Geforce RTX 4070 Ti: Leak mit 3DMark-Performance und Bild der GPU
Die Website Videocardz hat 3DMark-Leistungswerte der Geforce RTX 4070 Ti veröffentlicht und die entsprechende GPU abgelichtet. Laut den Benchmark-Ergebnissen liegt die neue Grafikkarte etwa auf Augenhöhe mit der Geforce RTX 3090 Ti.
Falls die Gerüchte richtig liegen, so dürfte die Vorstellung der Geforce RTX 4070 Ti unmittelbar bevorstehen. Aktuell wird von einem Launch oder zumindest einer Ankündigung am 5. Januar ausgegangen, womit man auf entsprechende Tests auch nicht mehr lange warten müsste. Erste Informationen zur Leistung gibt es aber auch jetzt schon: Die Website Videocardz hat erste 3DMark-Leistungswerte geleakt, und zudem die GPU der Geforce RTX 4070 Ti abgelichtet.
Details zur RTX 4070 Ti
Weder für die Benchmark-Ergebnisse noch für das Bild wird dabei eine andere Quelle angegeben, offenbar stammen diese somit von Videocardz selbst. Das Foto der AD104-GPU liefert dabei aber nur wenige Informationen: Die GPU wird nur mit aufgebrachter Wärmeleitpaste und ohne Größenvergleich gezeigt. Somit lässt sich höchstens das Format der kommenden GPU daraus ableiten.
Quelle: Videocardz
Ein von Videocardz veröffentlichtes Bild soll die AD104-GPU der Geforce RTX 4070 Ti zeigen.
| 3DMark | RTX 4070 Ti |
|---|---|
| Speed Way | 5.497 |
| Port Royal | 14.457 |
| Time Spy (1440p) | 23.367 |
| Time Spy Extreme (4K) | 11.258 |
| Fire Strike Extreme (1440p) | 27.721 |
| Fire Strike Ultra (4K) | 13.698 |
Auch zu den geleakten Leistungswerten bleiben Fragen offen, da zum Testsystem nichts bekannt ist. Videocardz hat aber auch Vergleichswerte veröffentlicht, die angeblich eine Einordnung erlauben sollen. Demnach wäre die Geforce RTX 4070 Ti um 20 bis 30 Prozent langsamer als eine Geforce RTX 4080, aber zugleich um 32 bis 39 Prozent schneller als die Vorgängergrafikkarte Geforce RTX 3070 Ti. Damit würde das neue Modell grob auf Augenhöhe mit dem alten Flaggschiff, der Geforce RTX 3090 Ti, liegen.
Auch spannend: Geforce RTX 3070 Ti: Angeblicher Prototyp mit 16 Gigabyte aufgetaucht
Wie üblich sollten die Vorab-Leistungswerte mit Vorsicht genossen werden, da ausführliche Testberichte die Stärken und Schwächen der Grafikkarte wesentlich genauer herausarbeiten können, als es sich durch ein paar 3DMark-Werte abbilden lässt. Zudem dürften neben der Leistung auch die Energieeffizienz und insbesondere der Preis eine Rolle spielen. Letzterer allein kann voraussichtlich darüber entscheiden, ob die Geforce RTX 4070 Ti zu einer attraktiven Grafikkarten werden wird.
Quelle: Videocardz

Für meine 2070 S habe ich als Neuanschaffung (!) weniger als 500 € gezahlt, Custom-Modell. Ich würde vermutlich diesen Preis jetzt noch bekommen, wenn ich sie gebraucht auf eBay verkaufen würde. Ganz einfach weil es in dem Preissegment nicht viel gibt. Eine 3070 (Mittelklasse, 2 Jahre alt!) kostet deutlich mehr. Und eine 3060 ist in vielen Fällen sogar langsamer als meine 3,5 Jahre alte Mittelklasse GPU.
