RTX 4090: Tech-YouTuber hat einfache Erklärung, wieso viele eingeschickte GPUs nicht mehr reparierbar sind
Beim Tech-Youtuber NorthWestRepair landen einige RTX 4090 zur Reparatur - viele davon sind allerdings nicht mehr zu retten. Der Grund ist denkbar einfach, was insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Kosten der GPU einer vermeidbaren Technik-Tragödie gleichkommt.
Der auf Reparaturen spezialisierte YouTube-Kanal NorthWestRepair hat während seiner Laufbahn so einige kuriose Fälle gesehen - etwa eine RTX 4090, die aufgrund eines Käfers in der GPU kein Bild mehr ausspielte. In den vergangenen Monaten sah sich der YouTuber aber wohl vermehrt mit Nvidia-Flaggschiffen konfrontiert, die aufgrund von "mangelhaftem Versand und Verpackung sowie unsachgemäße Montagepraktiken" nicht mehr reparierbar sind.
Im obigen verlinkten Video zeigt NorthWestRepair gleich vier PCBs der RTX 4090, die allesamt beschädigte Pads aufwiesen. Diese nahezu irreparablen Defekte seien primär auf Transportschäden zurückzuführen, wie der Tech-Youtuber erklärt: Unsachgemäß verpackte Grafikkarten purzeln in den jeweiligen Kartons gewissermaßen herum, was bei plötzlichen Stößen zu physischen Defekten führt. Auch sei diese Art von Schäden bei RTX-4090-Modellen vorzufinden, die ohne GPU-Halterung installiert wurden.
Abgeschlossen wird das Video mit einem weiteren, frisch eingeschickten Reparaturfall, die zwar im Aspekt der Kartongröße alles richtig machte, aber wohl zu sparsam gesichert wurde. Das Ergebnis: Ein direkt ersichtlicher Schaden an der Grafikkarte, durch den NorthWestRepair zum Schluss kommt, dass auch diese gerissene Pads aufweisen wird. Generell sollten Grafikkarten, die zur Reparatur eingesendet werden - selbst wenn diese nicht 1.700 Euro aufwärts kosten - stets durch ausreichend Styropor oder Luftpolsterfolie gesichert sein; der YouTuber nennt hier eine Dicke von etwa 2 Zoll (umgerechnet rund fünf Zentimeter). Ein kleines Trostpflaster: Die noch funktionierenden Komponenten solcher Grafikkarten können immerhin an andere, reparaturbedüftige GPUs "gespendet" werden.

, weil geil ist das denn???

etwa eine RTX 4090, die aufgrund eines Käfers in der GPU kein Bild mehr ausspielte.
Der hat bestimmt ein verbugten Treiber drauf gehabt.
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Wenn ich auf PCBs Reparaturlack sehe und das noch im Überfluss, denk ich immer OMG...
Leiterbahnen in mehrschichtigen PCBs ist zwar sehr aufwendig, aber oft werden die PCBs mit Lack quasi geflutet.
Gerade wenn man wieder daran muss, weil die Reparatur schief ging ist immer ärgerlich. Hatte damals im Service einige Fälle bearbeiten müssen. Ich kann nur sagen, wer sich nicht sicher oder aufgrund mangelnder Kenntnisse/Erfahrung ist bei der Reparatur, der soll es Fachleuten überlassen und zu einem vertrauten Service abgeben.
Eine Karte mit PCB Dmg aber DIE noch intakt. Eine Karte wo das PCB intakt aber DIE hopps ist. Voila wir haben einen Gewinner!
Das ist nichts neues und nur eine Frage der zur Verfügung stehenden Tools. Das ist sogar bei den AIBs Gang und Gebe. Da wandert nicht jeder eingeschickte "Garantiefall" auf dem Müll. Jedenfalls nicht die Highend Produkte.
Ein Beispiel wäre zBsp. EVGA früher:
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Ansonsten hat der MAnn im Video (jetz hab ich es gesehen) durchaus Recht, was das sichere Verpacken im Versandfalle angeht. Allein wenn man sich mal vergegenwärtigt, welches Gewicht moderne KArten dank der darauf montierten gigantomanischen Kühllösungen haben... Auch im Rechner würde ich so einen "Boliden" zusätzlich mechanisch irgendwie abfangen / Stützen, selbst wenn der PCI-Slot nicht gleich abreißt wird die mech. Dauerbelastung in Verbindungf mit den auftretenden Temperaturschwankungen den baldigen Ermüdungstot mindestens einer der beteiligten Komponenten mit sich bringen...