Geforce RTX 4090: Nvidias Speerspitze kostet jetzt durchschnittlich 2.000 Euro+
Die Preissteigerungen bei der aktuell mit Abstand schnellsten Consumer-Grafikkarte am Markt, der Geforce RTX 4090 nehmen seit Wochen kein Ende und gegenüber Ende Oktober ist schon wieder erkennbar, dass dieser Negativtrend für Spieler weiterhin anhält. Nun sind Durchschnittspreise von 2.000 Euro und mehr an der Tagesordnung.
Die Preissteigerungen bei der aktuell mit Abstand schnellsten Consumer-Grafikkarte am Markt, der Geforce RTX 4090 nehmen seit Wochen kein Ende und gegenüber Ende Oktober ist schon wieder erkennbar, dass dieser Negativtrend für Spieler weiterhin anhält. Erstmals sind auch wieder Durchschnittspreise von 2.000 Euro+ an der Tagesordnung, wie ein Blick in den PCGH-Preisvergleich verdeutlicht.
Mindestens 1.939,99 Euro werden jetzt aufgerufen
Für die drei aktuell mit Abstand "günstigsten" Custom-Designs der Geforce RTX 4090 von Palit und MSI werden bereits 1.939,99 bis 1.969,99 Euro fällig, während ein großer Teil der namhaften Modelle sich bereits unlängst jenseits der Marke von "2.000 Euro+" eingefunden hat. Als exakter Indikator für die Preissteigerung der Geforce RTX 4090 bietet sich die Gainward Geforce RTX 4090 Phantom GS an, die vor genau einem Monat noch bei einem Preis von 1.759,99 Euro notierte und mittlerweile für mindestens 2.049,99 Euro im deutschen Einzelhandel angeboten wird.
Gainward Geforce RTX 4090 Phantom GS
Laut jüngsten Erhebungen der niederländischen Website Hardware.info, beträgt der aktuell aufgerufene Durchschnittspreis für ein Custom-Design der Geforce RTX 4090 derzeit exakt 2.068 Euro, ein Plus von 16,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Alle anderen Modelle der Geforce RTX 4000 ("Ada Lovelace") sind im selben Zeitraum durchschnittlich 4 bis 10 Prozent günstiger geworden. Das Spitzenmodell der aktuellen Generation scheint aktuell eine Ausnahmeposition einzunehmen.
Quelle: Hardware.info
Durchschnittspreise der Geforce RTX 4000 und 3000
Normalerweise ist Mindfactory keine allzu schlechte Anlaufstelle für Grafikkarten, aber auch hier kostet die günstigste Geforce RTX 4090 aktuell satte 2.050 Euro, während andere Modelle zu Preisen von 2.150 bis 3.050 Euro angeboten werden. Wie auch bei anderen Händlern, sind die Geforce RTX 4090 auch hier in den vergangenen 30 Tagen durchschnittlich um 250 bis 300 Euro im Preis gestiegen und ein Ende, danach sieht es aktuell aus, scheint derzeit noch lange nicht in Sicht zu sein.
Welche Rolle spielt die Nachfrage nach KI-Beschleunigern?
Doch wie lassen sich die nicht enden wollenden Preissteigerungen bei der schnellsten Geforce RTX 4000 ("Ada Lovelace") erklären und was hat die immer weiter steigende Nachfrage nach Nvidias KI-Beschleunigern - besonders aus China - damit zu tun?
Eine nähere Betrachtung der derzeitigen Situation macht deutlich, dass das voraussichtlich nur die halbe Wahrheit ist und auch die allgemeine Nachfrage nach leistungsstarker Hardware für die Beschleunigung von künstlicher Intelligenz in diese insbesondere für Spieler negative Entwicklung mit hineinspielt. Auch die KI, welche verstärkt unter Windows zum Einsatz kommen soll, hat Auswirkungen auf die mittelfristig wohl weiter steigenden Preise klassischer Grafikkarten.
Lässt Nvidia die Spieler also jetzt zugunsten seines Profits mit KI-Beschleunigern im Regen stehen? Mit Berücksichtigung der Bedeutung von Geforce kann gesagt werden: Nein! Davon ist nicht auszugehen.