Daran merkt man, dass der Markt durch die überzogenen Preise der aktuellen Generation schlicht kaputt ist. Ob das noch Nachwehen der Knappheit von Ampere und der massiven Mining- und Scalperprobleme sind, da niemand die zu teuren Ampere-Karten (200%+ Straßenpreise meine ich, die UVP war ja völlig okay) kaufen wollte und jetzt die Lager voll sind mit Ampere-Karten zu den Preisen, die eigentlich die neuen Ada-Karten kosten sollten, das kann man nur spekulieren.
Also wenn eine 4070 zu Release (nicht erst zu RTX 50er-Zeiten) 600 € kosten würde kann ich noch überlegen. Aber um die 1.000 € ist einfach falsch bepreist und ich werde weiter warten. Notfalls so lange, bis ich das Hobby dank der Preispolitik von Nvidia/AMD aufgebe und sie zukünftig an mir 0 € verdienen. Und wenn das sehr, sehr viele so sehen, müssen die Preise weiter steigen und die, die es sich leisten möchten, müssen den Markt dann halt alleine halten. Denn irgendwie muss ja immer mehr und mehr Gewinn gefahren werden.
Wenn es so kommt ist das für mich auch okay, wie gesagt, ich würde das Hobby schon gerne weiterführen, aber das Leben ist halt kein Wunschkonzert und Angebot/Nachfrage reguliert eben den Markt. Ist dann eben ein Hobby das ich aufgeben muss und ich investiere die Zeit dann in mein Schlagzeug. Das Hobby ist äußerst preisstabil.
Wenn ich bedenke dass selbst CP2077 maxed-out+RT kaum 10G benötigt...
Es ist eher wahrscheinlich, dass wenn man entsprechende Speichermengen benötigt, die GPU schon vorher
schlapp macht... Denn bei den meisten älteren Spielen wirst du die idR. ja auch nicht benötigen.
Zu dem kann man oft mit etwas Spielerei bei Texturqualität, AA&AF zweistellige Prozentbereiche
des Speichers wieder Freischaufeln...
Das musste ich sogar selbst erleben. Bevor ich die 6G bei meinen TITAN Black Karten in der
Gaming Praxis benötigt habe, war selbst ne 1070 Schneller und die Titan GPU's haben sich
ohne vollen Speicher einen abgekotzt...
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei Karten wie z.B. der RTX 3090 nicht anders sein wird.
Man sollte auch nicht vergessen, dass GPU Hersteller sowie Spiele- und Engineentwickler ja nicht
ganz blöd sind. Sondern durchaus die bei den Kunden zur verfügungstehenden Speichermengen bei der
Optimierung und Planung mit einfließen. Zudem sind dafür ja genau die Grafik-Optinonen in PC Spielen da...
Einen größeren Anstieg würde ich erst bei der Nächsten Konsolengeneration erwarten...
und eigentlich vom Preis her keine grüne Konkurrenz
Hut ab vor den Mutigen@ARC!
(die einzige Alternative)
btw.
man darf net vergessen, das man CPU+GPU vom TSMC-Kontingent bestreiten muss
und
Es hat sich wohl angeboten noch einen Teil von RDNA2 länger zu produzieren.(untenrum)
bzgl. Ryzen 7000nonX hofft man sicher auf bessere Verkaufszahlen
Würden die Preise wieder deutlich nach oben gehen in Relation zum durchschnittlichen Einkommen, dann fallen natürlich nach und nach wieder Käufer weg. Sprich der Markt würde sich wieder weg vom Mainstream bewegen.
Das trifft aktuell wie oben erwähnt nicht auf den Computer als solchen zu. Arbeitsrechner sind günstiger denn je. Aber Grafikkarten schlagen gerade eben voll aus. Ein Argument, dass aber aktuelle, kleinere Karten eben auch das Niveau von Highend bringen können bei den Einstellungen von damals... Der Vergleich hinkt. FullHD wird, was Gamingsysteme angeht, eben abgelöst.
