Netzteil-Test und Kaufberatung: Die besten Netzteile

Netzteil-Test und Kaufberatung: Eine enorm wichtige, aber dennoch oft unterschätzte Komponente eines funktionierenden Computers, bildet das PC-Netzteil. Verglichen mit Grafikkarte oder Prozessor haben Spannungswandler eine deutlich höhere Halbwertszeit und werden deswegen auch seltener ausgetauscht. Aus diesem Grund sollte die Kaufentscheidung für das eigene Netzteil wohlüberlegt sein, schließlich verbleibt das Gerät lange beim Besitzer. PC Games Hardware zeigt Ihnen mehrere Aspekte, auf die Sie beim Netzteilkauf unbedingt achten sollten, wir wollen Ihnen aber auch einen Blick in die Technik geben.

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Netzteil-Test und Kaufberatung: Die besten Netzteile
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Update: Für das Jahr 2022 haben wir die gesamte Kaufberatung in unserer Neufassung des Artikels von Grund auf aktuell, verständlich und übersichtlich aufgesetzt, mit dutzenden Netzteil-Tests, einfachen Erklärungen und vielen Tipps beim Kauf! Unter anderem mit Infos zu ATX 3.0, Netzteilen mit 500 bis 1.600 Watt und mehr.

Das beste PC-Netzteil 2021: Leistung erklärt

Zuallererst müssen Sie wissen, wie viel Leistung Ihr Rechner unter Volllast benötigen wird. Das mag sich zunächst trivial anhören, aber dies bürgt großes Fehlerpotenzial. Unüberlegt fahren einige getreu dem Motto: viel hilft viel. Das schlägt sich nicht nur in völlig überdimensionierten Anschaffungskosten für High-End-Hardware nieder, sondern womöglich auch in der Stromrechnung. Der Sweetspot liegt nämlich zwischen 45 und 75 Prozent Last und ist natürlich von den verbauten Topologien im Netzteile abhängig. Bei den Tests zeigte sich aber beim Gros, dass in diesem Lastfenster Spannungswandler am effektivsten arbeiten können. Es macht also wenig Sinn, sich einen Watt-Boliden ins Haus zu holen, wenn man nur einen Bürorechner sein Eigen nennt. Um die Leistungsaufnahme des Systems zu bestimmen, lohnt sich also ein Blick auf die Herstellerangaben oder alternativ können Sie einen Watt-Rechner einiger Hersteller zu Rate ziehen. Beachten Sie bei der Verwendung dieser, dass es sich hier nur um Richtwerte und keine absoluten Werte handelt. Haben Sie den Stromhunger Ihres (zukünftigen) Rechners ermittelt, sollten Sie unbedingt einen Puffer einrechnen, um so für zukünftige Erweiterungen (SSD, optisches Laufwerk etc.) oder moderate Übertaktungsversuche gewappnet zu sein.

Auch Lesenswert: So finden Sie das beste Netzteil für Ihren Rechner

Aber Vorsicht: Bei energiehungrigen Komponenten ist nicht nur die Gesamtleistung des Netzteils wichtig, sondern auch die Nominalleistung der einzelnen Schienen. Das bezieht sich besonders auf die 12-Volt-Schiene, die im Laufe der Zeit immer mehr Bedeutung innerhalb der Stromversorgung in einem ATX-Rechner bekommen hat. Sollte diese Schiene zum Beispiel nur 200W liefern können, Ihr Verbraucher aber 250 Watt ziehen, ist dieses Netzteil ungeeignet.

Als Orientierungshilfe kann man für simple Bürorechner ohne dedizierte Grafikkarte 200 Watt veranschlagen, bei Multimedia-Rechnern mit Budget- oder Mittelklassekarten 300 Watt und bei aktueller Gaming-Hardware sollte man mindestens 500 Watt einplanen - erst bei einer übertakteten High-End-Grafikkarte oder gar im Multi-GPU-Betrieb werden größere Watt-Zahlen notwendig.

