Asus RTX 4070 Ti Super ROG Strix OC im Test: Ein Meisterwerk?
Seit Ende Januar gibt es mit der Geforce RTX 4070 Ti Super eine neue Nvidia-GPU, die Grafikkarten ab 850 Euro ermöglicht. Mit der RTX 4070 Ti Super ROG Strix OC von Asus testet PCGH ein Modell der Spitzenklasse.
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Hintergrund: Mit der Geforce RTX 4080 Super, RTX 4070 Ti Super und RTX 4070 Super erneuerte Nvidia just sein Grafikkarten-Portfolio für das Jahr 2024. Die Basis bilden nicht etwa neue Grafikchips, sondern eine neue Balance aus Preis und Leistung - Nvidia möchte mit dem Super-Refresh beide Merkmale verbessern und den Kunden damit Anreize zum Aufrüsten liefern. Die neuen Grafikkarten ergänzen das Geforce-Portfolio nicht bloß, sondern ersetzen auch zwei Modelle: Sowohl die Geforce RTX 4080 als auch die Geforce RTX 4070 Ti werden eingestellt und machen Platz für ihre Nachfolger namens RTX 4080 Super und RTX 4070 Ti Super. Und um Letztere geht es hier auch.
Allgemeines zur RTX 4070 Ti Super
Dank 256-Bit-Schnittstelle bietet die Geforce RTX 4070 Ti Super genauso viel Speicher wie die RTX 4080(S), lediglich die Kapazität des Level-2-Caches wurde auf 48 MiByte reduziert. Nichtsdestotrotz ist der Schritt zu 16 GiByte goldrichtig, um die Rolle des Technologieführers zu erfüllen. Insgesamt entspricht die Geforce RTX 4070 Ti Super klar einer "RTX 4080 Light", was hohe Erwartungen schürt - das Stichwort für die Benchmarks.
[PLUS] Geforce RTX 4070 Ti Super: Fünf Custom-Designs im Vergleichstest - MSI, Asus, Gigabyte, Zotac und Palit
PCGH Plus: 12 GiByte waren gestern: Die Geforce RTX 4070 Ti Super liefert Oberklasse-Leistung mit 16 GiByte Speicher. Wo ist der Haken? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2024.
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Leistung (1): Rasterizing
In den allermeisten Spielen unterliegt die Geforce RTX 4070 Ti Super der Radeon RX 7900 XT. Ursächlich ist die schwache Skalierung gegenüber der RTX 4070 Ti (ohne "Super"). Obwohl rund zehn Prozent mehr Rechenleistung sowie ein um 33 Prozent erhöhter Speicherdurchsatz bereitstehen, kann sich die RTX 4070 TiS erst in hohen Auflösungen merklich absetzen. In Ultra HD, das mehr Cache-Misses verursacht als (U)WQHD, macht sich die hohe Speichertransferrate positiv bemerkbar, doch die Radeon RX 7900 XT bleibt insgesamt überlegen. Das Ergebnis von rund 250 Messungen lautet: Die RTX 4070 Ti Super ist um sieben Prozent schneller als die RTX 4070 Ti. Dieses Ergebnis bringt der neuesten Nvidia-Grafikkarte zwar eine sichere Platzierung in den Top 5 der Grafikkarten ein, die Niederlage gegenüber der Radeon RX 7900 XT ist jedoch deutlich. Erst der Wechsel auf Ultra HD lässt das Potenzial der RTX 4070 TiS durchblitzen, hier steigt der Abstand zur Non-Super auf neun Prozent an und es genügt beinahe für einen Gleichstand mit der RX 7900 XT.
Leistung (2): Raytracing
Beim Raytracing macht die Geforce RTX 4070 Ti Super mindestens einen, in der Regel sogar mehrere Plätze gut. Die beim Rasterizing noch deutlich überlegene Radeon RX 7900 XTX bemüht sich nach Kräften, verliert jedoch die allermeisten Raytracing-Duelle gegen die RTX 4070 TiS. Die gute Gesamtplatzierung täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass sich die Ti Super auch beim Raytracing kaum von der Ti distanzieren kann. Der Abstand im Gesamtindex Raytracing zwischen den beiden Modellen beträgt sieben Prozent - wie beim Rasterizing. Ebenfalls vergleichbar ist die Skalierung mit der Auflösung: Zusätzliche Pixel helfen der neuen Geforce bei der Entfaltung, in Ultra HD wächst der Abstand auf zehn Prozent an. Das AMD-Topmodell Radeon RX 7900 XTX, beim Rasterizing in UHD um stolze 23 Prozent schneller als die Geforce RTX 4070 TiS, wird immerhin um 14 Prozent geschlagen. Beide Grafikkarten sind zu flüssigem Raytracing in der Pixel-Königsklasse fähig, sofern Upsampling zum Einsatz kommt.
Leistungsaufnahme
Im Leerlauf passiert das Erwartete: Der zusätzliche Speicher (+4 GiByte oder 33 Prozent) muss versorgt werden, sodass die TiS zwischen drei und vier Watt mehr Energie benötigt als eine Ti-non-S. Die Leistungsaufnahme unter Gaming-Last fällt ebenfalls erwartungsgemäß aus, allerdings zeigen die Zahlen nicht die ganze Wahrheit: Zwar halten sowohl RTX 4070 Ti Super als auch RTX 4070 Ti ihr Powerlimit brav ein, das große Modell muss sich dafür jedoch stark "zusammenreißen". Während die AD104-basierte RTX 4070 Ti nur selten ins Powerlimit läuft und deswegen ihren Takt unter 2,7 GHz drosseln muss, passiert dies bei der AD103-basierten RTX 4070 TiS deutlich öfter.