Dennoch könnten sich die Preise weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen und sich mittelfristig sogar weiter nach oben orientieren. Eine Entwicklung, die ja bereits jetzt zu beobachten ist und nicht ohne Grund mit der Geforce RTX 4090, besonders die Grafikkarte am stärksten betrifft, welche die stärkste KI-Beschleunigung im Consumer-Segment zu bieten hat. Spieler sollten daher Geduld haben.
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Quelle: Hardware.info, PCGH-Preisvergleich

Die meisten Personen sind allerdings eher mit festem Budget unterwegs und schauen davon ausgehend nach P/L. Die Ergebnisse sind da teils stark unterschiedlich.
Für den aktuellen Markt ganz konkret: Wenn man die Karten rein nach der Leistung sortiert, dominiert NVidia den Markt, weil die Konkurrenz keine leistungsmäßigen Äquivalente zu den Topmodellen hat: Da kloppt sich die Konkurrenz um die unteren 2/3 in einem Gemenge mit Resten der Vorgängergenerationen und Refreshes.
Sortiert man nach Preissegmenten, dann gibt es eine große Spanne gerade im "vernünftigen"(im Sinne von üblichen)Preisbereich bis max. 700€(früher 500€) und viel Konkurrenz. Die "Titan/Deppen/Freak/Luxusklasse", die sich normale Personen nicht selbstständig kaufen würden*, umfasst einen Großteil des Portfolios von NVidia. Für budgetgebundene Käufer, die die Wahl haben sind die nicht präsent.
*das Faustpfand von NVidia ist wie bei Intel die starke Verbreitung auf dem OEM Markt. Das hat gegen Atis R300 geholfen, das hat über Fermi hinweggetragen, das hat Polaris aussitzen lassen und momentan ist das wieder gefragt. Analog Intel: Athlon Xp und 64 hat man überstanden, den Opteron-Serverboom hat man überstanden und auch Ryzen übersteht man, obwohl keiner bei Auswahl noch zum Intel greifen würde.
Sofern jemand dann auch noch hin und wieder mit Raytracing spielt, ist es rein finanziell betrachtet grob unvernünftig, nicht zu Nvidia zu greifen.
Die meisten Personen sind allerdings eher mit festem Budget unterwegs und schauen davon ausgehend nach P/L. Die Ergebnisse sind da teils stark unterschiedlich.
Für den aktuellen Markt ganz konkret: Wenn man die Karten rein nach der Leistung sortiert, dominiert NVidia den Markt, weil die Konkurrenz keine leistungsmäßigen Äquivalente zu den Topmodellen hat: Da kloppt sich die Konkurrenz um die unteren 2/3 in einem Gemenge mit Resten der Vorgängergenerationen und Refreshes.
Sortiert man nach Preissegmenten, dann gibt es eine große Spanne gerade im "vernünftigen"(im Sinne von üblichen)Preisbereich bis max. 700€(früher 500€) und viel Konkurrenz. Die "Titan/Deppen/Freak/Luxusklasse", die sich normale Personen nicht selbstständig kaufen würden*, umfasst einen Großteil des Portfolios von NVidia. Für budgetgebundene Käufer, die die Wahl haben sind die nicht präsent.
*das Faustpfand von NVidia ist wie bei Intel die starke Verbreitung auf dem OEM Markt. Das hat gegen Atis R300 geholfen, das hat über Fermi hinweggetragen, das hat Polaris aussitzen lassen und momentan ist das wieder gefragt. Analog Intel: Athlon Xp und 64 hat man überstanden, den Opteron-Serverboom hat man überstanden und auch Ryzen übersteht man, obwohl keiner bei Auswahl noch zum Intel greifen würde.
Und wenn nur die 4090 dir genug FPS liefert, dann musst du zur 4090 greifen. Besser wird ihr, schlechtes, PLV deshalb aber nicht.
Im 4K , VR und Effizienz Bereich, im Ki, sowie bei arbeiten mit UE5 gibt es keine bessere Karte.
Es gibt nicht nur FPS und 1080p fps jucken doch keinen, da kann man mit jeder Karte spielen, da hätte ich meine alte 1080 behalten könne, die sogar am 4K/60 Monitor lief und auch heute noch wow und ff14 packt.
Wenn ich daran denke, melde ich mich in 3 Jahren wieder und wir schauen mal was der Zeitwert für eine Rolle spielt, wo dann die 4090 steht und die anderen in abstufender Reihenfolge.
Denn auch dies darf man nicht vergessen bei der Preis/Leistung.