusätzlich mit Thumbscrews fixieren - notwendig ist das im Alltag jedoch nicht, da sie weder wackeln noch versehentlich herausfallen.
Quelle: PCGH
Viel Platz für Massenspeicher: Die HDD-Käfige sind leicht zugänglich und lassen sich per Thumbscrew sehr schnell ausbauen.
Für das Kabelmanagement stehen im Arctic Xtender mehrere sinnvoll platzierte Durchführungen zur Verfügung, von denen die meisten mit Gummierungen versehen sind, um Kabel vor Kanten zu schützen. Auch beim schwungvollen Durchführen von Kabeln fallen oder rutschen die Gummierungen nicht heraus, können bei Bedarf allerdings auch entfernt werden. Hinter dem Mainboardtray bietet das Gehäuse rund 24 mm Platz, was in der Praxis ausreicht, um auch dickere Kabelstränge zu verlegen, ohne dass das Seitenteil beim Schließen unter Spannung steht. Mehrere bereits vorinstallierte Klettbinder erleichtern das Bündeln und Fixieren der Kabel. Praktisch ist auch der per Thumbscrew entnehmbare Festplattenkäfig, der bei Bedarf nicht nur zusätzlichen Platz für lange Netzteile schafft (bis zu 31,8 cm, mit HDD-Käfig 20 cm), sondern auch den Einbau von Kabeln und Anschlüssen im unteren Bereich deutlich erleichtert. Ein Detail, das in der Praxis ebenfalls positiv auffällt: Schrauben und weiteres Montagematerial werden nicht lose in einzelnen Tütchen geliefert, wie es bei vielen anderen Herstellern üblich ist, sondern in einer kompakten Kunststoffbox vorsortiert. Das sorgt für Ordnung beim Aufbau und minimiert die Gefahr, Kleinteile zu verlieren.
Zusammenbau und mögliche Probleme
Der Zusammenbau selbst gestaltet sich insgesamt gut, weist aber einige Punkte auf, bei denen etwas mehr Sorgfalt nötig ist. Die Thumbscrews am Netzteilträger sind beispielsweise nicht besonders leichtgängig und erfordern spürbaren Kraftaufwand, um gelöst oder angezogen zu werden. Das ist kein gravierendes Problem, kann aber gerade bei häufigem Umbau etwas lästig sein. Beim Einbau einer Grafikkarte verläuft alles unproblematisch, solange diese horizontal montiert wird. Die vertikale Montage ist dagegen umständlicher, da die Karte im eingebauten Zustand innen festgeschraubt werden muss. Das zwingt dazu, mit dem Schraubendreher direkt im Gehäuse zu arbeiten, was bei beengtem Platz Fingerspitzengefühl erfordert. Sinnvoll ist es auch, die vertikale Halterung vor dem Mainboardeinbau zu demontieren, um späteren Frust zu vermeiden. Andernfalls kann die Halteblende im unteren Bereich den Zugriff auf bestimmte Mainboardanschlüsse oder Steckplätze blockieren.
Quelle: PCGH
Diese Blende kann den Zugang zum unteren Teil des Mainboards versperren.
Staubschutz
Quelle: PCGH
Der Staubschutz wirkt hochwertig und sitzt magnetisch, aber sehr fest.
Beim Staubschutz setzt das Xtender auf eine klare Trennung: Die Front- und die linke Seite bestehen vollständig aus Glas und benötigen daher keine Staubfilter. Die rechte Seite hingegen ist großflächig perforiert, um den drei seitlich montierten 140-mm-Lüftern Frischluft zuzuführen. Hier sitzt ein hochwertig verarbeiteter, magnetisch haftender Staubfilter, der sicher fixiert ist, sich aber mit wenigen Handgriffen erreichen lässt. Dazu muss lediglich das rechte Seitenteil abgenommen werden, um den Filter herauszunehmen und zu reinigen. Der Deckel ist ebenfalls mit einem stabilen, magnetischen Staubfilter ausgestattet. Dieser sitzt ebenfalls fest, kann aber schnell entfernt werden, indem man den Deckel einfach nach oben abzieht. Ein Herausschieben nach hinten ist nicht nötig. Der Gehäuseboden ist vollständig geschlossen, weshalb dort kein Staubfilter erforderlich ist.