[PLUS] Vergleichstest: Netzteilübersicht der goldenen Mitte 2019

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PCGH Plus: Schon Ovid hatte es gewusst und schrieb nieder: In der Mitte gehst du am sichersten. Das gilt auch für Netzteile, weshalb wir 11 mittelpreisige Gold-Exemplare mit maximal 650 Watt herausgesucht haben. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2019.

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Netzteil-Kaufberatung: Wie wichtig ist Effizienz?

Beim Wandlungsprozess von 230-Volt-Netzspannung in computertaugliche 12-Volt-Gleichspannung gehen einige Watt in Form von Wärme verloren, die dennoch aus der Steckdose gezogen werden müssen. Das heißt: Verbrauchen die verbauten Komponenten beispielsweise 400 Watt, wird für einen einwandfreien Betrieb insgesamt 488 W Leistung benötigt, sofern das Netzteil über 80 Prozent Effizienz verfügt. Um Informationen zum Wirkungsgrad der Spannungswandler zu bekommen, hat sich das US-amerikanische 80-Plus-Zertifikat durchgesetzt. In der niedrigsten Zertifizierung werden 80 Prozent Effizienz bei 50 Prozent Auslastung in einem 115-Volt-Netz erreicht. Leistungsfähigere Spannungswandler werden anhand ihrer Effizienzwerte in Bronze (85 Prozent), Silber (88 Prozent), Gold (90 Prozent), Platinum (92 Prozent) und Titanium (94 Prozent) eingeteilt.

In der höchsten Effizienzklasse zieht ein Netzteil dagegen rund 2/3 weniger Energie (426 Watt) und spart in einem Acht-Stunden-Volllast-Szenario pro Jahr circa 55 Euro (bei einem kWh-Preis von 30 Cent) - verglichen mit der niedrigsten Zertifizierung 80-Plus. Je länger Ihr Rechner also in Betrieb ist, desto eher lohnt sich der Kauf einer hohen Effizienzklasse. Nutzen Sie Ihr System dagegen als Bürorechner nur acht Stunden am Tag oder weniger, müssen Sie nicht unbedingt mit hocheffizienten Spannungswandlern Ihren Rechner bestücken. Für Multimedia-Rechner mit moderaten Mittelklasse-GPUs fahren Sie am besten mit einem Gold-Netzteil, die es schon ab 70 Euro zu kaufen gibt - (siehe hierzu Marktübersicht Netzteile PCGH 07/2017). Ein guter Richtwert für das Netzteil-Budget sollte der jährlich eingesparte Betrag sein: Achten Sie darauf, dass sich nach spätestens zwei Jahren Nutzung der Spannungswandler amortisiert hat.

Die Lautstärke bei PC-Netzteilen

Physikalisch gesehen, ist Schall eine als Welle fortschreitende mechanische Deformation eines Mediums - gut sichtbar an der sich bewegenden Membran eines Lautsprechers. Diese Schallwellen werden im Gehör als physikalischer Reiz wahrgenommen, in elektrische Signale gewandelt und im Gehirn verrechnet. Bei Akustikmessungen kommt aber überwiegend der sogenannte bewertete Schalldruckpegel (gemessen in Dezibel) zum Einsatz. Dieser lässt leider keine proportionale Abbildung des menschlichen Lautstärkeempfindens zu, wie etwa die Messung der Lautheit in Sone. Die menschliche Wahrnehmung von Audiosignalen setzt sich aus mehreren Parameter zusammen, wie zum Beispiel Frequenz oder Schärfe des Tons. Mit der Lautheitsmessung kann so eine psychoakustische Kenngröße ermittelt werden, die die subjektive Wahrnehmung eines Menschen widerspiegelt.

