RTX 4070 TiS OC vs. RTX 4080(S): Rasterizing-Benchmarks
In diesem Artikel
Geforce RTX 4070 Ti Super mit maximaler Übertaktung: Wie laufen aktuelle Spiele mit und ohne Raytracing? Lässt sich damit die Leistung einer RTX 4080 oder gar RTX 4080 Super erreichen? Unsere 20 Rasterizing-Tests als auch die 10 Raytracing-Tests liefern spannende Antworten. Alle Details zu den aktuellen Benchmarks und den Überlegungen dahinter erfahren Sie im folgenden Video. Bis dahin wünschen wir viel Spaß mit den Ergebnissen der Geforce RTX 4070 Ti Super & Co. - egal, ob Sie derzeit selbst eine GPU suchen oder einfach nur wissen möchten, welche Karten in neuen Spielen die Kühlerhaube vorn haben.
Für eine erste Einordnung der im Folgenden getesteten Grafikkarten lassen wir den GPGPU-Benchmark von AIDA64 sprechen. Das Tool bestätigt die von uns errechneten Werte in der Techniktabelle auf Seite 1. Somit wird unterstrichen, dass sich die Geforce RTX 4070 Ti Super in den Spiele-Tests stark strecken muss, rund 3,1 GHz Kerntakt hin oder her.
Quelle: PCGH
Oben: RTX 4080 Super und RTX 4080
Unten: RTX 4070 TiS OC und RTX 4070 TiS
PCGH-Grafikkarten-Benchmarks
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.600 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch PCGH für ergänzende Betrachtungen verwendet.
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RTX 4070 TiS @ 3,1 GHz vs. RTX 4080(S): Benchmarks
Für diesen Test präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, wobei WQHD/1440p standardmäßig eingeblendet ist. Wir beginnen traditionell mit den Rasterizing-Benchmarks. Mittlerweile haben 30 Grafikkarten den kompletten Parcours absolviert, wobei wir einige davon ausgeblendet haben - Sie können jederzeit alle getesteten Modelle mittels Drop-down-Menü dazuholen.
Zur Erinnerung: Gegenüber einer gewöhnlichen Geforce RTX 4070 Ti Super bietet unsere OC-Einstellung 15,7 Prozent mehr Rechenleistung und 14,3 mehr Speicherdurchsatz. Da wir praktisch ohne Powerlimit testen - dank 366 Watt Boardpower kann unsere "Ti Ultra" fast immer ungehemmt auf 3,09 GHz boosten -, ist die Skalierung hervorragend: Ein Leistungsplus um 15 Prozent ist eher Regel denn Ausnahme. Teilweise ist der Gewinn sogar größer, als es der durchschnittliche Takt suggeriert - in allen Fällen, bei denen die Standardkarte heftig ins Powerlimit rennt. Bei all dem kommt uns die Tatsache zur Hilfe, dass Takt lineare Leistungsgewinne einbringt, während zusätzliche Einheiten nicht immer erschlossen werden. Die Summe dieser Teile genügt tatsächlich, um in Einzelfällen die Leistung einer Geforce RTX 4080 zu erreichen oder knapp zu überbieten, etwa in Assassin's Creed Mirage und Atlas Fallen. In den meisten Fällen zahlen sich die zusätzlichen Rechenwerke und der L2-Cache der RTX 4080 jedoch aus und sie bleibt in Front. Die Geforce RTX 4080 Super ist sogar ungeschlagen, in keinem der 20 Spiele gelingt unserer OC-Ti ein Achtungssieg. Die Abstände zwischen den Karten sind jedoch niemals weltbewegend, sondern spielen sich im 5-Prozent-Rahmen ab.
RTX 4070 TiS @ 3,1 GHz im Leistungsindex (Rasterizing)
Wo landet eine maxmal übertaktete Geforce RTX 4070 Ti Super im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben, wobei hier alle eingeblendet sind.
"Knapp daneben ist auch vorbei" fasst die Datenlage treffend zusammen. Zwar können wir die Leistung der Geforce RTX 4070 Ti Super um durchschnittlich 14 Prozent und in Ultra HD sogar um 16 Prozent steigern, die Geforce RTX 4080 bleibt jedoch insgesamt in Führung. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass wir eine elektrisch besonders hochwertige RTX 4080 im Bestand haben, ergo Glück bei der "Silizium-Lotterie" hatten. Unsere Founders Edition boostet im kalten Zustand auf 2,8 GHz und verweilt anschließend meist bei 2,78 GHz - die RTX 4080 Super liegt stets um 50 MHz darunter. Es ist somit realistisch, zu sagen, dass eine weniger potente, warm laufende Geforce RTX 4080 einer RTX 4070 TiS @ 3,1 GHz unterliegt. Inwiefern das alles auch beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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MfG
Raff
Es hätte ja sein können, dass die Treiberoptimierung für diesen Benchmark einfach out of Range ist. So wie für RDNA2 bei den Raytracing Tests.
Ich konnte mit der RX 6800 knapp 30% mehr Punkte im Port Royal draufhauen....angekommen in Games ist ein Bruchteil.
Am besten gefällt mir, dass bei ADA nicht unbedingt Ergebnisorientiert optimiert wurde. Wie ich das sehe skalieren Games sogar besser als der Benchmark.
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MfG
Raff
Am besten gefällt mir, dass bei ADA nicht unbedingt Ergebnisorientiert optimiert wurde. Wie ich das sehe skalieren Games sogar besser als der Benchmark.
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Der VRAM läuft mit 13000 MHz wodurch sie auf eine stolze Bandbreite von 832 GB/Sek. kommt. Bin sehr zufrieden.