Corsair erweitert die Frame-Serie um neue Zubehörteile. Die Module sollen Design, Kühlung und Funktionalität der Gehäuse nachträglich anpassbar machen.
Corsair erweitert sein modulares Gehäusekonzept innerhalb der Frame-Reihe. Nachdem entsprechende Erweiterungen bereits zum Start des Frame 4000D angedeutet worden waren, sind nun die Zubehörteile verfügbar. Grundidee bleibt also das Baukastensystem.
Das Gehäuse dient als Basis, während sich zahlreiche Komponenten nachträglich austauschen lassen. Damit unterscheidet sich das Konzept von klassischen Designs, bei denen Änderungen meist nur durch einen vollständigen Gehäusewechsel möglich sind. Corsair verfolgt stattdessen einen Ansatz, bei dem äußere und teilweise auch interne Elemente modular erweitert werden können.
Ein zentraler Bestandteil sind neue Frontpanels. Neben der bekannten Mesh-Variante stehen alternative Designs zur Verfügung, darunter Holzfronten in unterschiedlichen Ausführungen sowie Varianten mit integrierter Beleuchtung. Der Austausch erfolgt über ein Clip-System. Beleuchtete Elemente benötigen zusätzlich Stromversorgung, was die Montage ein wenig komplexer macht.
Auch bei den Seitenteilen erweitert Corsair die Auswahl. Neben klassischen Glasflächen gibt es Module mit zusätzlichen Lüfterplätzen oder vorbereiteten Ausschnitten für Displays. Letztere lassen sich mit dem Xeneon Edge kombinieren. Allerdings sollte an dieser Stelle bedacht werden, dass bei dem Kit das Display nicht automatisch enthalten ist. Das muss zusätzlich gekauft werden.
Frame-Zubehör im Überblick
Parallel dazu liefert Corsair bei Bedarf auch funktionale Anpassungen. Austauschbare Front-I/O-Module ermöglichen unterschiedliche Anschlusskonfigurationen. Der Austausch erfolgt über wenige Handgriffe: Es müssen zwei Schrauben gelöst werden, dann lässt sich das Modul herausschieben und durch ein anderes ersetzen.
Im Innenraum setzt Corsair ebenfalls auf Modularität. Das Mainboard-Tray kann durch alternative Varianten ersetzt werden, darunter gelochte Versionen zur strukturierten Kabelführung. Diese sollen mehr Befestigungspunkte für Kabelmanagement bieten. Ergänzt wird das System durch variable Netzteilabdeckungen. Nutzer können zwischen vollständigen, verkürzten oder offenen Varianten wählen.
Preislich bewegen sich die einzelnen Module laut Herstellerangaben meist im Bereich zwischen etwa 20 und 70 Euro. Ein vollständig individualisiertes System kann sich damit preislich an umfangreich ausgestattete Showcase-Gehäuse annähern. Corsair stellt für die Frame-Serie zudem einen Online-Konfigurator bereit. Dort lassen sich kompatible Module kombinieren und visuell darstellen. Alternativ können bestehende Gehäuse schrittweise erweitert werden.
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