Netzteilkauf: Diese fünf Punkte sollten Sie beachten (1) Quelle: PC Games Hardware Wenn Sie auf einen komplett stillen PC angewiesen sind, empfiehlt sich ein passiv gekühltes Netzteil. In der Regel werden hier hochwertige Baugruppen verbaut, da diese höheren Temperaturen und Belastungen ausgesetzt werden können - extrem wichtig, wenn es keine aktive Kühlung gibt. Dadurch werden auch die elektrischen Eigengeräusche, wie etwa Spulenfiepen, am besten unterdrückt. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie bei aktiv gekühlten Spannungswandlern unbedingt auf die Lüfterkurve richten: Diese sollte im besten Fall anpassbar sein und im schlechtesten Fall erst bei 80 Prozent Last merklich hörbar werden. Eine sehr gute Alternative zu den teuren passiv gekühlten Netzteilen sind die semi-passiven Vertreter. Diese laufen bis zu einem bestimmten Lastbereich, meist bis zu circa 25 Prozent ohne aktive Kühlung der Baugruppen - ideal also für Idle-Zustände, Office-Arbeiten oder Ähnliches. Die Lautheit eines Netzteils ist auch maßgeblich von der Größe des verwendeten Lüfters abhängig: Je kleiner ein Rotor ist, desto lauter ist dieser. Setzen Sie in ruhigen Arbeitsbereichen dann lieber auf Spannungswandler mit mindestens 120-mm-Lüftern. Bedenken Sie auch die Entfernung zum PC, da die Intensität des Schalls im Quadrat von der Quelle abnimmt.

Wichtige Netzteilspezifikationen

Mehrere Spezifikationen, Richtlinien und Siegel haben sich im Laufe der Zeit im Netzteilsektor etabliert, die wichtigsten werden heutzutage wohl die ATX- und EPS-Design-Grundlagen sowie die Voraussetzungen für ein 80-Plus-Label sein. Im Folgenden gehen wir etwas genauer darauf ein.

ATX-Spezifikationen

Der ATX-Formfaktor (engl. Advanced Technology Extended) wurde 1995 von Intel als Nachfolger für den damals vorherrschenden de facto Standard AT entwickelt, um Computer zu normieren und so die Austauschbarkeit von Produkten verschiedener Hersteller untereinander zu erhöhen. Schließlich wollte man Inkompatibilitäten vermeiden und Wildwuchs unterbinden - Nutzer sollten es beim PC-Bau einfacher haben. Neben Mainboards definierte der ATX-Design-Guide auch die Spezifikationen für Netzteile, Gehäuse und Steckkarten. Bei Einführung des Standards vor 24 Jahren waren die Vorgaben Großteils noch ganz anders, sodass beispielsweise der Fokus auf der 5-Volt- und 3,3-Volt-Schiene lag oder der Hauptversorgungsstecker für die Platine nur eine 20-Pin-Belegung hatte, im Gegensatz zur heutigen 24-Pin-Versorgung. Die 12-Volt-Leitung wurde in den Anfängen dagegen hauptsächlich für Lüfter oder andere Motoren in Peripheriegeräten verwendet.

Wie sich die Zeiten ändern, denn heutzutage übernimmt die 12-Volt-Schiene die Hauptstromversorgung der wichtigsten Komponenten im Rechner. Heutzutage werden die Nebenspannungen zwar noch verwendet, aber ihnen wird immer weniger Bedeutung zu Teil, wie man im aktuellen Design-Guide 2.52 sehen kann: Hier wurde die 3,3-Volt-Leitung aus einer SATA-Verbindung entfernt, empfohlen wird sie aktuell nur noch, um eine Abwärtskompatibilität zu garantieren. Neben einheitlichen Dimensionen, die nur bedingt in Stein gemeißelt sind, behandeln die ATX-Spezifikationen für den Betrieb weitaus wichtigere Punkte, die sich dann in der Performance, Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit niederschlagen. Mit der neusten Iteration 2.52 hat übrigens auch das Modern Standby Einzug enthalten, sodass auch rotierende Medien (Festplatte) in das S0-Low-Power-Leerlauf-Modell schalten kann, sodass während einer Nicht-Nutzung möglichst wenig Energie verbraucht wird.
Belegung der Stecker eines ATX-1.3-Netzteils (der 4-polige „P4“-Stecker ist anders belegt als die 4 Zusatz-Pins eines ATX-24-Pin-Steckers und kann [auch mechanisch] nicht dafür verwendet werden) Quelle: Wikipedia Belegung der Stecker eines ATX-1.3-Netzteils (der 4-polige „P4“-Stecker ist anders belegt als die 4 Zusatz-Pins eines ATX-24-Pin-Steckers und kann [auch mechanisch] nicht dafür verwendet werden)
In Intels Design-Spezifikationen sind auch die Parameter für Derivate des ATX-Formfaktors enthalten, sodass Sie dort auch die spezifischen Unterschiede zwischen EPS12V, CFX12V, LFX12V, SFX12V, TFX12V und Flex-ATX einsehen können.