Hab ich was verpasst Arctic war doch für preiswerte sachen bekannt ...
1. ist es ein deutsches Unternehmen, quasi bei mir um die Ecke, alleine deswegen ist so etwas definitiv äußerst begrüßenswert, das man versucht, auch im heimischen Markt weiterhin Arbeitsplätze zu sichern und zu fördern!
Muss und sollte ja nicht alles ausschließlich aus Amerika und dem asiatischen Bereich gekauft werden müssen?!
Marketing ist z.T. in den USA - Entwickelt und Produziert wird in China
Damit ist der größte Teil der Wertschöpfung nicht im Land.
Man sollte halt nur zusehen, dass man nicht schlechter ist als die Konkurrenz, die bereits schon da war und ist, aber das ist ja geglückt.
Wie man es nicht machen sollte, zeigt ja gerade Keno von der CT in seinem neuen Video über die Bastelfreunde, die ihr innovatives Notebookprojekt versuchen auf den Desktop umzuleiten, und grundlegend dabei total gescheitert sind.
Stark überteuerte Legoklotzoptik ohne Sinn und Verstand.
So etwas sollte man nur machen, wenn man weiß, dass es auch jemand verlangt und es dann auch kaufen wird.
Mit Gewalt etwas völlig anders machen zu wollen, wie z.B. BTX Standard 2.0, geht einfach oft nach hinten los.
Auch die Sache mit dem alle Anschlüsse hinten ans Mainboard verschieben und dann anders im Gehäuse zu verlegen ist äußerst riskant, wenn nicht gleich mehrere Firmen mitziehen.
Selbst der ATX 3 Standard hat massiv viele Gegner, da das ganze Konzept nicht ordentlich durchdacht worden ist und die ganze Nvidia Riege wegen klarer Mißachtung von Sicherheitsnormen mitunter vor sich hinschmort.
Ist ja ok, einfach immer das gleiche zu machen, wie alle anderen auch, bloß ein bisschen günstiger, um möglichst wenig Risiko am Markt zu tragen. Damit bleibt es halt langweilig und öde.
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Kommt am Lightbase 600 LX nicht ganz vorbei.
Irgendwer wird's schon kaufen, oder so die Devise...
Fakt ist eher:
1. ist es ein deutsches Unternehmen, quasi bei mir um die Ecke, alleine deswegen ist so etwas definitiv äußerst begrüßenswert, das man versucht, auch im heimischen Markt weiterhin Arbeitsplätze zu sichern und zu fördern!
Muss und sollte ja nicht alles ausschließlich aus Amerika und dem asiatischen Bereich gekauft werden müssen?!
2. sollte man bei einem (Wieder)Einstieg nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, ein sorgfältiges und sicheres Vorgehen ist auf jeden Fall sinnvoller als ein großes Wagnis, wo dann nur ein paar Enthusiasten und Anderstickende für dann vielleicht einem Aufpreis sich einen Tüdelkram da hinstellen.
Man sollte halt nur zusehen, dass man nicht schlechter ist als die Konkurrenz, die bereits schon da war und ist, aber das ist ja geglückt.
Wie man es nicht machen sollte, zeigt ja gerade Keno von der CT in seinem neuen Video über die Bastelfreunde, die ihr innovatives Notebookprojekt versuchen auf den Desktop umzuleiten, und grundlegend dabei total gescheitert sind.
Stark überteuerte Legoklotzoptik ohne Sinn und Verstand.
So etwas sollte man nur machen, wenn man weiß, dass es auch jemand verlangt und es dann auch kaufen wird.
Mit Gewalt etwas völlig anders machen zu wollen, wie z.B. BTX Standard 2.0, geht einfach oft nach hinten los.
Auch die Sache mit dem alle Anschlüsse hinten ans Mainboard verschieben und dann anders im Gehäuse zu verlegen ist äußerst riskant, wenn nicht gleich mehrere Firmen mitziehen.
Selbst der ATX 3 Standard hat massiv viele Gegner, da das ganze Konzept nicht ordentlich durchdacht worden ist und die ganze Nvidia Riege wegen klarer Mißachtung von Sicherheitsnormen mitunter vor sich hinschmort.
Hab ich was verpasst Arctic war doch für preiswerte sachen bekannt ...
Irgendwer wird's schon kaufen, oder so die Devise...