Corsair Obsidian 1000D: Riesiges Gehäuse bietet Platz für zwei Systeme
Corsair hat das neue Obsidian-1000D-Gehäuse veröffentlicht. Es basiert auf dem Concept-Slate-Prototypen, welchen der Hersteller letzes Jahr auf der Computex vorstellte. In dem enorm großen Tower mit Drei-Kammern-Design finden zwei Systeme - ein Hauptsystem bis zum E-ATX-Formfaktor und ein kleines Mini-ITX-System - Platz. Diese Idee soll besonders Streamern zugutekommen, die mit dem Nebensystem streamen, was mit dem Hauptsystem gespielt wird.
Der Peripheriehersteller Corsair gab am zehnten Mai den Launch des neuen Corsair-Obisidian-1000D-Gehäuses bekannt. Mit einem Volumen von 148 Litern sollte es sich bei dem Obsidian 1000D um das größte seriengefertigte Tower-Gehäuse auf dem Markt handeln. Die umfangreichen Maße erlauben es, zwei komplette PC-Systeme im gleichen Tower unterzubringen. Für das Hauptsystem können Mainboards bis zum E-ATX-Format und maximal acht PCI-Express-Steckkarten verbaut werden; die Grafikkarte lässt sich vertikal präsentieren. Das Zweitsystem muss sich auf ein Mini-ITX-Mainboard und zwei Slots für PCI-E-Geräte beschränken.
Das neue 1000D-Gehäuse folgt den bekannten Designrichtlinen der Corsair-Obsidian-Serie. Es besteht aus Stahl und Elementen aus gebürstetem Aluminium. Vier Hartglaspaneele, einschließlich des Frontpanels und der beiden Seitenteile, erlauben einen Einblick in das Innere. In dem 69,7 Zentimeter hohen, 69,3 Zentimeter langen und 30,7 Zentimeter breiten Kasten findet eine Menge Hardware Platz: bis zu elf Speichereinheiten (in acht 2,5-Zoll- und fünf 3,5-Zoll-Einbauschächten), zwei Netzteile (eines im SFX-Formfaktor für das Nebensystem), achtzehn Lüfter und mehrere Wärmetauscher für Wasserkühlungen passen in das Corsair Obsidian 1000D.
Hinter der breiten Gehäusefront lassen sich zwei 480-mm-Radiatoren unterbringen. Ein Radiator mit einer Länge von bis 420 Millimetern kann oben unter den Deckel angeschraubt werden. Im Inneren an der Rückseite des Towers lässt sich ein 240-mm- Wärmetauscher montieren. Alle Radiatoren werden auf Metall-Trays installiert, welche auf herausziehbaren Schienen sitzen. Dies ermöglicht einfacheres Einbauen - und mit dem Kauf von anderen Trays - eine höhere Anpassbarkeit. Eine digitale Lüftersteuerung vom Typ Corsair Commander Pro erlaubt es die Geschwindigkeit von sechs PWM-Lüftern und die RGB-Beleuchtung von sechs LED-Streifen nach Nutzerwünschen zu konfigurieren. Weitere Anpassungsmöglichkeiten der Beleuchtungsfarben bietet die Corsair-iCUE-Software, welche die Beleuchtung aller kompatiblen Produkte - darunter auch von Tastaturen und Mäusen - synchronisieren kann.
Der größte Tower von Corsair bietet herausnehmbare Staubfilter und viele Optionen für den Einbau von Pumpe und Reservoir. Am Frontpanel befinden sich USB-3.1-Typ-C-Ports und USB-3.0-Buchsen. Im PCGH-Preisvergleich ist das Corsair Obsidian 1000D momentan bei keinem Händler gelistet. Corsair gibt aber auf der Produktseite eine unverbindliche Preisempfehlung von 499,90 Euro an.
Quelle: Corsair-Produktseite

Ach nee, ein Glaskasten -- sieht nicht wirklich schön aus.
Ich habe mir ja schon die ganze Zeit einen Nachfolger für das Obsidian 900D gewünscht, aber das 1000D gefällt mir überhaupt nicht.
Ich hätte eher sowas wie ein 900D mit zeitgemäßer Technik erwartet, nicht einen riesen Glaspalast mit RGB-Lüftern. Außerdem hätte es mir gereicht, wenn ein System plus Wakü bequem Platz hätte.
optisch irgendwie geil. Für fette Custom Loops auf jeden Fall spektakulär.
ABER: Was sollen die 2 lieblos reingeworfenen Würfel am Boden? Diese Netzteilabdeckung und dieser Festplattenkäfig... Sorry, hätte man das nicht wenigstens anpassen können?
Bei der Größe des Gehäuses, wäre ein vernünftiges 2 Kammer Design sicherlich machbar gewesen um beides verschwinden zu lassen.
Der unter Staubfilter lässt sich nur nach hinten rausziehen? Das Ding ist schwer. Ich kann das doch nicht ständig hin und her schieben damit ich den raus ziehen kann.
Finde auch nicht gut, dass die Radiatormountings so vorkonfiguriert sind, dass sie nie nur an den Rotorblättern der Luffis Luft durchlassen. Im Pullbetrieb bleibt Radiatorfläche so ungenutzt.
Schade, wirkt irgendwie unfertig.
Da finde ich "mini" Systeme interessanter!
Wenn man als Alternative das Phanteks Elite ins Auge fasst ist das schon fast ein Schnäppchen. Aber über das Design kann man natürlich streiten. Ich glaube ja das es für die jungen Streamer die auf dieses ganze Glas und die Beleuchtung stehen sehr gut passen könnte.