EPS-Spezifikationen

Der Entry-Level-Power-Supply-Formfaktor ist ein weiteres Derivat des ATX-Standards und ist für sehr starke Netzteile gedacht, die Workstations oder Server mit Energie befeuern. Statt des 4-poligen ATX-Steckers, der am Mainboard angeschlossen wird und die CPU mit Strom versorgt, übernimmt hier ein 8-poliger Anschluss die Aufgabe. Viele ATX-Netzteile haben mittlerweile auch EPS-Stecker, um dem Stromhunger moderner Systeme Gerecht zu werden. Bei EPS-Netzteilen fallen dagegen die Abmessungen etwas anders aus, sodass die Einbautiefe bis zu 230 mm tief sein darf, ATX hat nur 140 mm. Außerdem sind elektrisch vier 12-Volt-Schienen spezifiziert, die je 20 Ampere liefern. Außerdem ist ein v-Pin-12-Volt-Anschluss vorgesehen, wenn die Leistung 700 bis 800 W beträgt, ab 850 Watt sind es dann zwei dieser Stecker.

80-Plus-Initiative

Hierbei handelt es sich um ein freiwilliges Zertifizierungsprogramm für Netzteile, welches 2004 von Ecos Consulting ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, mit dem Label Spannungswandler zu promoten, die mindestens einen 80-prozentigen Wirkungsgrad bei 20, 50 und 100 Prozent Last aufweisen und gleichzeitige einen Leistungskorrekturfaktor über 0,90 bei Volllast haben. So wird maximal 20 Prozent der aufgewendeten Energie in einem Wärmestrom abgegeben. Ein Jahr nach der Etablierung eines Testprozederes konnte Seasonic schon das erste Netzteil produzieren, welches den Vorgaben der noch jungen Initiative entsprachen. Seit 2007 sind die Spezifikationen der 80-Plus-Initiative auch in den Energy-Star-4.0-Spezifikationen. Im gleichen Jahr weisen schon über 200 Netzteile eine Effizienz von 80 Prozent oder mehr auf. Vier Jahre nach Beginn wurden im Jahr 2008 Bronze, Silber und Gold mit höheren Anforderungen an die Effizienz eingeführt, ein Jahr danach Platinum und im Jahr 2012 die im Moment effektivste Zertifizierung Titanium.
<a href='de.wikipedia.org/wiki/80_PLUS#FN_1_back'>1</a>&nbsp;Der Leistungsfaktor der PFC muss mindestens 90&nbsp;% betragen. <br> <a href='de.wikipedia.org/wiki/80_PLUS#FN_2_back'>2</a>&nbsp;Der Leistungsfaktor der PFC muss mindestens 95&nbsp;% betragen. Quelle: Wikipedia 1 Der Leistungsfaktor der PFC muss mindestens 90 % betragen.
2 Der Leistungsfaktor der PFC muss mindestens 95 % betragen.

Neuer Standard ATX12VO

Der neue Intelstandard für Netzteile sieht vor, dass Spannungswandler in Zukunft nur noch 12 Volt ausgeben. Die Bezeichnung ATX12VO ist deswegen ziemlich treffend, da das O hier für "only" steht. Besaßen ATX-Netzteile bisher mehrere Spannungsleitungen, die für Peripherie 3,3 Volt und 5 Volt ausgegeben haben, beschränkt man sich nun nur noch auf 12 Volt. Dadurch ändert sich auch der Mainboard- beziehungsweise der ATX-Stecker und wird von 24 Pins auf 10 Pins reduziert. Weiterhin am Netzteil vorhanden sind die Energieleitungen für EPS und PCI-E, SATA oder Molex fallen jedoch weg und müssen nun vom Mainboard über Spannungswandler erzeugt werden. Dadurch werden die Hauptplatinen natürlich teurer, da die Schienen aus dem Netzteil nun am Mainboard vorhanden sind, inklusive der Anschlüsse für die Peripherie. Die Idee dahinter ist, dadurch Netzteile günstiger und effizienter zu bekommen. Vorerst wird dieser Standard nur in Komplettsystemen mit Custom-Lösungen Einzug finden, Eigenbauten im ATX-Standard werden auch in naher Zukunft davon nicht tangiert werden.
ATX12VO Belegung des 10-Pin-Steckers Quelle: Intel ATX12VO Belegung des 10-Pin-Steckers

