Geforce RTX 4090: Klage gegen Nvidia wegen geschmolzenem Stromstecker
In den USA wurde eine Sammelklage gegen Nvidia wegen des viel beachteten Problems mit geschmolzenen Stromsteckern bei der Geforce RTX 4090 eingereicht.
Dass der 12VHWPR-Adapter der Geforce RTX 4090 und offenbar auch native Kabel für den neuen ATX-3.0-Stromanschluss aufgrund noch nicht abschließend geklärter Umstände in Einzelfällen zum Schmelzen neigen können, hat zuletzt für viel Aufsehen gesorgt. Nun hat in den USA mindestens ein betroffener Besitzer einer Geforce RTX 4090 aufgrund der Problemfälle eine Sammelklage eingereicht, wie Tomshardware.com unter Berufung auf Justia.com berichtet.
In der Klage von Lucas Genova heißt es, dass Nvidia wegen ungerechtfertigter Bereicherung, Verletzung der Garantie, Betrug und Verstößen gegen das General Business Law von New York beschuldigt wird. Des Weiteren wird in der am 11. November bei einem kalifornischen Bundesgericht eingereichten Klage behauptet, dass Nvidia "die RTX 4090 mit einem fehlerhaften und gefährlichen Netzkabelstecker und einer fehlerhaften Netzbuchse vermarktet und verkauft hat, wodurch die Karten der Verbraucher unbrauchbar wurden und für jeden einzelnen Käufer eine ernsthafte Strom- und Brandgefahr besteht".
Geforce RTX 4090: "Hätte so nicht verkauft werden dürfen"
Genova selbst habe eine Geforce RTX 4090 bei Best Buy für 1.599,99 US-Dollar gekauft, sei "erfahren in der Installation von Computerkomponenten wie Grafikkarten" und installierte die Grafikkarte nach bewährten Verfahren. Nach der Installation entdeckte Genova schließlich, dass der Stecker beziehungsweise Anschluss geschmolzen war. In der Klage heißt es weiter, dass "der Kläger und die Mitglieder der Sammelklägergruppe mit einem kostspieligen Doppelschlag konfrontiert wurden: ein hoher Kaufpreis [...] für ein gefährliches Produkt, das in seinem jetzigen Zustand nicht hätte verkauft werden dürfen".
Nicht verpassen: Amazon Black Friday 2022 ab 18. November
Genova erhebt die Sammelklage anscheinend in seinem eigenen Namen und im Namen aller Käufer der Geforce RTX 4090, wobei sich das Dokument auch auf Nutzer-Feedback und Fotos bezieht, die im Thread zum Adapter auf Reddit dokumentiert sind. Hier hatten sich zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments 26 Besitzer einer RTX 4090 gemeldet, die ähnliche Erfahrungen mit dem auch als "16-Pin"-Stecker bekannten Stromadapter gemacht haben, der schmilzt und manchmal auch den Anschluss der Grafikkarte beschädigt.
Offizielle Lösung in Sicht
Nvidia hatte zuletzt noch eine eher unbefriedigende Stellungnahme zur Problematik abgegeben, tauscht mit den Boardpartnern jedoch betroffene Modelle aus. Die für die Normierung des Anschlussstandards zuständige PCI-SIG soll derweil für den 6. Dezember angeblich eine neue Revision planen, die die Probleme wohl beheben könnte. Auch PCGH hatte sich die Problematik in einem Test bereits näher angeschaut.

Ich wollte einzig und alleinig klar machen warum ich Glaube das die Klage in Übersee durchgehen würde und was aus meiner Sicht am wahrscheinlichsten dagegen spricht.
Warnhinweise auf Kaffeebechern... Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit da, dass das da durchgeht.
Ob das für eine Nation die wieder zum Mond und dann zum Mars fliegen will,
und sich gerne als "Zentrum der Modernen Welt" sieht allerdings nicht ein Armutszeugnis ist,
muss dann jeder selbst entscheiden...
Aber da wählt man ja auch solche wie "Mr. T" zum Präsidenten... Also...
US Recht und Deutsches bzw. Europarecht und Verordnungen haben im Detail recht wenig miteinander gemein.
