Geforce RTX 4090: Nvidia testet Zugangsprogramm für die Founders Edition
Nvidia hat sein neues Grafikkarten-Topmodell Geforce RTX 4090 veröffentlicht, auf das vielerorts bereits ein regelrechter Run gestartet ist. Nvidia will nun ein neues "Verified Priority Access"-Programm testen, welches den Teilnehmern den priorisierten Kauf von RTX 4090 Founders Editions ermöglichen soll.
Am 12. Oktober um 15 Uhr deutscher Zeit ist das neue Grafikkarten-Flaggschiff Nvidia Geforce RTX 4090 in den Verkauf gestartet. Obwohl für die Karte mindestens Preise um die 2.000 Euro aufgerufen werden, scheint sich die Geforce RTX 4090 einiger Beliebtheit erfreuen zu können. Denn im Test macht das neue Topmodell eine äußerst gute Figur. In einigen Ländern hat Nvidia nun ein neues Programm gestartet, das verifizierten Teilnehmern den Kauf einer RTX 4090 Founders Edition erleichtern soll.
Geforce RTX 4090 kaufen - 17.10.: Um 14 Uhr soll neuer RTX-4090-Verkauf starten (Ticker)
Nvidia testet RTX 4090 "Verified Priority Access"
Das neue Programm, das von Nvidia in ausgewählten Ländern getestet wird, erinnert ein wenig an den Priority Access von EVGA. Damit erhalten Mitglieder einen früheren Zugang zum EVGA-Warteschlangensystem und die Chance, sich eine neue Grafikkarte reservieren zu lassen. Ähnlich hält es anscheinend auch Nvidia, die ihren "verifizierten Prioritätszugang" nun in den USA, UK, Deutschland und Niederlande, Frankreich, Italien und Spanien testen.
Wie Nvidia schreibt, soll das Programm einer begrenzten Anzahl von GeForce-Gamern sowie Content Creators die Möglichkeit geben, eine GeForce RTX 4090 Founders Edition zu erwerben. Eingeladene Nutzer erhalten dabei eine In-App-Benachrichtigung von GeForce Experience. Es wird eine eindeutige URL generiert, die die Eingeladenen mit einem Founders-Edition-Partner in den ausgewählten Regionen verbindet. In der Testphase sind Best Buy (Vereinigte Staaten), Scan (Vereinigtes Königreich), NBB (Deutschland und Niederlande) und LDLC (Frankreich, Italien und Spanien) bei dem verifizierten Prioritätszugang dabei.
Quelle: Nvidia, VideoCardz

Streamer und Content Creator bekommen die Karten durch ihre Partnerschaften doch in der Regel sowieso umsonst und müssen nicht auf einen Link zum Kaufen hoffen/warten.
Kriterien sind wohl GeForce Experience und NVDIA GPU ab 10er-Serie. Zusätzlich hatte ich auch nach der Vorstellung auf der NVIDIA-Seite mich über "Benachrichtigung erhalten" in den Verteiler eingetragen - hat evtl. auch nochmal geholfen. Dazu sei gesagt, dass ich zum Release der 3080 das Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein und konnte mir direkt zu Beginn eine kaufen. Ich kann also durchaus behaupten, dass ich "einer der ersten" gewesen bin, die letztendlich eine 3080 in ihrem NVIDIA-Account hatten (durch GeForce Experience). Falls das eine Rolle spielt.
Ich würde jedem raten, der eine haben möchte, GeForce Experience zu installieren, Beta-Modus zu aktivieren und regelmäßig seine Mails (ggf. mit Alert) und GeForce Experience (oben rechts die Glocke und über den Account den Punkt "Einlösen" bzw. "Redeem") zu checken. Und falls es die 4080 sein soll, zusätzlich auf der NVIDIA-Seite eben für die Benachrichtigung eintragen.
Man bekommt diese Einladung auch per Mail. Durch die bin ich erst darauf aufmerksam geworden, weil GeForce Experience hat man ja auch nicht ständig offen.
Wir haben n=1000 Benutzer und m=5 verfügbare Produkte, wo alle n Benutzer alle zeitnah auf den Button drücken (d.h. weniger einer ms unterschied). Wenn nun auf den Server all diese Anfragen reinprasseln, welche alle in anderen Threads ankommen, muss die Software irgendwie dieses Chaos unter Kontrolle bringen. Im schlimmsten Fall wird ein harter Lock gesetzt, d.h. es darf nur genau ein Request gleichzeitig eine "Karte entfernen", d.h. du hast die von mir angesprochene Warteschlange, welche aufgrund Timeouts etc. im Internet echt scheiße ist.
Also musst du in gewisser Weise versuchen den Prozess nicht zu locken sondern bedienst dich irgendeiner semi-lock-Strategie. Diese ist schneller aber nicht fehlerfrei. Diese Fehler muss man nachträglich bereinigen... und wir sind wieder beim Problem.
Das Problem existiert immer und tritt umso präsenter auf, je größer die Anzahl der potenziellen Kunden n und je kleiner die verfügbare Ware m ist. Daher fällt so etwas auch nur in solchen Ausnahmesituationen auf.
Aus beruflicher Erfahrung kann ich dir sagen: Es gibt für dieses Problem keine zufriedenstellende Lösung, sofern man super abstruse Lösungen wie ein High Performance 1 Millionen-Euro Mainframe nicht als Option hat. Und selbst da kann ich n immer weiter erhöhen bis das Problem auch dort irgendwo auftritt.
Ist halt einfach so.
Einen F50 konnte auch nicht einfach jeder dahergelaufene Millionär kaufen.