Der große Pluspunkt der "Super-Ti" ist der um 4 GiByte vergrößerte Speicher (+33 Prozent). Mit nunmehr 16 GiByte ist die neueste Nvidia-Grafikkarte selbst den anspruchsvollsten Spielen gewachsen. Dies hätte bereits der originalen RTX 4070 Ti vor einem Jahr gutgetan, denn sowohl Raytracing als auch Frame Generation benötigen zusätzlichen Speicher gegenüber althergebrachtem Rasterizing. Unser stetiges Monitoring aktueller PC-Spiele förderte mehrere Titel zutage, bei denen 12 GiByte nicht für ein sorgloses Dasein genügen. Eine RTX 4070, RTX 4070 Super und RTX 4070 Ti erhalten somit keine uneingeschränkte PCGH-Empfehlung mehr, so gut sie in circa 99,8 Prozent der Fälle auch laufen mögen. Die RTX 4070 Ti Super erhält hingegen unseren Segen, da sie ausgewogen, schnell und zukunftstauglich ist. Mit ein wenig händischer Optimierung wird doch noch die im Vorfeld erhoffte "RTX 4080 Light" Wirklichkeit.
Bei unseren Tests haben wir weiterhin darauf geachtet, dass wir im Grafikkarten-Limit testen. Dazu nutzen wir ein leistungsstarkes System, bestehend aus einem AMD Ryzen 7 7800X3D, 32 GiByte DDR5-6000-Speicher und einem MSI X670E Ace. Das Netzteil liefert mit 1.600 Watt mehr als genügend Leistung, sodass sich jedes Custom-Design voll entfalten kann.
Bildergalerie
Asus RTX 4070 Ti Super ROG Strix OC
Der Testsieger - dank guter Mischung aus Kühlleistung, Performance und Ausstattung: Asus' Ti Super Strix OC ist nicht nur optisch ein echter Hingucker, sondern glänzt auch mit inneren Werten: Mit höchstens 1,0 Sone im Performance-BIOS und handzahmen 0,7 Sone im Quiet-BIOS, durchschnittlich anliegenden 2.700 MHz und dem besten OC-Potenzial aller Modelle im Test (3,1 GHz!) liegt die 1,8 Kilogramm schwere Karte ganz weit vorn bei der Notenvergabe. Bis auf den stolzen Preis können wir hier kein Haar in der Suppe finden. Lediglich Gigabytes Aorus-Master-Design kann bei der Leistung mithalten.
Quelle: PCGH
Testwerte Asus RTX 4070 Ti Super ROG Strix OC
Asus wirft direkt sein bestes Pferd ins Rennen, nämlich die ROG Strix in der OC-Variante. Dieses Design kennen Sie womöglich schon von den regulären RTX-4000-Karten (ohne "Super"-Suffix) und im Großen und Ganzen wurde nichts neu oder anders gemacht. Doch das hat Asus auch nicht nötig, denn die Strix OC ist unter Last mit 1,0 Sone im P-BIOS und 0,7 Sone im Q-BIOS nicht nur sehr leise, sondern mit durchschnittlich 60 bis 64 °C auf der GPU auch noch sehr kühl. Dass die Performance ebenfalls sehr gut ausfällt, war nach Auswertung der Einzelergebnisse und in Anbetracht der üppigen Ausstattung der Strix klar, dass es sich um den Testsieger handelt.
Der 1,8 Kilogramm schwere Kühler wirkt dabei leicht übertrieben und wiegt schwer in der Hand, auch die ganzen optischen Spielereien vermitteln eher den Eindruck von Protz denn Bescheidenheit. Doch all das ist vergessen, wenn man die Karte in Betrieb nimmt. Dann ist sie herrlich leise, schnell und sieht dabei auch noch gut aus. Was möchte man mehr? Jene, die ihre Grafikkarte gerne übertakten, sollten jetzt ganz besonders aufpassen: Uns ist es gelungen, den Chip der ROG Strix auf satte 3.105 MHz zu bringen - unter sehr hoher Last in A Plague Tale Requiem in Ultra HD. Dabei hilft natürlich das üppige Powerbudget, welches sich bis auf 366 Watt setzen lässt. Damit leistet sich diese Karte keine Schwächen und ist eines der besten Custom-Designs der 4070 Ti Super, welches Sie aktuell kaufen können.

Ich habe mir die günstighste Radeon 6700XT von AsRock geholt im kurzen 2-Slotdesign, läuft auch alles superleis eund schnell und für fast nix an Euro, udn das DIng passt überall rein und lässt noch Luft für äh Luft.
Vor allem ASUS macht zwar tolle Premiumprodukte, aber der Aufpreis lohnt sich für normale Kunden in der Regel nie.
Kommt nur auf die Auswahl der Komponenten an und wie man letztenendes die Lüfterkuve einstellt.
MfG
Raff
Kommt nur auf die Auswahl der Komponenten an und wie man letztenendes die Lüfterkuve einstellt.
Sobald die FPS wieder sinken, wars zu viel und fertig ?