Technik: Gütesiegel 80 Plus im Video erklärt

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  2. Seite 2 Netzteil-Kaufberatung2026: Technik zu PC-Netzteilen
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  4. Seite 4 Das beste PC-Netzteil 2026: Konkrete NT-Empfehlungen
    • Kommentare (151)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ButchA_xXx Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von TrueRomance
        die bekommen es leider nicht hin, einen leisen Luffi zu verbauen.
        also der Lüfter von meinem Seasonic 80 Plus Titanium ist unhörbar!!! Naja... ok... erwischt - es hat halt einfach keinen
        Hammerteil in jeglicher Hinsicht, hat dafür auch ne Mark mehr gekostet, namentlich mein "Seasonic Prime Titanium Fanless 600W"
      • Von ButchA_xXx Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von TrueRomance
        die bekommen es leider nicht hin, einen leisen Luffi zu verbauen.
        also der Lüfter von meinem Seasonic 80 Plus Titanium ist unhörbar!!! Naja... ok... erwischt - es hat halt einfach keinen
        Hammerteil in jeglicher Hinsicht, hat dafür auch ne Mark mehr gekostet, namentlich mein "Seasonic Prime Titanium Fanless 600W"
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von latiose88
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        ...
        Laut PCGH Strom Rechner Kalkulator komme ich auf 500 Watt.
        ...
        Nun wollen mir welche hier weismachen ich bräuchte unbedingt ein 750 Watt.Als begründung ,damit ich luft habe.
        ...
        Dürfte denn auch 650 Watt ausreichend sein um noch etwas luft zu haben?
        ...
        Naja im Prinzip hast Du es ja schon raus
        Ich würde auch bei ~500W in Richtung 600-650W-Netzteil gehen.
        Es geht darum, dass das Netzteil nicht ständig bei 90%/95%/100% oder so betrieben wird. Vermutlich einfach aus Gründen der Lautstärke, evtl. auch Effizienz (hab die Effizienzkurven jetzt nicht mehr im Kopf aber ich glaube ein Anstieg ab 50% bis in die 90er Prozente ist normal, danach sollte es abfallend sein, aber ich irre mich auch oft!!).

        Ich persönlich versuche in den Bereich 50-80% des Netzteils zu kommen, allerdings hab ich schon immer ein 450-550W Netzteil. Der Grund ist, weil ich ein wenig Öko eingestellt als auch der Meinung bin, dass man mit etwas Feinarbeit auch aus einem "500W-Spiele-PC" eine brauchbare Leistung herauskitzeln kann. Das ist einfach mein persönlicher Sweetspot und ein wenig UV/Offset/OC-Spielereien machen mir auch Spaß! Dafür hat man das Hobby (bei mir light) ja auch! Habe auch noch nie die leistungsstärkste CPU oder GPU gekauft, sondern immer das, was im Verhätlnis wirklich sinnvoll erschien.
        Beim Netzteil, Board und evtl. noch CPU-Kühler/RAM schaue ich auch eher auf Garantie, lese (wenn vorhanden) Langzeittests und kaufe längerfristig geplant ein; die CPU und GPU kann man dann später nochmal nachkaufen und dadurch den Nutzungszeitraum bestimmter Komponenten auch etwas strecken. Mein 550W-Netzteil hatte damals die aktuellste Topologie und reichlich Garantie: da lief dann ein Athlon II X2 und ein Phenom II X4 drauf inkl. R9 380 4GB und davor eine HD7770 GHz Edition. Das Netzteil war also leicht überdimensioniert in der Technologie, dafür hab ich es aber auch immer noch in Betrieb; aktuell mit einem R5 1500X in Verbindung mit einer RX 580 8GB. Das Netzteil wird auch bleiben, wenn ich auf einen 5600X/5800X aufrüste und mir dazu später eine 6800 (ja, die non XT) hole. Beim nächsten Sprung wäre dann aber vermutlich ein neues Netzteil fällig.