Ich habe vor der Jahrtausendwende noch in 1024x768 mit Highendhardware gespielt. So eine Auflösung war für 3D halt "gut". Messe ich deshalb die Wertigkeit heute daran, dass eine Mittel- oderLowendkarte heute in 1024x768 mit 128x128 Pixel-Texturen auch 30 fps schafft? Eben. Eine brandneue, gerade erschienene Mittelklasse-Karte sollte Spiele bei maximalen oder zumindest hohen Details in einer aktuell üblichen Auflösung (1440p z.B.) bei 60 fps schaffen. Wir reden ja nicht vom technisch machbar (4k mit Raytracing etc. wie es eine 4090 schafft). Das ist der Entwicklung geschuldet, das war schon immer so dass Texturauflösungen (und damit VRAM-Verbrauch), Auflösungen und fps eben gestiegen sind. Sonst müssten wir uns heute wie im Beispiel erwähnt bei einer Karte für 50 € (damals Lowend) begnügen, um in 1024x768 und niedrigen Details zu spielen.
Problem dabei: So günstige Karten gibt es überhaupt nicht mehr. Wir zahlen Preise für ein Lowendprodukt die vor einigen Generationen für die obere Mittelklasse oder eben Highend angesetzt waren. Eine 3060 schafft keine hohen Details in Cyberpunk 2077 mit Raytracing und DLSS in 60 fps, auch nicht bei 1024x768. Sie kostet aber gerne 400 €, also schon ca. 1/3 eines durchschnittlichen Spielerechners (ohne Peripherie und Monitor). Das steht in keiner Relation mehr.
Würden die Preise wieder deutlich nach oben gehen in Relation zum durchschnittlichen Einkommen, dann fallen natürlich nach und nach wieder Käufer weg. Sprich der Markt würde sich wieder weg vom Mainstream bewegen.
Das trifft aktuell wie oben erwähnt nicht auf den Computer als solchen zu. Arbeitsrechner sind günstiger denn je. Aber Grafikkarten schlagen gerade eben voll aus. Ein Argument, dass aber aktuelle, kleinere Karten eben auch das Niveau von Highend bringen können bei den Einstellungen von damals... Der Vergleich hinkt. FullHD wird, was Gamingsysteme angeht, eben abgelöst.
Ich habe vor der Jahrtausendwende noch in 1024x768 mit Highendhardware gespielt. So eine Auflösung war für 3D halt "gut". Messe ich deshalb die Wertigkeit heute daran, dass eine Mittel- oderLowendkarte heute in 1024x768 mit 128x128 Pixel-Texturen auch 30 fps schafft? Eben. Eine brandneue, gerade erschienene Mittelklasse-Karte sollte Spiele bei maximalen oder zumindest hohen Details in einer aktuell üblichen Auflösung (1440p z.B.) bei 60 fps schaffen. Wir reden ja nicht vom technisch machbar (4k mit Raytracing etc. wie es eine 4090 schafft). Das ist der Entwicklung geschuldet, das war schon immer so dass Texturauflösungen (und damit VRAM-Verbrauch), Auflösungen und fps eben gestiegen sind. Sonst müssten wir uns heute wie im Beispiel erwähnt bei einer Karte für 50 € (damals Lowend) begnügen, um in 1024x768 und niedrigen Details zu spielen.
Problem dabei: So günstige Karten gibt es überhaupt nicht mehr. Wir zahlen Preise für ein Lowendprodukt die vor einigen Generationen für die obere Mittelklasse oder eben Highend angesetzt waren. Eine 3060 schafft keine hohen Details in Cyberpunk 2077 mit Raytracing und DLSS in 60 fps, auch nicht bei 1024x768. Sie kostet aber gerne 400 €, also schon ca. 1/3 eines durchschnittlichen Spielerechners (ohne Peripherie und Monitor). Das steht in keiner Relation mehr.