Ich wollte einzig und alleinig klar machen warum ich Glaube das die Klage in Übersee durchgehen würde und was aus meiner Sicht am wahrscheinlichsten dagegen spricht.
Weil hätten sie alles richtig gemacht haben wäre eine Änderung ja nicht nötig, würde 100 pro der Anwalt vor Gericht auch sagen (nur mit viel schöneren Worten und womöglich viel anklagender mit viel Leidenschaft in einer mindestens 10 Minütigen Rede.
Es geht mir darum das ich glaube das vor einem US-Gericht wahrscheinlich nicht darum gehen wird ob der Stecker gut genug für den Verwendungszweck ist oder nicht, sondern ob er auch wirklich Deppen sicher ist, so das der größte Depp auch damit die Karte gefahrlos anstecken kann, weil im Verkauf gibt es auch keine Beschränkung und in der Bedienungsanleitung wird "vermutlich" auch nicht hingewiesen das die Karte von geschulten Personal verbaut werden sollte weil es sonst zu diversen Gefährdungen kommen kann.
PS: Es ist keine Wertung meinerseits ob der Stecker gut genug ist oder nicht. Das ist einfach der Grund warum ich glaube das die Klage durchgehen würde (in den USA und nur in den USA) bzw. warum NVIDIA eine Vergleich suchen würde, falls NVIDIA für die Karte verantwortlich gemacht werden kann, was für mich die größere Frage ist.
Ist es nicht. - Darum auch keine "Stützräder" für "Grenzdebile" und "Lernunwillige".
Für Laien gibt es MediaMarkt, Dell, Alienware, Origin PC und heute sogar Aldi...
Sowie hunderte andere Komplett-PC Hersteller...
Und das "Land der fantastischen Klagen" in Übersee würde ich da mal außen vor lassen.
US Recht und Deutsches bzw. Europarecht und Verordnungen haben im Detail recht wenig miteinander gemein.
dass scheinbar zu viele Laien mit der Technik hantieren, es nahelegen würde hier zusätzliche Sicherheitsfeatures
zu integrieren die normalerweise nicht notwendig sind.
Weil hätten sie alles richtig gemacht haben wäre eine Änderung ja nicht nötig, würde 100 pro der Anwalt vor Gericht auch sagen (nur mit viel schöneren Worten und womöglich viel anklagender mit viel Leidenschaft in einer mindestens 10 Minütigen Rede.
Es geht mir darum das ich glaube das vor einem US-Gericht wahrscheinlich nicht darum gehen wird ob der Stecker gut genug für den Verwendungszweck ist oder nicht, sondern ob er auch wirklich Deppen sicher ist, so das der größte Depp auch damit die Karte gefahrlos anstecken kann, weil im Verkauf gibt es auch keine Beschränkung und in der Bedienungsanleitung wird "vermutlich" auch nicht hingewiesen das die Karte von geschulten Personal verbaut werden sollte weil es sonst zu diversen Gefährdungen kommen kann.
PS: Es ist keine Wertung meinerseits ob der Stecker gut genug ist oder nicht. Das ist einfach der Grund warum ich glaube das die Klage durchgehen würde (in den USA und nur in den USA) bzw. warum NVIDIA eine Vergleich suchen würde, falls NVIDIA für die Karte verantwortlich gemacht werden kann, was für mich die größere Frage ist.
Siehe:
Ganz einfach. Das eine ist ein "Indirektes" Schuldeingeständnis bei dem sie sich eines
tatsächlich vorhanden Fehlers bewusst sind, diesen aber nicht zwingend öffentlich so kommunizieren.
(Was viele scheinbar annehmen. Weil Verschwörungstheorien eben populär sind.)
Das andere ist das Bewusstsein, dass der Stecker zwar Technisch einwandfrei ist, aber die Erkenntnis,
dass scheinbar zu viele Laien mit der Technik hantieren, es nahelegen würde hier zusätzliche Sicherheitsfeatures
zu integrieren die normalerweise nicht notwendig sind. (O.a. nicht notwendig aber wünschenswert.)