        Hoffe, ich konnte etwas helfen. Gerade das Netzteil (und natürlich der Monitor) sind die aktiven Komponenten (Gehäuse ist für mich passiv), welche wahrscheinlich mehrere Hardwarewechsel verkraften müssen. In ein gutes Netzteil zu investieren ist also eine gute Idee, gerade in Zeiten, wo die Schaltungen so schnell sind, dass Peaks so kurz sind, dass wirklich alte Netzteile da kapitulieren.
      • Von DAU_0815
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Netzteil-Kaufberatung 2017: Diese fünf Punkte sollten Sie beachten

        Sicherlich ein schöner Artikel, aber viel zu unübersichtlich. Riesige Bilder ohne Aussagewert, die den Textfluss stören und das wichtige, was der Nutzer sucht, die Liste mit empfohlenen Netzteilen und die Verlinkung, ist irgendwo hinten versteckt und viel zu textüberladen.

        Es ist immer schwierig, den Spagat zwischen detailierter Beschreibung und guter Übersicht hin zu bekommen. In diesem Fall würde ích vorschlagen, in Richtung Übersichtlichkeit etwas weiter zu optimieren.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das stimmt nicht immer,ich bin nicht gut infomiert bei den ganzen Netzteilen.Bin noch am überlegen welches es werden soll.Laut PCGH Strom Rechner Kalkulator komme ich auf 500 Watt.Nun schreiben jedoch welche,am besten nen 750 Watt Netzteil kaufen.Verbaut wird ein Ryzen 9 3950x das zwar auf 4,5 ghz übertaktet werden soll,jedoch weil es ein reiner Gamer Pc sein wird,wird SMT abgeschaltet.Dadurch spare ich strom um die freigewordene mehr Stromverbrauch einzusparen. Am ende braucht die CPU also nicht mehr Strom. Damit gleiche ich den höheren Takt wieder aus.
        Als GPU wird eine Inno3d RTX 2080 ti rein kommen.Diese ist wohl von haus aus schon grund Übertaktet. Darum komme ich hier ja auch auf 496 Watt.

        Nun wollen mir welche hier weismachen ich bräuchte unbedingt ein 750 Watt.Als begründung ,damit ich luft habe. Nun ja,wohin denn luft. Nen RTX 3070 verbraucht weit weniger Strom. Der Pc ist für meinen besten Kumpel der nur in 1080p zockt. Ich frage mich ob sich in der Auflösung in Zukunft sich die Anforderung ebenso sehr weit erhöhen um maximale Optik genießen zu können. Ich kann mir nicht vorstellen das es in 1080p in Zukunft die doppelte Leistung benötig wird, in vergleich zu einer RTX 2080 ti.
        Nun ich tendiere ja zu einem Corsair Netzteil. Dürfte denn auch 650 Watt ausreichend sein um noch etwas luft zu haben?

        Denn würde man überall mindestens ein 200 Watt Puffer brauchen,dann käme ich mit den 450 Watt nicht aus und bräuchte auch bei einer schwächeren GPU mindestens 600 Watt und mehr.Was ja nicht der fall ist.Sonst würde sich ja ein Ryzen 9 3950x mit einer GTX 1060 bei einem 450 Watt Netzteil der Pc nicht mehr einschalten lassen.
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Ich würde mir wünschen, dass in NT-Artikeln zusätzlich so etwas wie "empfehlenswerte Technologien" auftaucht.
        Also für den unbedarften Käufer irgendwo im Nirgendwo so etwas wie: ein "neues Netzteil" sollte mindestens die Schutzschaltungen A, B und C haben, DC-DC-geregelt und im Idealfall Multi-Rail aufgebaut sein.
        Auf der anderen Seite: wer bis hier ins Forum findet benötigt solche Infos evtl. gar nicht mehr.
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