Geforce RTX 5090: Asus und MSI versehen 12V-2x6-Strombuchse mit Wärmeleitpads
Um eine Überhitzung des Stromanschlusses der Geforce RTX 5090 zu vermeiden, verbauen MSI und Asus auf ihren Custom-Grafikkarten teils Wärmeleitpads. Dank des neuen 12V-2x6-Standards sollte das aber eigentlich nicht nötig sein.
Der mit den RTX-4000-Grafikkarten erstmals großflächig eingeführte 12VHPWR-Anschluss hat vor gut zwei Jahren für einige Probleme gesorgt. Es gab diverse Berichte über geschmolzene Stecker und Buchsen, die später zur Einführung des dazu kompatiblen Nachfolgers 12V-2x6 führten. Trotzdem sind die Boardpartner bei den neuen RTX-5000-Grafikkarten offenbar vorsichtig: Bei den bislang vorgestellten RTX-5000-Grafikkarten sind einige Schutzmaßnahmen zu beobachten. MSI hat beispielsweise ein Modell mit gelbem Stecker vorgestellt, damit klar erkennbar ist, ob dieser wirklich eingerastet ist.
Teil des Kühlsystems
Laut Techpowerup setzen zudem sowohl Asus als auch MSI bei einigen ihrer Custom-Designs auf Basis der Geforce RTX 5090 auf eine verbesserte Kühlung. Konkret ist die Rede von den Modellen Asus ROG Astral Geforce RTX 5090 und MSI Geforce RTX 5090 Suprim (Liquid) SOC. Bei ebendiesen wurden dort, wo die Stecker mit dem PCB verlötet sind, Wärmeleitpads untergebracht. Das soll offenbar einen zusätzlichen Ableitpfad zur Backplate schaffen.
Quelle: Asus / MSI
Von oben nach unten: Asus ROG Astral Geforce RTX 5090, MSI Geforce RTX 5090 Suprim Liquid SOC und MSI Geforce RTX 5090 Suprim SOC.
Inwiefern das in der Praxis zu Vorteilen führen wird, ist bislang unklar. Einerseits erreicht Nvidias Geforce RTX 5090 neue Verbrauchsrekorde und stellt den 12V-2x6-Anschluss damit vor noch größere Herausforderungen. Andererseits erscheint es nicht allzu wahrscheinlich, dass eine problematische, punktuelle Überhitzung durch den zusätzlichen Wärmepfad tatsächlich verhindert werden kann. Schließlich ist der Wärmepfad vom Stecker zur Backplate vergleichsweise lang. Die Wärmeenergie muss erst das PCB und das Wärmeleitpad überwinden, und obendrein wird die Backplate üblicherweise nur passiv gekühlt.
Auch spannend: Geforce RTX 5090 ohne PCI-Express 5: Erste Praxisberichte geben Entwarnung
Allgemein ist natürlich zu hoffen, dass den RTX-5000-Grafikkarten das Drama ihrer Vorgängermodelle erspart bleibt und es dieses Mal auch ohne derartige Extras nicht zu Problemen kommt. Das kann aber natürlich nur die Zukunft zeigen. Sollten erneut einige Anschlüsse schmelzen oder anderweitig Probleme verursachen, dürfte sich diese Nachricht wohl wieder wie ein Lauffeuer verbreiten.
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Quelle: Tom's Hardware

Ja mir ist bekannt, daß im Elektronikbereich bei kurzen Übergangsanschlüssen mehr Energiedichte zulässig ist, als physikalisch sinnvoll - Stichwort Wärmeentwicklung.
Mir persönlich wären mehr Stecker mit genügend Reserve lieber.
Bei der 4090er ists doch eher von Nöten.
Hatte schon fürn 600W BIOS sicherheitshalber Pads drunter gelegt.