Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
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Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Der Raytracing-Leistungsindex 2024 macht keine Gefangenen, um diese Frage zu beantworten. Aufwärmübungen wie Far Cry 6 und World of Warcraft sind Geschichte, die neuen Benchmarks fordern den Grafikkarten deutlich mehr ab, um deren Zukunftstauglichkeit abzuklopfen. Wie Sie im Folgenden sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen, deren Nutzwert nicht infrage steht - die Leistung der Grafikkarte entscheidet, ob man die Aufwertung in Anspruch nehmen kann. Einzig Pathtracing verkneifen wir uns für dieses Jahr, denn dafür fehlt den allermeisten Grafikkarten die Leistung. Werfen wir nun einen Blick auf die Raytracing-Leistung der High-End-Grafikkarten.
Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen - alle Effekte stehen auf dem jeweiligen Maximum -, kommt den GPUs das zweite Novum im Raytracing-Leistungsindex 2024 zu Hilfe: Upsampling, das wir in 8 von 10 Spielen aktivieren. AMD-GPUs setzen auf FSR 2 Quality, Nvidia-GPUs auf DLSS 2 Quality und Intel-GPUs auf XeSS Quality. Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr identisch - ein großer Bruch in der Geschichte der PCGH-Leistungsindizes -, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Nvidia Reflex bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.
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RTX 4090 gegen 7900 XTX: Raytracing-Benchmarks
Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Da wir es jedoch mit High-End-Grafikkarten zu tun haben, fallen die Bildraten bestmöglich aus - wie hoch genau, offenbart der folgende Benchmark von 10 Raytracing-Spielen in vier Auflösungen:
Treue PCGH-Leser kennen dieses Bild mittlerweile gut und es ist davon auszugehen, dass sich daran nichts ändern wird. Wer ganz genau wissen will, woher die großen Unterschiede bei der Raytracing-Leistung herrühren, sei an die Kollegen von Chips and Cheese verwiesen, welche zahlreiche Details herausgearbeitet haben. Für alle anderen haben wir eine vereinfachte Darstellung parat. AMD und Nvidia legen unterschiedlichen Wert auf Raytracing und dieser lässt sich auf Hardware-Ebene ablesen. Die Geforce-Macher haben bereits im Herbst 2018 ihre erste Raytracing-Architektur veröffentlicht und dabei klare Schwerpunkte gesetzt: Schon Turing (RTX 2000) beherbergt dedizierte Fixed-Function-Rechenwerke zur Beschleunigung der Raytracing-Arbeit. Nvidias RT-Kerne sind in der Lage, die Raytracing-Datentruktur (Bounding Volume Hierarchy, kurz BVH) nebst Ray-Intersection-Tests hochparallel und schnell abzuarbeiten, sodass sie selbst komplexen oder unoptimierten Raytracing-Code gut wegstecken.
AMD hingegen geht einen transistorsparenden Weg: Anstelle von dedizierten RT-Cores werden die Textureinheiten dazu befähigt, Ray-Intersection-Tests durchzuführen. RDNA 3 weist zusätzliche Instruktionen gegenüber RDNA 2 auf, um diese Arbeit zu beschleunigen. Die Umsetzung erweist sich leistungsfähig genug für moderates Raytracing, bricht jedoch zusammen, wenn die GPU mit anspruchsvollem Rasterizing plus komplexem Raytracing voll ausgelastet ist - dann bremsen die überarbeiteten TMUs das Geschehen aus. Intel beschreitet bei Arc Alchemist seit 2022 übrigens den Weg Nvidias und derzeit geht man davon aus, dass RDNA 4 ebenfalls (erstmals bei AMD) über dedizierte Raytracing-Beschleuniger verfügen wird.
RTX 4090 gegen 7900 XTX: Raytracing-Leistungsindex
Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich aus den Spiele-Benchmarks ergeben. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir die Leistung bei komplexem Raytracing abbilden, das eine deutliche Aufwertung des Bildes gewährleistet. In Spielen, welche verhältnismäßig simple RT-Schatten oder RT-AO darstellen, schneiden Radeon-Grafikkarten zwar besser ab, der Mehrwert hält sich jedoch in engen, kaum sichtbaren Grenzen. Mittel- bis langfristig werden sich Raytracing-Algorithmen mit vollständiger Strahlenausleuchtung durchsetzen. Der Raytracing-Leistungsindex 2024 gibt mit den derzeit aufwendigsten RT-Implementierungen einen Ausblick darauf.
Die frischen Ergebnisse unterstreichen das Gezeigte und Gesagte: Wer Raytracing möglichst hübsch und flüssig erleben möchte, fährt mit einer RTX-4000-Grafikkarte am besten. Die Geforce RTX 4090 lässt alle anderen GPUs weit hinter sich, mehr denn je. Interessanterweise schrumpft der Abstand des Nvidia-Topmodells gegenüber dem Rasterizing zusammen. Das liegt jedoch nicht an der RTX 4090, sondern am notwendigen Kompromiss unseres Leistungsindex: Dadurch, dass wir mit Quality-Upsampling testen, rennt die Geforce RTX 4090 deutlich öfter ins CPU-Limit als die anderen Grafikkarten. Wir benachteiligen die Leistungsspitze folglich zugunsten spielbarer Bildraten auf der GPU-Mittelklasse. Daher ist der Blick auf Ultra HD hier besonders sinnvoll, denn hier wirkt das Prozessorlimit nicht mehr und das wahre Leistungsbild kommt zum Vorschein. Hier erarbeitet sich die Geforce RTX 4090 einen Abstand von stolzen 89 Prozent gegenüber der Radeon RX 7900 XTX. Ohne Upsampling oder in 5K wäre Faktor 2 möglich - allerdings nur selten bei ordentlichen Bildraten.

Würde ich jetzt aber eine kaufen wäre es die 7900. Einfach weil sie weit günstiger ist.
Ich bin davon abgekommen zu kaufen bei erscheinen. Da warte ich lieber bis die Preise runter gehen. Die habe ich erst gekauft kurz bevor die raus kamen.
Muss aber dazu sagen das auf den PC ein WQHD Monitor hängt und ich da nicht wirklich einen Grund sehe mir da einen 4K zukaufen.
Ja, das ist sehr effizient.
Ist selbst innerhalb des ADA lineups die 4090 sehr ineffizient was Shader Einheiten zu Performance angeht.
Die 4080 hat etwas mehr als die hälfte der Shader (ca 60%) ist aber im schnitt nur 35 % Langsamer.
4080 Shader:
9728
4090:
16384
Ja, das ist sehr effizient.